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Stamm-Elf und Trainer bleiben der Fortuna treu

MOMBACH - (tor). Das Projekt Aufholjagd ist bei Fußball-Landesliga-Kellerkind Fortuna Mombach ins Stocken geraten. Nach zwei schmerzhaften Heimniederlagen gegen Teams aus dem oberen Drittel und einem 2:2 bei Mitkonkurrent Grünstadt hat der Verein nun ein Signal gesetzt. 13 Spieler haben sich, wie Trainer Oliver Schmitt mitteilt, auch für die neue Saison zur Fortuna bekannt, und zwar ligaunabhängig.

Stammkeeper Tobias Schneider, die spielenden Co-Trainer Kevin Frey und Felix Zaucker, das Spielführer-Duo Jonathan Trost und Marcus Nungesser sowie Joseph Meier, Sergen Yesilyurt, Nick Debus, Pascal Janke, Christopher Dedeke, Christopher Greiner, Denis Mavric und Dominik Szulc haben zugesagt, auch im Falle eines Abstiegs in die Bezirksliga zu bleiben. „Von ihnen standen zehn im letzten Spiel in der Startelf, einer kam als Joker und traf“, berichtet Schmitt, „wir haben sozusagen unsere aktuelle erste Elf gehalten. Es ist ein gutes Zeichen, dass die Spieler sagen: Wenn wir den Karren in den Dreck fahren, wollen wir ihn auch selbst wieder rausholen.“

Die Fortuna plant zweigleisig. Und doch brachten Schmitt und Teammanager Mirko Vorih die Gespräche binnen zwei Wochen über die Bühne. Eine Rolle spielte dabei das Beispiel der TuS Marienborn, die nach dem direkten Wiederaufstieg bis an die Landesliga-Spitze durchmarschiert ist. Positiv bleiben, Geschlossenheit zeigen, einem Schritt zurück einen umso größeren nach vorne folgen lassen. Oder, noch besser, Schwung holen für den Schlussspurt zum Ligaverbleib. „Ich freue mich, dass der Verein auf Entwicklung setzt und so mit der Situation umgeht“, betont Schmitt, der ebenfalls an Bord bleibt.

„Es ist uns gelungen, dass das komplette Trainerteam und die Leistungsträger ligaunabhängig bleiben werden“, sagt Vorih. „Dass es schwierig wird, war uns klar. Aber wir sind uns sicher darin, auf Kontinuität zu setzen.“ Mit weiteren Spieler wird noch gesprochen, Takeru Hiyama will nach der Saison nach Japan zurückkehren.

Das Spiel der 2. gegen Lerchenberg fällt aus.

 

Die 1. empfängt zum Abstiegsderby den SV Horchheim.Anpfiff um 15:00. Wetterlage?

Das Spiel der 2. gegen Lerchenberg fällt aus.

 

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„Komisches Gefühl“ trügt nicht

 

LANDESLIGA Fortuna Mombach kassiert beim 2:2 in Grünstadt ein spätes Gegentor

GRÜNSTADT - (fv). Immerhin das Tor haben sie getroffen – in Grünstadt sogar zweimal. Und auch die Niederlage haben die Fußballer des FC Fortuna Mombach verhindert, um den Abstand auf Grünstadt und somit die Nichtabstiegsränge nicht noch größer werden zu lassen. Und doch sagte Trainer Oliver Schmitt nach dem 2:2 (0:1) der Mombacher: „Wir haben uns zu wenig belohnt. Das ist bitter.“

Zunächst beendete Fortuna-Stürmer Felix Zaucker nach einer Flanke von Christopher Greiner (22.) aber Mombachs Torflaute. Rund um die Halbzeitpause hatte Denis Mavric gleich zweimal die Chance, die Führung auf 2:0 auszubauen, scheiterte aber erst am Pfosten und nach der Halbzeit am heimischen Torhüter. Auch Zaucker verpasste es, das zweite Tor nachzulegen. „Die erste Halbzeit war sehr souverän, in der zweiten Halbzeit waren wir etwas ruhiger“, sagte Schmitt. So war es auch ein Freistoß, der durch die Mauer brach und nach dem es 1:1 stand (72.). Mombach erspielte sich aber weiter seine Gelegenheiten, die nächste nutzte der eingewechselte Dominik Szulc nach einem Angriff über rechts und einem Querpass zum 2:1 (78.).

In der 88. Minute gelangten die Gäste dann nach einer Ecke der Gastgeber in einen erfolglosen Konter, im Gegenzug spielte Grünstadt die Fortuna aus – das 2:2 (88.). „Ich hatte nach dem 2:1 so ein komisches Gefühl, weil die Partie so wichtig war“, sagte Oliver Schmitt. Sein Gefühl sollte ihn nicht täuschen.

 

Die 2. verliert in Lörzweiler mit 7:0. Die Hausherren hatten sich mit Spielern der 1. Mannschaft verstärkt und die Fortuna hatte keine Chance.

MOMBACH - Es gab da diese eine Kabinenansprache, die ist Jonathan Trost besonders in Erinnerung geblieben. Mirko Vorih sprach zu den abstiegsbedrohten Landesliga-Fußballern des FC Fortuna Mombach. Der Mann, der dafür sorgt, dass es Kapitän Trost und seinen Teamkollegen an nichts fehlt. Der die Trainingsklamotten bereitlegt, die Hütchen vorbereitet und nach dem Spiel den Wäschesack mitnimmt. Vorih sprach und hatte Tränen in den Augen. „Hier stimmt es menschlich“, sagt Trost. „Daran lässt sich auch nicht arbeiten. Am Rest schon.“

Und am Rest müssen die Mombacher auch arbeiten. Mit elf Punkten steht das Team von Oliver Schmitt auf Rang 15. An diesem Sonntag (15 Uhr) geht es zum VfR Grünstadt, der sieben Zähler mehr auf dem Konto hat. „Wenn wir da gewinnen, fangen wir an zu jagen“, sagt Jonathan Trost. „Wenn nicht, dann wird es schwer.“

Auch der 22-Jährige hat in dieser Saison schon eine Ansprache gehalten. Mehr ging nicht. In der Vorbereitung im August holte sich der Mittelfeldmann einen Kreuzbandriss. Er schuftete: Physio, Krankengymnastik, Laufen. In Grünstadt macht er sein drittes Spiel in diesem Jahr, sein drittes Spiel in dieser Saison. „Es ist ein Erfolg, nach sieben Monaten wieder topfit zu sein“, sagt der Student, der bald mal Schüler in Sport und Biologie unterrichten wird.

Eine „eklige Zeit“ sei es gewesen, in der er draußen saß und als Zuschauer mit zu Auswärtsspielen fuhr. Parallel war auch Co-Kapitän Pascal Janke nicht fit. „Man hat gemerkt, dass da auf dem Platz jemand fehlt, der fußballerisch und mental vorangeht“, blickt Trost auf die mäßigen Mombacher Leistungen der Hinrunde. Und er weiß selber, dass es paradox klingt, aber dass er mit 22 Jahren einer der Erfahreneren im Team ist und genau deshalb – gerade jetzt im Abstiegskampf – den Anführer geben muss. „Wenn Verantwortliche, Trainer und Kapitän jetzt den Kopf hängen lassen, lässt auch die Mannschaft ganz schnell die Köpfe hängen“, sagt „Scholes“, wie sie ihn nennen, weil er der Legende von Manchester United doch etwas ähnlich sieht.