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Fußball: Wer steigt auf, wer steigt ab? Eine Übersicht nach dem vorletzten Spieltag

Von Bardo Rudolf

MAINZ-BINGEN - Von der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar bis in die C-Klassen Mainz-Bingen sind nach dem vorletzten Spieltag einige Entscheidungen gefallen. Wir geben einen Überblick über den Stand:

Regionalliga Südwest

Mögliche Aufsteiger: 1. FC Saarbrücken (gegen 1860 München) und Waldhof Mannheim (gegen KFC Uerdingen) bestreiten Aufstiegsspiele.

Sichere Absteiger: Stuttgarter Kickers, TSV Schott Mainz (in die Oberliga RPS), Röchling Völklingen (Oberliga RPS).

Mögliche Absteiger: TuS Koblenz (Oberliga RPS; wenn Saarbrücken und Mannheim nicht aufsteigen), Hessen Kassel (wenn Saarbrücken oder Mannheim nicht aufsteigen).

Oberliga Rheinland-Pf./Saar

Aufsteiger: FC Homburg.

Teilnehmer an der Aufstiegsrunde: FK Pirmasens.

Sichere Absteiger: SV Morlautern (in die Verbandsliga Südwest), FSV Salmrohr, Saar 05 Saarbrücken, FV Eppelborn.

Mögliche Absteiger: Es wird noch ein oder zwei weitere Teams erwischen. Der SV Gonsenheim (36 Punkte, Tordifferenz -15) hat nur noch eine Chance auf den Klassenerhalt, wenn er den FV Dudenhofen (39; -31) noch überholt, Koblenz in der Regionalliga bleibt und sich Pirmasens in der Aufstiegsrunde durchsetzt. Zittern muss auch noch die TSG Pfeddersheim (40, -20; alle Verbandsliga Südwest), während der FV Engers (42, -20) praktisch gerettet ist.

Verbandsliga Südwest

Aufsteiger: Arminia Ludwigshafen.

Teilnehmer an der Aufstiegsrunde: Hassia Bingen (63 Punkte) oder RWO Alzey (61).

Sichere Absteiger: Ludwigshafener SC (Landesliga Ost), ASV Winnweiler, SV Herschberg, TuS Hohenecken.

Mögliche Absteiger: FK Pirmasens II (39) oder FC Bienwald Kandel (40, Landesliga Ost), falls Gonsenheim und Dudenhofen aus der Oberliga absteigen oder der Tabellenzweite nicht die Aufstiegsrunde gewinnt.

Landesliga Südwest-Ost

Mögliche Aufsteiger: TSV Gau-Odernheim (62) und TuS Marienborn (61) machen den Meister und damit Direkt-Aufsteiger unter sich aus. Verliert Marienborn am letzten Spieltag, kann Rülzheim (59) noch Zweiter werden und damit an den Aufstiegsspielen teilnehmen.

Sicherer Absteiger: BSC Oppau.

Mögliche Absteiger: Wer von Fortuna Mombach und SV Horchheim (beide 24 Punkte, beide Bezirksliga Rheinhessen) schlechter abschneidet, steigt ab. Bei Punktgleichheit gibt es ein Entscheidungsspiel. Das bessere der beiden Teams steigt ebenfalls ab, wenn der Tabellenzweite die Aufstiegsspiele verliert oder Kandel aus der Verbandsliga kommt. Tritt beides ein, erwischt es noch eine Elf, wahrscheinlich Wormatia Worms II (28, Bezirksliga Rheinhessen), ansonsten VfR Grünstadt (31).

Bezirksliga Rheinhessen

Mögliche Aufsteiger: FC Basara Mainz (66) und SV Gimbsheim (65) machen den Meister und den Teilnehmer an den Aufstiegsspielen unter sich aus.

Sichere Absteiger: SV Guntersblum, TSV Gundheim.

Mögliche Absteiger: Eintracht Herrnsheim (27), VfL Gundersheim (30, beide A-Klasse Alzey-Worms) und FSV Saulheim (31, A-Klasse Mainz-Bingen). Wenn aus der Landesliga nur Mombach oder Horchheim kommt und der Tabellenzweite die Aufstiegsspiele gewinnt, muss keines dieser Teams runter. In den anderen Fällen kann es bis zu zwei dieser Teams erwischen.

A-Klasse Mainz-Bingen

Aufsteiger: VfR Nierstein.

Möglicher Aufsteiger: FSV Oppenheim (62) oder TSV Mommenheim (59) spielt in den Aufstiegsspielen.

Sicherer Absteiger: SKC Barbaros Mainz.

Mögliche Absteiger: Fidelia Ockenheim (24) steigt ab, wenn Saulheim aus der Bezirksliga kommt oder der Tabellenzweite die Aufstiegsspiele verliert. Türkgücü Mainz steigt ab, wenn beides eintritt.

B-Klassen Mainz-Bingen

Aufsteiger: TuS Dexheim, SG Bingerbrück/Weiler.

Teilnehmer an den Aufstiegsspielen: TuS Marienborn II, SV Bretzenheim 12.

Sichere Absteiger: 1. FC Nackenheim II, VfR Nierstein II, Fiam Italia Mainz.

Mögliche Absteiger: Im Osten SG Harxheim II (27) oder Spvgg. Selzen (28); im Westen SV Appenheim (17), Spvgg. Viertäler (29) oder TSV Stadecken-Elsheim II (21). Die jeweils beste der genannten Mannschaften bleibt sicher drin. Die Tabellen-14. sind gerettet, wenn nur Barbaros in der A-Klasse absteigt.

C-Klassen Mainz-Bingen

Aufsteiger: FC Lörzweiler, Hassia Kempten.

Teilnehmer an den Aufstiegsspielen: FC livingroom Mainz.

Mögliche Aufsteiger: TSG Bretzenheim III, TSV Zornheim II (beide 48 in Ost II); SG Bingerbrück/Weiler II (wenn sie in der West I den zweiten Platz belegt); FSV Saulheim II (56) oder FSV Oppenheim II (58, aber kein Spiel mehr) in der West II.

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Zur Belohnung geht es aufs Weinfest

FORTUNA MOMBACH Landesligist feiert 2:0-Sieg in Herxheim, aber auch der Konkurrent gewinnt

HERXHEIM - (tor). So einen Coup muss man feiern: Ein guter Teil der Mannschaft des FC Fortuna Mombach nutzte die Gunst der Stunde und zelebrierte den 2:0 (0:0)-Sieg beim Nun-nicht-mehr-Aufstiegskandidaten Viktoria Herxheim mit einer Weinfest-Teilnahme in der Pfalz. „Wir haben ein Haus organisiert, wo wir übernachten können“, erzählte Trainer Oliver Schmitt nach dem Sieg in der Fußball-Landesliga, der sich 24 Stunden später durch den 6:1-Erfolg Horchheims in Schifferstadt auch als dringend nötig erwiesen hatte. „So ein Fest in der Pfalz muss man mal mitnehmen“, fand Schmitt, „wir wissen ja nicht, ob wir nächste Saison wieder hierher fahren dürfen.“

„Wir hätten in der ersten Halbzeit schon führen können“, berichtet der Fortuna-Trainer, der in Durchgang zwei einen Doppelpack von Denis Mavric bejubeln durfte: Erst war der 20-Jährige noch per Kopf an der Unterkante der Latte gescheitert (43.), doch dann war zweimal Keeper Tobias Schneider mit entscheidenden Zuspielen zur Stelle. Erst schlug er einen abgefangenen Standard lang nach vorne, zwei Stationen später bugsierte Mavric die Kugel im Nachfassen über die Linie (67.). Dann fand Schneider mit einer Fußabwehr eher glücklich den agilen Cedric Siewe Nana, der auf Mavric quer legte (75.).

„Der Gegner hatte zwei Großchancen, wir hatten fünf oder sechs“, fasst Schmitt zusammen. „Wir haben extrem stark gekontert, hatten aber auch immer wieder Ballbesitzphasen. Die Abwehr war total dicht.“ Für wie viele Mombacher das später am Abend galt, ist nicht überliefert. So oder so, durch den Horchheimer Sieg folgte der Kater auf dem Fuße. Denn am letzten Spieltag gegen Spitzenreiter Gau-Odernheim Rang 14 zu halten und damit zumindest auf den Ligaverbleib hoffen zu dürfen, ist eine happige Aufgabe. Mit einer Leistung wie in Herxheim könnte es klappen.

Fortuna Mombach: Schneider – Yesilyurt, Quint, Janke, Steinmetz – Trost, Frey – Hiyama (86. Omokaro), Mavric (90. Dedeke), Greiner (68. Szulc) – Siewe Nana.

Nach 4:0 gegen Worms II lebt die Mombacher Hoffnung weiter

 
 aus der AZ von Tommy Rhein

MOMBACH - Im Fußball sind Vorhersagen bekanntlich schwierig. Landesligist Fortuna Mombach ging personell gebeutelt und mit dem schweren Rucksack, unbedingt gewinnen zu müssen, in die Partie gegen Wormatia Worms II. Beste Voraussetzungen also für einen mühsamen Kick – am Ende steht jedoch ein souveränes 4:0 und ein Sieg, der über die vollen 90 Minuten nicht ein einziges Mal gefährdet war.

„Elf Spieler waren Anfang der Woche fit. Keiner von uns hat damit gerechnet, dass wir derart souverän gewinnen würden, freut sich Fortuna-Trainer Oliver Schmitt nach dem Spiel. Der abstiegsgefährdete Landesligist profitierte dabei auch von der perfekten Torfolge. Bereits nach zehn Minuten besorgte Sergen Yesilyurt die frühe Führung. Dem Treffer war ein feiner Spielzug der Fortuna vorausgegangen, Cedric Siewe Nana bediente am Ende den Torschützen, der trocken in den Winkel verwandelte – und für einen befreiten Aufschrei auf der Mombacher Bank sorgte.

„Die frühe Führung hat uns natürlich gutgetan und Sicherheit gegeben“, sagt Schmitt. Allerdings halfen die Wormser ordentlich mit. Kaum Gegenwehr, kein Zugriff zum Spiel. Der Wormatia-Unterbau präsentierte sich desaströs. „Das war gar nix“, bilanzierte Trainer Marco Stark. Angesichts der schwachen Wormatia-Leistung und der defensiven Grundausrichtung der Fortuna sahen die rund 50 Zuschauer nach dem 1:0 nur noch wenige bis gar keine Torraumszenen. Kurz vor der Pause holte Mombach dann aber nochmals einen ganz feinen Spielzug aus dem Gepäck. Über mehrere Stationen kam der Ball auf die rechte Seite zu Christopher Greiner, der bediente Egzon Sula (38.) – 2:0.

Hiyama macht den Deckel auf die Partie

Nach Wiederanpfiff meldete sich Worms zumindest für ein paar Minuten im Spiel zurück. Ein, zwei Halbchancen und ein paar wenige gefährliche Standards waren jedoch alles, dann übernahm Mombach wieder die Kontrolle und wurde durch Konter gefährlich. Takeru Hiyama vergab jedoch die erste Gelegenheit zum 3:0 (75.). Drei Minuten später machte er es besser. Nach einem Einwurf brachte Fabian Steinmetz den Ball nach innen, Hiyama machte den Deckel auf die Partie. Kurz vor dem Ende setzte Denis Mavric den Schlusspunkt (87.).

Ein wichtiger Sieg. Schließlich gewann Kontrahent Horchheim sein Spiel gegen Oppau und bleibt somit punktgleich. „Damit war zu rechnen. Es bleibt weiterhin eng, aber wir fahren nächste Woche nach Herxheim und wollen auch dort etwas holen“, sagt Schmitt. Mit der gezeigten Effizienz sollte das möglich sein. Auch wenn mit Egzon Sula wieder ein Pfeiler der Mannschaft auszufallen droht.

 

Die 2. hat sich wacker gegen den Tabellenzweiten SV Ober-Olm geschlagen und verliert 3:6.

Eine Vorschau aus der AZ Mainz:

Fortuna Mombach – Wormatia Worms II (Sonntag, 15 Uhr): Rein tabellarisch steht die Wormser Reserve zwar nur einen Platz vor der Fortuna, dennoch trennen beide Klubs elf Punkte. Für die Mombacher geht es vielmehr darum, den 14. Tabellenplatz gegenüber den punktgleichen Horchheimern zu behaupten. Die wiederum haben gegen Schlusslicht Oppau drei Punkte im Visier. Fortunas Coach Oliver Schmitt hofft, dass seine Elf das Spiel lange offen gestalten kann. „Aufgrund unserer personellen Situation wird das aber ganz schwer. Ich habe elf gesunde Spieler, der Rest ist angeschlagen oder verletzt“, stehen die Vorzeichen alles andere als gut. (imr)

 

Die. 2. spielt um 12:30 gegen Ober-Olm.

Kleinigkeiten entscheiden das Derby

Nach 2:4-Niederlage in Bodenheim muss Fortuna Mombach weiter um Klassenverbleib zittern

BODENHEIM. Fußball-Landesligist Fortuna Mombach muss weiter zittern. Nach dem mit 2:4 (1:1) verlorenen Lokalderby beim Tabellenachten VfB Bodenheim bleiben den Mainzern nur noch drei Spieltage, um den drittletzten Rang, der möglicherweise für den Klassenerhalt reicht, zu halten.

Aber Vorsicht: Der Vorletzte SV Horchheim ist punktgleich mit der Mannschaft von Trainer Oliver Schmitt. Der viertletzte Rang, den Wormatia Worms II einnimmt, ist für die Fortuna bei neun Zählern Rückstand realistisch betrachtet nicht mehr zu erreichen.

Die Enttäuschung war Oliver Schmitt nach dem Schlusspfiff vor nur rund 80 Besuchern anzumerken. „Der Sieg der Bodenheimer ist verdient“, war er sich mit seinem Gegenüber, Jürgen Collet, einig. „Doch es waren nur ein paar Schlüsselszenen, die das Spiel entschieden haben“, befand Schmitt. Denn nach dem Führungstreffer seiner Mannschaft, den Felix Zaucker nach feiner Kombination erzielte (28.), hätte der Fortuna-Trainer gerne gesehen, dass nach einem Zusammenprall von VfB-Keeper Alexander Rudolph und Zaucker der Schiedsrichter Elfmeter gegeben hätte (33.). Aber Marcel Bender entschied auf Stürmerfoul. Dann sei ärgerlich gewesen, so Schmitt, dass die Seinen noch einen Foulelfmeter, den der von Fabian Steinmetz gefoulte VfB-Stürmer Lirion Aliu selbst verwandelte, in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit kassiert hätten.

„In den ersten 30 Minuten hat man von Fortuna Mombach kaum etwas gesehen“, befand Jürgen Collet. „In der zweiten Halbzeit haben wir dann Ball und Gegner laufen lassen“, freute er sich. Mit einem satten Schuss vom Strafraumeck brachte VfB-Mittelfeldspieler Manuel Wein seine Farben wieder in Führung (53.). Doch fast postwendend mit einem ähnlichen Treffer sorgte Zaucker für den 2:2-Ausgleich (55.). Norman Loos brachte den VfB mit einem Flachschuss aus 14 Metern erneut nach vorn (63.).

Was dann passierte gehört eher ins Kuriositäten-Kabinett. Fortuna-Außenverteidiger Nick Debus spielte einen – nicht unbedingt notwendigen – Rückpass. Den verstolperte sein Keeper Tobias Schneider. Was den 4:2-Endstand bedeutete (68.). „Ich mache meinem Torwart keinen Vorwurf“, betonte sein Trainer. „Er hat uns von den 18 Punkten 15 Zähler gerettet.“