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Das Spiel der 2. gegen Lerchenberg fällt aus.

 

Die 1. empfängt zum Abstiegsderby den SV Horchheim.Anpfiff um 15:00. Wetterlage?

„Komisches Gefühl“ trügt nicht

 

LANDESLIGA Fortuna Mombach kassiert beim 2:2 in Grünstadt ein spätes Gegentor

GRÜNSTADT - (fv). Immerhin das Tor haben sie getroffen – in Grünstadt sogar zweimal. Und auch die Niederlage haben die Fußballer des FC Fortuna Mombach verhindert, um den Abstand auf Grünstadt und somit die Nichtabstiegsränge nicht noch größer werden zu lassen. Und doch sagte Trainer Oliver Schmitt nach dem 2:2 (0:1) der Mombacher: „Wir haben uns zu wenig belohnt. Das ist bitter.“

Zunächst beendete Fortuna-Stürmer Felix Zaucker nach einer Flanke von Christopher Greiner (22.) aber Mombachs Torflaute. Rund um die Halbzeitpause hatte Denis Mavric gleich zweimal die Chance, die Führung auf 2:0 auszubauen, scheiterte aber erst am Pfosten und nach der Halbzeit am heimischen Torhüter. Auch Zaucker verpasste es, das zweite Tor nachzulegen. „Die erste Halbzeit war sehr souverän, in der zweiten Halbzeit waren wir etwas ruhiger“, sagte Schmitt. So war es auch ein Freistoß, der durch die Mauer brach und nach dem es 1:1 stand (72.). Mombach erspielte sich aber weiter seine Gelegenheiten, die nächste nutzte der eingewechselte Dominik Szulc nach einem Angriff über rechts und einem Querpass zum 2:1 (78.).

In der 88. Minute gelangten die Gäste dann nach einer Ecke der Gastgeber in einen erfolglosen Konter, im Gegenzug spielte Grünstadt die Fortuna aus – das 2:2 (88.). „Ich hatte nach dem 2:1 so ein komisches Gefühl, weil die Partie so wichtig war“, sagte Oliver Schmitt. Sein Gefühl sollte ihn nicht täuschen.

 

Die 2. verliert in Lörzweiler mit 7:0. Die Hausherren hatten sich mit Spielern der 1. Mannschaft verstärkt und die Fortuna hatte keine Chance.

MOMBACH - Es gab da diese eine Kabinenansprache, die ist Jonathan Trost besonders in Erinnerung geblieben. Mirko Vorih sprach zu den abstiegsbedrohten Landesliga-Fußballern des FC Fortuna Mombach. Der Mann, der dafür sorgt, dass es Kapitän Trost und seinen Teamkollegen an nichts fehlt. Der die Trainingsklamotten bereitlegt, die Hütchen vorbereitet und nach dem Spiel den Wäschesack mitnimmt. Vorih sprach und hatte Tränen in den Augen. „Hier stimmt es menschlich“, sagt Trost. „Daran lässt sich auch nicht arbeiten. Am Rest schon.“

Und am Rest müssen die Mombacher auch arbeiten. Mit elf Punkten steht das Team von Oliver Schmitt auf Rang 15. An diesem Sonntag (15 Uhr) geht es zum VfR Grünstadt, der sieben Zähler mehr auf dem Konto hat. „Wenn wir da gewinnen, fangen wir an zu jagen“, sagt Jonathan Trost. „Wenn nicht, dann wird es schwer.“

Auch der 22-Jährige hat in dieser Saison schon eine Ansprache gehalten. Mehr ging nicht. In der Vorbereitung im August holte sich der Mittelfeldmann einen Kreuzbandriss. Er schuftete: Physio, Krankengymnastik, Laufen. In Grünstadt macht er sein drittes Spiel in diesem Jahr, sein drittes Spiel in dieser Saison. „Es ist ein Erfolg, nach sieben Monaten wieder topfit zu sein“, sagt der Student, der bald mal Schüler in Sport und Biologie unterrichten wird.

Eine „eklige Zeit“ sei es gewesen, in der er draußen saß und als Zuschauer mit zu Auswärtsspielen fuhr. Parallel war auch Co-Kapitän Pascal Janke nicht fit. „Man hat gemerkt, dass da auf dem Platz jemand fehlt, der fußballerisch und mental vorangeht“, blickt Trost auf die mäßigen Mombacher Leistungen der Hinrunde. Und er weiß selber, dass es paradox klingt, aber dass er mit 22 Jahren einer der Erfahreneren im Team ist und genau deshalb – gerade jetzt im Abstiegskampf – den Anführer geben muss. „Wenn Verantwortliche, Trainer und Kapitän jetzt den Kopf hängen lassen, lässt auch die Mannschaft ganz schnell die Köpfe hängen“, sagt „Scholes“, wie sie ihn nennen, weil er der Legende von Manchester United doch etwas ähnlich sieht.

Unsere 2. spielt am Sonntag um 12:30 in Lörzweiler.

Die 1.fährt in die Pfalz und spielt um 15:00 in Grünstadt.

 

FORTUNA MOMBACH Landesligist unterliegt Altleingen 0:3 / Diskussion um Schiedsrichterin

MOMBACH - Frustrierte Gesichter auf der Mombacher Bezirkssportanlage. Während einige Spieler nach Abpfiff minutenlang sprachlos auf dem Feld sitzen blieben, machten andere ihrem Ärger Luft. Auch Oliver Schmitt, Trainer des Fußball-Landesligisten Fortuna Mombach, war wütend: „Ich fühle mich von der Schiedsrichterin verschaukelt. Da waren mehrere eindeutige Fehlentscheidungen dabei.“ Dieser Aussage ging eine 0:3-Niederlage gegen den TuS Altleiningen voraus.

Nach einem ausgeglichenen Beginn waren es die Gäste, die in der 30. Minute durch einen Treffer von Dennis Spieß in Führung gingen. Davon ließ sich die Fortuna jedoch nicht entmutigen. Zuerst zeigte Torhüter Tobias Schneider zwei Glanzparaden, dann folgte eine gefährliche Konterchance durch Takeru Hiyama. Nach Wiederanpfiff zeigten sich die Mombacher mit mehr Ballbesitz, vor dem Tor war die Mannschaft jedoch zu harmlos. „Wir spielen immer gut um den Strafraum herum, aber uns fehlt ein echter Knipser“, sah auch Schmitt das Problem. In der 62. Minute ereignete sich dann die wohl umstrittenste Szene des Spiels. Ein Altleininger Spieler kam im Mombacher Strafraum zu Fall, doch Schiedsrichterin Vanessa Schleicher ließ das Spiel weiterlaufen. Erst auf Hinweis des Linienrichters gab es den Elfmeter, der alle Mombacher zum Toben brachte. Doch alles Beschweren half nichts, Henrik Weisenborn verwandelte zum 0:2. Keine halbe Stunde später trat der Altleininger erneut zum Strafstoß an, zeigte sich abermals treffsicher und markierte damit gleichzeitig auch den 0:3-Endstand. „0:3, das klingt jetzt wieder so, als hätte Altleiningen uns abgeschossen, aber so war das nicht“, sagte Schmitt nach der Niederlage. Trotz all des Ärgers über die Schiedsrichterin schätzte der Trainer die Situation auch realistisch ein: „Natürlich ärgere ich mich, aber die Schiedsrichterin ist letztendlich nicht Schuld an unserer Niederlage.“