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Staegemann kehrt zur Fortuna zurück

Mittelfeldspieler wechselt von Waldalgesheim nach Mombach +++ Böhnke kommt aus Koblenz +++ Meier suspendiert +++ Vier weitere Vertragsverlängerungen
Vier weitere Vertragsverlängerungen, zwei Neuzugänge und vier Abgänge meldet der FC Fortuna Mombach. 
Nach einem Jahr bei Alemannia Waldalgesheim kehrt Peter Staegemann (22) zum abstiegsgefährdeten Landesligisten zurück. Der defensive Mittelfeldspieler hat sich beim Verbandsligisten nach ausgeheiltem Kreuzbandriss wieder einen Stammplatz erkämpft, wird aber in der kommenden Saison gemeinsam mit Fortuna-Spieler Jonathan Trost die B-Jugend der Spvgg. Ingelheim übernehmen. Umso praktischer, dass das Duo nun auch wieder zusammen Fußball spielt.

Neuzugang Nummer zwei ist ebenfalls eine erhebliche Verstärkung. Der Innen- und Rechtsverteidiger Björn Böhnke (22), der in Mainz studiert, kommt mit der Erfahrung von über 100 Rheinlandliga-Spielen von der TuS Koblenz II – allerdings erst ab Herbst, nach seinem Praktikum in Hamburg. Ihren Verbleib in Mombach haben zudem Samuel Omokaro (19), Egzon Sula (20), Philipp Quint (20) und Fabian Steinmetz (20) zugesagt. Alle Übereinkünfte sind ligaunabhängig.

14 Spieler hatten sich bereits im März zur Fortuna bekannt. Bei Joseph Meier (24) ist diese – wie Manager Mirko Vorih betont, stets schriftlich fixierte – Übereinkunft inzwischen hinfällig. „Er hat danach mit einem anderen Verein verhandelt“, berichtet Trainer Oliver Schmitt. Von der TSG Hechtsheim ist die Rede. Die Folge: Der Verteidiger wurde suspendiert. „Das Thema ist durch“, kündigt der Chefcoach eine klare Linie an. Auch Takeru Hiyama (21), Pascal Kalbfuß (22) und Vandad Atashkar (23, Ziele offen) gehen. Zeitnah sind Gespräche mit Cedric Siewe Nana (20) und Paul Lutterbüse (20) anberaumt, die Schmitt beide gern halten würde. Die Signale sind eindeutig: Bei der Fortuna ist jetzt Kontinuität oberstes Gebot.

MOMBACH - Timo Schmidt strahlte über beide Ohren und sprach von einem perfekten Nachmittag. Sein Team, die TSG Bretzenheim hatte bei Fortuna Mombach 3:1 (2:1) gewonnen und weitere drei Punkte in der Fußball-Landesliga eingefahren.

„Hut ab vor meiner Mannschaft, ich bin saustolz“, sagte Schmidt. „Wir haben die englischen Wochen in den Knochen und sind heute mit einem dezimierten Kader und mehreren A-Jugendlichen angetreten.“ Davon war auf dem Spielfeld jedoch nichts zu sehen, denn die TSG trat abgeklärt auf und agierte gegen die im Abstiegskampf steckenden Mombacher kämpferisch und spielerisch mindestens auf Augenhöhe.

„Gerade weil den Bretzenheimern ein paar Spieler gefehlt haben, hatten wir uns mehr erhofft“, war Mombach-Trainer Oliver Schmitt nach Schlusspfiff unzufrieden. Sein Team musste bereits in der dritten Minute den Gästetreffer von Jonas Gangl schlucken. Mombachs Reaktion kam jedoch prompt in Person von Kevin Frey, der in der 16. Minute den Ausgleich erzielte. „Daraufhin hatten wir die Chance zum 2:1 und kassieren stattdessen direkt im Gegenzug wieder das Gegentor“, ärgerte sich Schmitt. Wirbelwind Atsushi Kikutani (20.) hatte die Gäste erneut in Führung gebracht. In der Folge hatten die Mombacher Mühe, sich klare Torchancen herauszuspielen. Die Gäste standen defensiver und setzten immer wieder gefährliche Nadelstiche. „Unser Plan nach der Führung war es, sicher zu stehen und Konter zu fahren“, so TSG-Coach Schmidt. Einen davon nutzten die Blauen zum 3:1. Antonio Quint Vila hatte den Ball per Kopf perfekt in den Lauf von Jonas Gangl gelegt und der Stürmer schob souverän links unten ein (57.).

Kurz darauf kochten die Emotionen hoch. Fortuna-Stürmer Felix Zaucker war nach einer leichten Berührung im Strafraum zu Boden gegangen und Schiedsrichter Oliver Götte hatte zum Entsetzen der TSG-Bank auf den Elfmeterpunkt gezeigt. „Den muss man sicherlich nicht unbedingt pfeifen“, sagte Fortuna-Coach Schmitt. „Allerdings hätten wir in der ersten Hälfte auch einen Handelfmeter bekommen können.“ Doch weil Sergen Yesilyurt den Strafstoß nicht verwandelte, blieb die Laune von Timo Schmidt bis zum Schlusspfiff und darüber hinaus bestens.

Am Sonntag kommt zum Derby die TSG Bretzenheim.Anstoss ist um 15:00. Die 2. Mannschaft ist spielfrei.

MOMBACH - Oliver Schmitt hatte eine klare Vorgabe formuliert. „Den Gegner vernichten, dass sie einen Knacks kriegen, das war der Plan“, erzählt der Trainer von Fußball-Landesligist Fortuna Mombach. Und seine Spieler taten das Ihre, besiegten Keller-Konkurrent SV Horchheim mit 7:1 (3:0). Die Wormser sollten nach dem Spiel, so Schmitt, „perplex sein und Angst kriegen, nicht nur vor uns“. Das wird sich zeigen, doch zum Fürchten war der Auftritt des bisherigen Dritt- beim Vorletzten allemal.

Es spielte von Beginn an nur die Fortuna. Die Gäste schoben ihre Viererkette weit hoch, ohne dabei aber Druck auf den Gegner auszuüben. So war es für die Mombacher ein Leichtes, immer wieder vorzugsweise über Außen durchzubrechen. Zwei Mal war Felix Zaucker über links durch, im Zentrum brauchten Takeru Hiyama (14.) und Denis Mavric (31.) nur noch einzuschieben. Nach Mavrics Vorlage schob Kevin Frey die Kugel überlegt ins kurze Eck (41.) – eine 3:0-Pausenführung, die für die Gäste schmeichelhaft war. Und es ging gerade so weiter. Zaucker köpfte die Kugel nach Sergen Yesilyurts Ecke in die Maschen (54.). Nick Debus brach erst über rechts durch, bediente Hiyama am zweiten Pfosten (67.) und flankte dann von links mustergültig auf Samuel Omokaro, der sein erstes Saisontor köpfte (84.). Mit dem ersten Kontakt nach seiner Einwechslung hatte zwischendurch Egzon Sula nach Freys Hereingabe auf 6:1 gestellt (74.).

Die Gäste, weitgehend körperlos und defensiv schwach, spielten nach vorne unverdrossen weiter mit, was zu Marc Blasers Ehrentreffer führte (71.). Doch klar ist, dass die Horchheimer in dieser Verfassung wenig Aussichten haben, den drittletzten Rang gegen die nun punktgleichen Mainzer wieder zu holen. „Schön für uns, dass wir noch im Rennen sind“, sagt Schmitt, „es hätte bei einer Niederlage auch vorbei sein können. Wir sind mit dem Druck gut umgegangen.“

Lawine droht erst ab der Bezirksliga

Beim Kampf um den Klassenerhalt zeichnen sich die ersten Entscheidungen ab

Gundheim. Hier der TSV Gundheim, der SV Guntersblum. Dort der SV Leiselheim. Jetzt, da die Fußball-Saison auf die Zielgerade biegt, „darf“ gezittert werden. Gezittert um eventuell vorhandene Chancen auf den Aufstieg. Noch mehr aber, wenn es um den Verbleib in der Spielklasse geht. Manch ein Klub steht da am Abgrund. Andere sind wohl schon weiter.




Bestes Beispiel dafür ist eben der TSV Gundheim. Mit mageren fünf Pünktchen steht die Mannschaft von Christian Vogel am Tabellenende der Bezirksliga. Der Coach räumt nach einem personellen Aderlass mittlerweile ein: „Wir sind nicht bezirksligatauglich.“ Und der TSV-Trainer klingt damit ganz ähnlich wie Tobias Scheuermann. Dieser trainiert in der A-Klasse den SV Leiselheim – und plant selbst bei momentan zwölf Punkten bereits den Neuanfang in der B-Klasse.

Beide Klubs stehen dabei für den Extremfall. Vielerorts lebt die Hoffnung – und der Blick geht da wie stets nach oben. Nach ganz oben. Schließlich fängt das Malheur alljährlich in Regional- und Oberliga an.

Zu rechnen ist in beiden Ligen mit der Maximalzahl von bis zu sechs Absteigern. Denn weil in der Regionalliga mit Wormatia Worms, TuS Koblenz und Schott Mainz gleich mehrere Vereine aus dem Bereich Rheinland-Pfalz/Saar in der „Verlosung“ sind, der SV Völklingen gar bereits als Absteiger feststeht, sind in der Oberliga mit der TSG Pfeddersheim, dem FV Dudenhofen, SV Gonsenheim und SV Morlautern auch vier Südwestvereine in Gefahr. Unvermeidbar wohl: Zwei, vielleicht sogar drei davon wird es erwischen.

Mit Blick auf Rheinhessen würde eine Lawine deshalb aber noch nicht ins Rollen kommen. Zwar steht in der Verbandsliga mit dem Ludwigshafener SC ein Verein, der in die Landesliga Ost müsste, schon nahezu fest. Zittern muss seitens der „Ost-Klubs“ sonst aber nur Bienwald Kandel, was im Idealfall bedeuten würde, dass es in der Landesliga Ost nur zwei Absteiger geben würde. Einer davon, soviel scheint sicher, wäre Fortuna Mombach oder der SV Horchheim.

Und damit kommen wir in die Bezirksliga Rheinhessen. Zwei Absteiger wird es hier sicher geben. Und für den TSV Gundheim gibt es so eben keine Rettung mehr. Gleiches gilt wohl für den SV Guntersblum – und damit den zweiten Klub aus dem Kreis Alzey-Worms. Denkbar ist freilich, dass es auch einen dritten Absteiger geben muss, falls der Vizemeister der Bezirksliga in den Aufstiegsspielen scheitert. Und sollten gar Mombach und Horchheim aus der Landesliga kommen, würde es in der Bezirksliga sogar vier Absteiger geben. Gefährdet sind da auch die SGE Herrnsheim und der VfL Gundersheim. Es könnte folglich sogar vier Klubs aus dem Kreis Alzey-Worms treffen.

Zwei mindestens, vielleicht vier. Für die A-Klasse bedeutet dies: Unter drei Absteigern kann die Sache gar nicht mehr laufen. Und auch hier droht sogar das Maximum von vier.

Bleibt der Blick auf die B-Klassen im Kreis. Weil in der B-Klasse Worms mit Herrnsheim II und dem SV Guntersblum II zwei Teams abgemeldet wurden, sind zwei „Absteiger“ gefunden. Bei der Suche nach den wohl nötigen Kandidaten drei und vier muss der Blick nach Alzey gehen, wo Armsheim II und der SV Bechtolsheim am Abgrund stehen. Als „Schlusslicht“ in Worms müsste TuS Neuhausen II nur dann absteigen, wenn tatsächlich vier Teams aus der A-Klasse runter kämen. Einen fünften Absteiger aus den B-Klassen würden die Tabellen-14. ausspielen.