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Unsere 2. verlor bei Vorwärts Orient mit 6:2. Tore: Schimmer und Kattoussi

 

Fortuna verliert 1:3 in Rülzheim

RÜLZHEIM - (br). Einige Minuten lang hatte Oliver Schmitt ein richtig gutes Gefühl. Der von ihm trainierte Fußball-Landesligist Fortuna Mombach war auf einem guten Wege, dem Spitzenteam SV Rülzheim Punkte abzuknöpfen. Die Fortunen hatten einen Rückstand wettgemacht und sich zwischen der 25. und 35. Minuten mehrere Eckbälle erspielt. Doch dann gestatteten sie den Gastgebern noch vor der Pause einen Doppelpack, und verließen den Platz mit einer 1:3 (1:3)-Niederliga. Zweimal Carsten Lutz (8., 39.) und einmal Daniel Geiger (43.) hatten für den SV getroffen, Pascal Kalbfuß auf Vorarbeit von Denis Mavric zwischenzeitlich ausgeglichen (24.). Fortuna-Keeper Alexander Rudolph hielt noch einen Strafstoß (50.).

Schmitt ärgerte, dass das vorentscheidende 1:2 wieder einmal nach einem Freistoß fiel. „Wir machen zu viele blöde Fouls“, schimpfte er. Gleichzeitig lobte er sein Team für eine starke Leistung nach der Pause, bei der nur die Chancenverwertung nicht stimmte.

Fortuna Mombach: Rudolph – Steinmetz (46. Debus), Meier, Nungesser, Yesilyurt (85. Omokaro) – Frey, Mavric, Quint, Hiyama – Siewe, Kalbfuß (59. Schmuck).

Unsere 2. spielt am Sonntag um 15:00 bei Vorwärts Orient

aus der AZ Mainz

SV Rülzheim – Fortuna Mombach (So., 15 Uhr): Die Fortunen brauchen dringend ein Erfolgserlebnis. Als Schlusslicht darf der Klub nicht völlig die Perspektive auf das rettende Ufer verlieren. Sonst nützen auch spielerisch sehr ordentliche Auftritte wie zuletzt gegen Marienborn (0:3) ohne Punkte nur wenig. Das kommende Gastspiel in Rülzheim ist aber eine echte Mammutaufgabe. Fortuna-Trainer Oliver Schmitt lässt keine Ausreden gelten: „Wenn wir gegen die Kleinen verlieren, müssen wir halt gegen die Großen was holen.“ Was das heißt, wird sich zeigen. Mindestens ein Punkt wäre für ihn schon ein Fortschritt. (luks)

Unsere 2 ging wieder mal mit knapper Besetzung in Zornheim mit 1:9 unter.

Hier der Spielbericht der 1.aus der AZ Mainz:

 

Mombach spielt, Marienborn trifft

Von Torben Schröder

LANDESLIGA Das Cakici-Team tut sich lange schwer, entscheidet das Derby gegen Schlusslicht Fortuna aber 3:0 für sich

MARIENBORN - Die einen sind punktgleich mit dem Ersten, die anderen Tabellenletzter. Und genau das sah man beim Landesliga-Derby zwischen der TuS Marienborn und Fortuna Mombach. Nicht, weil die Platzherren deutlich überlegen gewesen wären, vielmehr war der Absteiger aus dem Mainzer Norden das bissigere und auch gefährlichere Team. Doch dann passierte, was eben so passiert, wenn die einen einen Lauf und die anderen das Pech an den Stiefeln haben: Andreas Klappers Freistoß prallte vom Innenpfosten ins Netz (63.), Tarek Schwiderskis Pfostenschuss prallte zu Klapper, der abstaubte (72.), und dann ließ Alexander Rudolph auch noch einen haltbaren Distanzschuss von Etienne Portmann durchrutschen (84.).

So steht am Ende ein 3:0 (0:0)-Sieg des Aufsteigers. „Die zwei klaren Chancen hatte vor dem 1:0 Mombach“, räumte TuS-Trainer Ali Cakici ein, „sie wurden unter Wert geschlagen, waren ein gut eingestellter Gegner.“ Die Fortuna wirkte geschlossen, bissig, hungrig.

Nach einem Gegenstoß legte Samuel Omokaro in guter Schussposition quer auf Pascal Kalbfuß, der im direkten Duell mit Timon Hammer scheiterte (43.). Cedric Siewe Nana spurtete vom Flügel Richtung Tor, doch der TuS-Torhüter zog blitzschnell die Fäuste hoch (49.). „Dieses Ergebnis tut einfach weh“, sagte Mombachs Co-Trainer Felix Zaucker, „wir haben gut umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Rausgespielt hat der Gegner sich über 90 Minuten keine Chancen. Von den Spielanteilen her war es ein verdienter Sieg, aber die besseren rausgespielten Torchancen hatten wir.“ Die Fortuna war deutlich besser gestartet, brachte eine Reihe verheißungsvoller Gelegenheiten aber nicht zu Ende. Die TuS fand lange keinen Schlüssel zur Partie, einzig Portmanns Versuche aus der Distanz erzeugten etwas Gefahr (35., 42., 61.).

Eine Stunde lang wäre eine Fortuna-Führung verdient gewesen. „Uns hat die Geduld gefehlt, dadurch haben wir ihnen in die Karten gespielt. Nach dem 1:0 haben wir es besser ausgespielt“, resümierte Cakici. „Wir stehen mit leeren Händen da und wissen eigentlich nicht warum“, schüttelte Zaucker den Kopf. Zu allem Überfluss flog Tobias Schneider nach dem 0:2 vom Feld. Er habe, so der Fortuna-Keeper, nachdem er vorher beleidigt worden sei, Richtung Zuschauer „Halt die Fresse“ gesagt. Wenn man unten steht, läuft eben alles schief.

Unsere 2. spielt am Sonntag  um 12:30 bei Zornheim II

Hier ein Bericht aus der AZ Mainz zum Derby gegen Marienborn:

 

Leaderlos (un-)glücklich

 von Frederik Voss

LANDESLIGA-DERBY Erfolgreicher Aufsteiger TuS Marienborn empfängt sieglosen Absteiger Fortuna Mombach

MAINZ - „Wir wissen nicht mehr so richtig, wie das Gewinnen funktioniert“, sagt Oliver Schmitt, und man glaubt es dem Trainer von Fortuna Mombach aufs Wort. Vor einer Woche war der Tabellenletzte der Fußball-Landesliga gegen Geinsheim lange nah dran am ersten Dreier der Saison. Doch am Ende war es wieder nichts (1:3). „Es ist von allem ein bisschen“, sagt Schmitt bei der Suche nach Gründen für den Mombacher Fehlstart und findet sie auch auf der Verletztenliste. „Mit unserem Kapitän Jonathan Trost und Pascal Janke fehlen uns zwei Leader, die auf dem Platz auch mal den Mund aufmachen“, sagt der Coach. Am Sonntag gastiert die Fortuna beim TuS Marienborn zum Derby (Anstoß: 15 Uhr). Dort kennen sie das Problem mit dem verletzten Kapitän. Das Fehlen von Dennis Ritz hält Ali Cakici und sein Team jedoch nicht vom Siegen ab.

Cakici verteilt die Verantwortung

 „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht“, sagt der TuS-Trainer. Schon vor Ritz‘ Schlüsselbeinbruch verteilte er die Verantwortung auf mehrere Schultern. Alle Positionen sind mehrfach besetzt, in dieser Saison stand in Marienborn noch nie zweimal die selbe Elf auf dem Platz. „So bin ich als Trainer auch mal gefordert“, sagt Cakici lachend und schaut sich die Erfolgsserie seines Teams genüsslich an. „Es ist ja keine ungewohnte Situation für uns. Wir sind es ja gewohnt zu gewinnen.“

Diese Luxussituation hätte Oliver Schmitt zu gerne. Der frisch verheiratete Fortuna-Trainer ist an diesem Wochenende auf Hochzeitsreise. Für sein Team gibt es aber weiterhin Fußball statt Flitterwochen und da sind die Mombacher weit entfernt vom siebten Himmel. Am Tabellenende stehen gerade mal zwei Zähler auf dem Konto. Neben den langzeitverletzten Anführern Trost (Kreuzbandriss) und Janke (Mittelfußbruch) fallen auch die jüngst starken Cedric Siewe und Philipp Quint aus. Felix Zaucker wird zudem als Schmitt-Ersatz wohl nur an der Seitenlinie stehen. „Uns fehlt einfach das Gefühl, mal als Sieger vom Platz zu gehen“, sagt Oliver Schmitt. „Zwei, drei Siege am Stück wären das größtmögliche Training für uns.“

Bis dahin stellen sie sich in Mombach aber erstmal auf Abstiegskampf ein, während sich Ali Cakici und sein Team frei gemacht haben von allen tabelleraischen Verpflichtungen, wie der Trainer versichert. „Wir spielen gegen Mombach genauso wie gegen andere Gegner. Warum sollten wir etwas verändern? Sportlich wie auch im Miteinander läuft es ja.“ Trotz der unterschiedlichen Vorzeichen erwartet der 50-Jährige ein gutes Spiel. Genau wie sein Mombacher Kollege lobt Cakici die spielerische Klasse des Gegners vor dem Derby. An der Kirschhecke wollen sie Fortuna Mombach aber nicht unbedingt an diesem Sonntag beibringen, wie das mit dem Gewinnen so funktioniert.

Fortuna Mombach lässt gegen Geinsheim Chancen und Punkte liegen

 
aus der AZ von David Martenstein

MOMBACH - Wer seine Chancen nicht nutzt, kassiert die Quittung. Dies hat Fortuna Mombach bei der 1:3 (0:0)-Niederlage gegen SV Geinsheim aus erster Hand erfahren. Bis zur 82. Minute war der Tabellenletzte der Fußball-Landesliga Ost das bessere Team, dominierte das Spiel und führte verdient. Eine unkonzentrierte Schlussphase verbockte allerdings den langersehnten Befreiungsschlag.

Die Mombacher kontrollierten die Partie in der ersten Halbzeit, während die Gäste aus Geinsheim auf Konter lauerten. Beide Teams taten sich jedoch im letzten Spielfelddrittel schwer und erspielten sich kaum Torchancen. Nach dem Seitenwechsel erhöhte die Fortuna den Druck: Der eingewechselte Cedric Siewe Nana spielte den Ball raus auf den aufgerückten Kevin Frey, dessen scharfe Flanke Fortuna-Stürmer Pascal Kalbfuß über die Linie drückte (55. Minute). Von diesem Erfolgserlebnis beflügelt, drehte das Team von Trainer Oliver Schmitt weiter auf: „Wir wurden zwar mit der Zeit immer besser, haben aber unsere Chancen nicht genutzt. Das hat Körner gekostet“, sagte der Fortuna-Coach.

Lange Zeit blieb diese Fahrlässigkeit unbestraft, bis in der 82. Minute der Geinsheimer Kapitän Julian Pfeifer die Unordnung der Fortuna-Abwehr ausnutzte und den glücklichen Ausgleich erzielte. „Das war ein echter Nackenschlag“, sagte Schmitt. Fortuna wollte nun den Dreier unbedingt und investierte viel nach vorne. Die dadurch entstandenen Lücken im Mittelfeld nutzten die Gäste jedoch eiskalt aus. Das 1:2 durch Fabijan Alois Theobald (86.) brach schließlich den Willen der Fortuna. Der Treffer zum 1:3 durch Pascal Nebel besiegelte mit dem Schlusspfiff den glücklichen Auswärtssieg des SV Geinsheim.

„Wir waren am Ende zu gierig“, sagte Schmitt, dessen Team zwar geschlagen, aber dennoch mit einer guten Leistung vom Platz ging. „Mavric und Quint haben den Gegner im Mittelfeld stark weggehalten“, lobte Schmitt seine Doppelsechs. Darauf können die Mombacher aufbauen.

Fortuna Mombach: Schneider – Yesilyurt, Meier, Nungesser, Frey – Hiyama, Mavric, Quint (84. Omokaro Eshaso), Szulc (60. Sula) – Zaucker (52. Siewe Nana), Kalbfuß.

 

Die 2. kam gegen mit extrem schlechter Besetzung gegen Klein-Winternheim mit 0:16 unter die Räder.