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Das Virus legt den Amateurfußball lahm

Südwestdeutscher Fußballverband stoppt ab Donnerstag seine Pflichtspielserien
Region. Bis 15. November wird der Pflichtspielbetrieb im Südwestdeutschen Fußballverband ruhen. Mindestens. Darüber informierte das Präsidium die Vereine.


Auch der Südwestdeutsche Fußballverband stoppt seine offizielle Meisterschaftsserie. Ab Donnerstag, so heißt es in einer Presseerklärung des Präsidiums, wird der „gesamte Pflichtspielbetrieb in allen Spielklassen und im Pokal (Männer, Frauen und Jugend) bis auf Weiteres angehalten.“ Über eine Fortsetzung werde rechtzeitig informiert. Freundschaftsspiele und Trainingsbetrieb seien zulässig, sofern sie nicht den behördlichen Verfügungen widersprechen. 

Abgesetzte Spiele steigen schlagartig von 5 auf 25 Prozent

Bereits vergangene Woche hatte der Saarländische Fußballverband den Spielbetrieb wegen der zugespitzten Corona-Lage im Land unterbrochen. Dem schloss sich nun neben dem SWFV auch der Fußballverband Rheinland an. Das SWFV-Präsidium kündigte nach der Dringlichkeitssitzung an, die Lage regelmäßig in den kommenden Wochen neu zu bewerten. Den Vereinen wurde noch am Abend mitgeteilt, dass erst einmal alle Spiele bis zum 15. November abgesetzt sind. 
In der Pressemitteilung wird der Beschluss ausführlich begründet. So habe sich die Zahl der Corona-Neuinfizierten im Vergleich zur vergangenen Woche innerhalb des Verbandsgebiets fast verdoppelt. Das bedeutete für den Spielbetrieb: Anfang Oktober mussten etwa fünf Prozent der angesetzten Spiele kurzfristig abgesetzt werden. Die Zahl der abgesetzten Spiele stieg in der vergangenen Woche auf 25 Prozent der Spiele an.

Höchste Corona-Warnstufe, unterschiedliche Auflagen

Sodann hätten inzwischen alle Fußballkreise ganz oder teilweise die Corona-Warnstufe Rot. Die Vereine im Kreis Bad Kreuznach erklärten obendrein einstimmig, in der derzeitigen Situation den Spielbetrieb nicht fortzusetzen zu wollen. Im Kreis Birkenfeld ist der Spielbetrieb auf Grundlage einer behördlichen Verfügung bereits eingestellt.
Schließlich bedeuteten die unterschiedlichen Verfügungslagen erhebliche negative Auswirkungen für die Vereine in wirtschaftlicher und organisatorischer Hinsicht.  In der Summe lasse dies keinen weiteren Spielbetrieb zu.

Der Südwestdeutsche Fußballverband hatte sich diese Entscheidung nicht leicht gemacht. Erst vergangene Woche tagten die Gremien und kamen zu dem Entschluss, dass die Corona-Sonderregelungen flexibel genug seien, um auf unterschiedlichen kommunalen Anforderungen zu reagieren. In den zurückliegenden Tagen aber färbte sich die Corona-Landkarte im Verbandsgebiet zunehmend rot.

Was passiert mit den verbandsübergreifenden Spielen?

Von der Verbandsliga abwärts sind nun alle Fußballspiele abgesetzt. Noch nicht geäußert haben sich die übergeordneten Verbände, die den Spielbetrieb von der Oberliga aufwärts managen. Es ist aber davon auszugehen, dass wenigstens der Regionalverband Südwest vorerst von einer Fortsetzung des Spielbetriebs absehen wird. Sein Verbandsgebiet erstreckt sich über die Verbände des Saarlands, des Rheinlands und des Südwestdeutschen Fußballverbands, die ihren Spielbetrieb allesamt eingestellt haben.

Von der Pause wird der SWFV – anders als bei der ersten Pandemiewelle im Frühjahr – nicht überrascht. Die Statuten wurden in der Zwischenzeit corona-fest gemacht. Die Spielpläne verfügen über ausreichend Puffer, um sogar wochenlange Spielpausen zu kompensieren. Notfalls entfallen die Playoff-Spiele, die fürs Frühjahr vorgesehen waren. 
Durch die Entwicklungen an der Pandemie-Front werden nun die Stimmen im SWFV bestätigt, die bei der Spielplangestaltung für die luftigere Variante plädierten. Die Spielpause müsste sich nun weit in die nächste Saison ziehen, damit sie abgebrochen werden müsste. 
Aber selbst auf diesen Fall wäre der SWFV vorbereitet. Seine Hausaufgaben in Sachen Corona hat er gemacht.

 Nach elf Minuten schon 0:3 zurück

SPIELBERICHT LANDESLIGA OST +++ Fortuna Mombach fängt sich beim SV Gimbsheim eine 1:6-Packung

Gimbsheim . Dieser Start ging einmal so richtig in die Hose für Fortuna Mombach: Schon nach elf Minuten lag das Team aus der Fußball-Landesliga Südwest-Ost, Gruppe Nord, beim SV Gimbsheim 0:3 zurück. Ein zu diesem Zeitpunkt befürchtetes zweistelliges Debakel verhinderten die Fortunen zwar, am Ende fuhren sie aber dennoch mit einer 1:6 (0:3)-Packung nach Hause. Ivaylo Tsurev traf für die Mombacher dabei erst (82.), nachdem zweimal Rico Renner (1., 75.,), Pascal Renner (6.), zweimal Enis Aztekin (11., 53.) und Markus Moh Amar (60.) für die Gimbsheimer das Ergebnis auf 6:0 geschraubt hatte. Zudem kassierte Joseph Meier nach seinem zweiten verwarnunsgwürdigen Foul die Gelb-Rote Karte (68.). „Das war ein gebrauchter Tag“, sagte Fortuna-Trainer Marcus Nungesser, der aus der Unterlegenheit seiner Elf keinen Hehl machte: „Das Ergebnis ging auch in der Höhe in Ordnung. Gimbsheim hat phasenweise sehr gut gespielt.“

Mut macht Nungesser, den der Verein vom Interims- und zum Cheftrainer beförderte, zumindest die Tatsache, „dass wieder viele Leute an Bord sind und es deshalb quantitativ so gut aussieht wie lange nicht“. Und: In der Tabelle liegen die Mombacher weiterhin vor der Spvgg. Ingelheim und Wormatia Worms II auf dem siebten Rang.

 

Die 2. gewinnt ihr Spitzenspiel gegen Hechtsheim II und hat nach 7 Siegen jetzt 21 Punkte.

Vorerst keine Saisonunterbrechung

Südwestdeutscher Fußballverband informiert Vereine über weitere Vorgehensweise in der Corona-Pandemie
In einer kurzfristig einberufenen Präsidiumssitzung hat sich der Südwestdeutsche Fußballverband über die aktuellen Entwicklungen rund um die Corona-Pandemie ausgetauscht. Vier von zehn Kreisen im Verband seien derzeit teilweise von Einschränkungen durch lokale Verfügungen der jeweils zuständigen kommunalen Behörden betroffen, wobei in keinem der Kreise ein generelles Trainings- und Spielverbot ausgesprochen wurde.

  1. Solange staatliche/behördliche Verfügungen Training und Wettkampf im Fußball nicht untersagen, wird der Verband keine Maßnahmen ergreifen, die seinen Vereinen die Möglichkeit nimmt, Trainings- oder Wettkampfsport auszuüben.
  2. Die nachfolgenden Aussagen finden Anwendung bei Meisterschaftsspielen (Männer/Frauen/Jugend).
  3. Der Verband hat bereits vor Aufnahme des Spielbetriebs zur aktuellen Saison Regelungen in die Spielordnung aufgenommen, welche ein flexibles Handeln der Vereine und Staffelleiter ermöglicht. So werden z. Bsp. bei einem Corona-Verdachtsfall im Umfeld von Mannschaften unbürokratisch und ohne Kosten Spiele abgesetzt und nach abschließender Klärung der Sachlage wieder neu angesetzt. In diesen Fällen ist somit auch nicht die sonst obligatorische Zustimmung des jeweiligen Gegners notwendig.
  4. Vereine, deren im DFBnet gemeldete Spielstätte in einem Corona-Risikogebiet liegt (rote Ampel), können mit Zustimmung des Gegners das Heimrecht tauschen oder eine Verlegung in beiderseitigem Einvernehmen beantragen. Bei einer Verlegung erfolgt die Ansetzung erst nach Aufhebung der Warnstufe Rot.
  5. Ist eine ganze Staffel einem Corona-Risikogebiet zugehörig, kann auf Grundlage eines einstimmigen Votums aller Vereine dieser Staffel der Spielbetrieb für die Dauer der Einstufung als Corona-Risikogebiet ausgesetzt werden.
  6. Der SWFV wird die aktuelle Entwicklung, insbesondere die wirtschaftlichen und gesundheitlichen Auswirkungen für unsere Vereine permanent beobachten und auf dieser Grundlage ggf. weitere Maßnahmen ergreifen.

Unsere 1. hat mit Gimbsheim das Heimrecht getauscht. Die Gimsheimer konnten/wollten nicht Samstags in Mombach spielen. Das Spiel findet am Sonntag um 15:30 statt.

Die 2. hat am Samstag um 13:00 in Mombach ein Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten aus Hechstheim.

Ein Punkt, der keinem hilft

SPIELBERICHT LANDESLIGA OST +++ Finthen und Mombach liefern sich spannenden Schlagabtausch +++ Nach 3:3 bleiben beide Teams im Keller

Mainz. Es war ein mitunter sehr stürmischer Schlagabtausch. Doch nach dem 3:3 im Landesliga-Derby zwischen Fontana Finthen und Fortuna Mombach war am Ende keine der beiden Seiten vollends zufrieden. Die Gäste erwischten den besseren Start, gingen nach elf Minuten per Elfmeter in Führung. Fontana-Torwart Alexander Motz konnte gegen Peter Staegemann zunächst zwar stark parieren, doch Schiedsrichter Lukas Kranczoch ließ den Strafstoß wiederholen. Im zweiten Versuch verwandelte der Mombacher sicher. Finthen reagierte mit forschem Pressing und attackierte die Fortuna bereits tief in der gegnerischen Hälfte. Ein zu kurzer Klärungsversuch von Gäste-Torwart Andre Maurer landete bei Patrick Hochhaus, der cool zum Ausgleich einschob (36.). Noch vor der Halbzeit liefen die hoch stehenden Finther in einen Konter, welchen Davin Dzaka zur erneuten Führung für die noch sieglosen Mombacher nutzte (42.).

Nach der Pause drückte Finthen weiter aufs Tempo und konnte die Partie innerhalb von vier Minuten drehen. Lorik Restelica vollendete am langen Pfosten den besten Spielzug des Spiels (70.), Nassim Jaatit schaltete nach einem Lattenschuss am schnellsten und köpfte zum 3:2 ein (74.). Doch auch danach wirkte die Defensive der Gastgeber nicht sattelfest. Und so belohnte sich Außenstürmer Cedric Siewe Nana für seine starke Leistung und glich per Fernschuss zum 3:3-Endstand aus (78.). „Nach dieser Leistung müssen wir mit dem Punkt leben. Unser Defensivverhalten war heute nicht Landesliga-würdig“, ärgerte sich Fontana-Trainer Marvin Dollmann über die Gegentore. Auch Gäste-Coach Marcus Nungesser wusste nicht so recht, wie er die Partie einordnen soll. „Offensiv habe ich viele gute Ansätze gesehen, die wir zum Teil noch besser ausspielen können. Insgesamt war es ein komisches Spiel, in dem wir den Gegner zu oft eingeladen haben.“