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Unsere 2. spielt am Sonntag  um 12:30 bei Zornheim II

Hier ein Bericht aus der AZ Mainz zum Derby gegen Marienborn:

 

Leaderlos (un-)glücklich

 von Frederik Voss

LANDESLIGA-DERBY Erfolgreicher Aufsteiger TuS Marienborn empfängt sieglosen Absteiger Fortuna Mombach

MAINZ - „Wir wissen nicht mehr so richtig, wie das Gewinnen funktioniert“, sagt Oliver Schmitt, und man glaubt es dem Trainer von Fortuna Mombach aufs Wort. Vor einer Woche war der Tabellenletzte der Fußball-Landesliga gegen Geinsheim lange nah dran am ersten Dreier der Saison. Doch am Ende war es wieder nichts (1:3). „Es ist von allem ein bisschen“, sagt Schmitt bei der Suche nach Gründen für den Mombacher Fehlstart und findet sie auch auf der Verletztenliste. „Mit unserem Kapitän Jonathan Trost und Pascal Janke fehlen uns zwei Leader, die auf dem Platz auch mal den Mund aufmachen“, sagt der Coach. Am Sonntag gastiert die Fortuna beim TuS Marienborn zum Derby (Anstoß: 15 Uhr). Dort kennen sie das Problem mit dem verletzten Kapitän. Das Fehlen von Dennis Ritz hält Ali Cakici und sein Team jedoch nicht vom Siegen ab.

Cakici verteilt die Verantwortung

 „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht“, sagt der TuS-Trainer. Schon vor Ritz‘ Schlüsselbeinbruch verteilte er die Verantwortung auf mehrere Schultern. Alle Positionen sind mehrfach besetzt, in dieser Saison stand in Marienborn noch nie zweimal die selbe Elf auf dem Platz. „So bin ich als Trainer auch mal gefordert“, sagt Cakici lachend und schaut sich die Erfolgsserie seines Teams genüsslich an. „Es ist ja keine ungewohnte Situation für uns. Wir sind es ja gewohnt zu gewinnen.“

Diese Luxussituation hätte Oliver Schmitt zu gerne. Der frisch verheiratete Fortuna-Trainer ist an diesem Wochenende auf Hochzeitsreise. Für sein Team gibt es aber weiterhin Fußball statt Flitterwochen und da sind die Mombacher weit entfernt vom siebten Himmel. Am Tabellenende stehen gerade mal zwei Zähler auf dem Konto. Neben den langzeitverletzten Anführern Trost (Kreuzbandriss) und Janke (Mittelfußbruch) fallen auch die jüngst starken Cedric Siewe und Philipp Quint aus. Felix Zaucker wird zudem als Schmitt-Ersatz wohl nur an der Seitenlinie stehen. „Uns fehlt einfach das Gefühl, mal als Sieger vom Platz zu gehen“, sagt Oliver Schmitt. „Zwei, drei Siege am Stück wären das größtmögliche Training für uns.“

Bis dahin stellen sie sich in Mombach aber erstmal auf Abstiegskampf ein, während sich Ali Cakici und sein Team frei gemacht haben von allen tabelleraischen Verpflichtungen, wie der Trainer versichert. „Wir spielen gegen Mombach genauso wie gegen andere Gegner. Warum sollten wir etwas verändern? Sportlich wie auch im Miteinander läuft es ja.“ Trotz der unterschiedlichen Vorzeichen erwartet der 50-Jährige ein gutes Spiel. Genau wie sein Mombacher Kollege lobt Cakici die spielerische Klasse des Gegners vor dem Derby. An der Kirschhecke wollen sie Fortuna Mombach aber nicht unbedingt an diesem Sonntag beibringen, wie das mit dem Gewinnen so funktioniert.

Fortuna Mombach lässt gegen Geinsheim Chancen und Punkte liegen

 
aus der AZ von David Martenstein

MOMBACH - Wer seine Chancen nicht nutzt, kassiert die Quittung. Dies hat Fortuna Mombach bei der 1:3 (0:0)-Niederlage gegen SV Geinsheim aus erster Hand erfahren. Bis zur 82. Minute war der Tabellenletzte der Fußball-Landesliga Ost das bessere Team, dominierte das Spiel und führte verdient. Eine unkonzentrierte Schlussphase verbockte allerdings den langersehnten Befreiungsschlag.

Die Mombacher kontrollierten die Partie in der ersten Halbzeit, während die Gäste aus Geinsheim auf Konter lauerten. Beide Teams taten sich jedoch im letzten Spielfelddrittel schwer und erspielten sich kaum Torchancen. Nach dem Seitenwechsel erhöhte die Fortuna den Druck: Der eingewechselte Cedric Siewe Nana spielte den Ball raus auf den aufgerückten Kevin Frey, dessen scharfe Flanke Fortuna-Stürmer Pascal Kalbfuß über die Linie drückte (55. Minute). Von diesem Erfolgserlebnis beflügelt, drehte das Team von Trainer Oliver Schmitt weiter auf: „Wir wurden zwar mit der Zeit immer besser, haben aber unsere Chancen nicht genutzt. Das hat Körner gekostet“, sagte der Fortuna-Coach.

Lange Zeit blieb diese Fahrlässigkeit unbestraft, bis in der 82. Minute der Geinsheimer Kapitän Julian Pfeifer die Unordnung der Fortuna-Abwehr ausnutzte und den glücklichen Ausgleich erzielte. „Das war ein echter Nackenschlag“, sagte Schmitt. Fortuna wollte nun den Dreier unbedingt und investierte viel nach vorne. Die dadurch entstandenen Lücken im Mittelfeld nutzten die Gäste jedoch eiskalt aus. Das 1:2 durch Fabijan Alois Theobald (86.) brach schließlich den Willen der Fortuna. Der Treffer zum 1:3 durch Pascal Nebel besiegelte mit dem Schlusspfiff den glücklichen Auswärtssieg des SV Geinsheim.

„Wir waren am Ende zu gierig“, sagte Schmitt, dessen Team zwar geschlagen, aber dennoch mit einer guten Leistung vom Platz ging. „Mavric und Quint haben den Gegner im Mittelfeld stark weggehalten“, lobte Schmitt seine Doppelsechs. Darauf können die Mombacher aufbauen.

Fortuna Mombach: Schneider – Yesilyurt, Meier, Nungesser, Frey – Hiyama, Mavric, Quint (84. Omokaro Eshaso), Szulc (60. Sula) – Zaucker (52. Siewe Nana), Kalbfuß.

 

Die 2. kam gegen mit extrem schlechter Besetzung gegen Klein-Winternheim mit 0:16 unter die Räder.

Unsere 2. spielt um 12:30 gegen Klein-Winternheim II

Die 1. spielt anschließend um 15:00 gegen den SV Geinsheim

Hier ein kurzer Spielbericht aus der AZ:

FC Fortuna Mombach – SV Geinsheim (Sonntag, 15 Uhr): Die Anspannung wächst in Mombach vor dem Spiel gegen offensivstarke Gäste. Der Mannschaftsrat saß nach dem Sturz ans Tabellenende zusammen. „Natürlich sind wir nicht zufrieden“, sagt Fortuna-Co-Trainer Kevin Frey. „Wenn wir trainieren, dann sollten wir auch wirklich trainieren. Die Konzentration muss jetzt ein bisschen höher sein.“ Vor allem dem einen oder anderen jungen Spieler scheint der Wechsel zwischen Training und Spiel schwerer zu fallen. „Manch einer kann den Schalter nicht so umlegen, aber wir hatten eine gute Trainingswoche“, sagt Frey. Fehlen nur noch die Punkte.

Mombach am Tabellenende

 HORCHHEIM - (rpk). Oliver Schmitts Fazit war deutlich: „Wir sind in dieser Liga überfordert.“ Das wurde dem Coach bei der 0:2 (0:2)-Niederlage von Fortuna Mombach beim SV Horchheim klar und wird auch in der Tabelle deutlich: Nach der Pleite beim Tabellenletzten ist Mombach das neue Schlusslicht der Fußball-Landesliga.

Schon der Verlauf von Halbzeit eins hatte dem Fortuna-Trainer zugesetzt. Es spielte nur Horchheim. Die zwei Tore der Gastgeber fielen früh (12./26.). Schmitt wurde laut in der Kabine, es änderte nichts. Schmitt: „Ich hätte auch zehn Spieler auswechseln können. Wir spielen ohne Selbstvertrauen.“

Fortuna Mombach: Schneider – Steinmetz, Meier, Nungesser, Yesilyurt – Frey, Sula, Mavric – Siewe Nana (75. Schimmer), Schmuck (46. Zaucker), Hiyama (55. Kalbfuß).

Die 2. holte auf dem Lerchenberg einen Punkt und spielte 1:1. Tor: Ricardo Caramanna

Unsere 2. spielt auf dem Lerchenberg um 15:00

Hier eine Bericht aus der AZ Mainz von Frederik Voss

Fortuna Mombach wartet in der Fußball-Landesliga noch immer auf den ersten Dreier

MOMBACH - Nein, gefrustet sind sie auf keinen Fall, versichert Kevin Frey. Allerdings hätten der Mittelfeldmann und Co-Trainer sowie seine Teamkollegen von Fortuna Mombach gerade durchaus Grund dazu. In der Fußball-Landesliga nach fünf Spielen erst zwei Punkte auf dem Konto. Im Verbandspokal erst vor zwei Tagen ausgeschieden. „Aber gegen Waldalgesheim ist das okay“, sagt Frey. Und diese knappe 0:1-Niederlage gegen den Verbandsligisten tat eigentlich auch gar nicht so weh. „Durch die Art und Weise, wie wir aufgetreten sind, haben wir mehr Selbstvertrauen bekommen“, glaubt Frey. „Selbstvertrauen ist bei so einer Durststrecke das Wichtigste.“ Am Sonntag soll diese Durststrecke aber ohnehin endlich enden. Für die Fortuna geht es zum Kellerduell zum SV Horchheim (Anstoß 15.30 Uhr). Die Gastgeber sind nicht nur sieg-, sondern auch punktlos.

Junge Spieler müssen sich noch umgewöhnen

 Für Kevin Frey kommt das Warten auf den ersten Dreier nicht überraschend. Der 25-Jährige ist einer der wenigen, die schon in der Vorsaison für Mombach aufliefen. Ansonsten krempelte die Fortuna fast den kompletten Kader um. Da fehlt die Eingespieltheit. „Viele junge Spieler kommen gerade frisch aus der A-Jugend. Da ist der Wechsel zu den Herren schwierig – egal in welcher Liga“, sagt Frey. Doch besonders besorgt zeigt sich der Co-Trainer gerade auf lange Sicht nicht. Nicht nur die Charaktere stimmten. „Wir haben auch genug Potenzial für die Landesliga“, ist sich Frey sicher.