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Unsere 2. ist an diesem Wochenende spielfrei

asu der AZ Mainz

LANDESLIGA KOMPAKT

Fortuna Mombach – VfB Bodenheim (Sonntag, 15 Uhr): Die Fortuna testete diese Woche stark gegen den SV Gonsenheim (2:2). „Ich frage mich nur, warum wir solche Leistungen immer nur in bedeutungslosen Testspielen auf die Kette kriegen. Unser wahres Gesicht zeigt sich leider in der Liga“, sagt Trainer Oliver Schmitt. Fehlen werden Pascal Kalbfuß (Urlaub), Nick Debus (Oberschenkel) und Keeper Alexander Rudolph (Muskelfaserriss). Felix Zaucker ist wegen Trainingsrückstands keine Startelfoption. VfB-Coach Jürgen Collet glaubt nicht, dass der Pokalfight seine Mannschaft schwächt: „Wir haben elf Landesligaspieler“, sagt er. „Ich trainiere sowieso viel. Die Jungs sind fit und können das umsetzen.“ Nelson Kari-Kari ist fraglich (Oberschenkel). Antonio Serratore (Schulter) und Carlos Stabel (Magen-Darm-Grippe) könnten hingegen zurückkehren. (luks/zil).

Die 2. spielte bereits um 11:00 bei der TSG Bretzenheim III und verlor mit 6:1. Torschütze: Tim Schimmer

Hier der Spielbericht der 1. aus der AZ Mainz:

LANDESLIGA TSG Bretzenheim setzt sich in Unterzahl 2:1 gegen tapfere Mombacher durch

BRETZENHEIM - Zu Hause ist die TSG Bretzenheim einfach eine Macht. Auch im Stadtderby gegen den Vorletzten FC Fortuna Mombach sackte der Fußball-Landesligist beim 2:1 (2:0)-Sieg drei Zähler ein. Das reichte dem Team von Trainer Timo Schmidt nach schwacher Auswärts-Ausbeute, sich immerhin im sicheren Mittelfeld der Tabelle zu etablieren.

„Wir hatten das bessere Gesamtpaket und der Sieg ist hochverdient“, resümierte Schmidt eher erleichtert nach über 90 ereignisreichen Spielminuten vor rund 100 Zuschauern. Mehr Fans gönnten sich wohl wegen des kalten, nassen und windigen Herbstwetters diesen mit Spannung erwarteten lokalen Vergleich allerdings nicht. Sowohl spielerisch als auch mental hatte der TSG-Coach die Seinen im Vorteil gesehen. Und schob lächelnd nach: „Naja – klingt blöd nach der Roten Karte.“

Rote Karte nach einer Beleidigung

Was war passiert? Es lief die zweite Minute der Nachspielzeit in der ersten Halbzeit. Die Bretzenheimer führten bereits mit 2:0. Nach einem Gerangel vor dem eigenen Strafraumeck sah der Bretzenheimer Innenverteidiger Kingsley Gyamfi die Rote Karte. „Wegen Spielerbeleidigung“, wie Schiedsrichter Felix Zirbel (Idar-Oberstein) erläuterte. Timo Schmidt konnte es allerdings nicht fassen. „Der Mombacher sagt: ‚Halt’s Maul‘ und kriegt nichts – und wir sagen ‚Halt die Fresse‘ und werden bestraft.“

Schnell nach Wiederbeginn (48.) schien es knüppeldick für die Platzherren zu kommen. Nach einem Zweikampf zwischen dem Bretzenheimer Fynn Pierrets und dem Mombacher Egzon Sula ging Letzerer zu Boden. Der Schiedsrichter zeigte sofort auf den Punkt. Über diese Entscheidung waren der TSG Trainer und Gäste-Coach Oliver Schmitt unterschiedlicher Meinung, wie unüberhörbar war.

Der Fortune Denis Mavric ließ sich die Chance nicht entgehen und verwandelte den Strafstoß sicher: Nur noch 2:1. „Nach der Roten Karte und dem Elfmeter war unheimlich viel für uns drin“, befand der Gäste-Coach. „Ein 2:2 oder noch mehr zu holen.“ Aber seine Mannschaft habe es einfach nicht hinbekommen, sich Großchancen zu erspielen.

Nur Zaucker wird gefährlich

Bis auf eine Möglichkeit, als sein Stürmer Felix Zaucker den Ball am 46er Keeper Nico Mock vorbeispitzelte (70.). „Wir müssen einfach selbst aktiv werden“, bemängelte Schmitt. „Man muss in Bretzenheim schon eine Schippe drauflegen, um dort was zu holen.“

Die Gastgeber dominierten vor allem in der ersten Halbzeit, erspielten sich Dank feiner Kombinationen und viel Druck zahlreiche Möglichkeiten. Eine davon nutze der agile und laufstarke TSG-Angreifer Atsushi Kikutani, der nach schöner Vorarbeit von Antonio Quint Vila zentral aus 18 Metern traf – 1:0 (33.). Beim 2:0 durch Höss, der im Nachsetzen erfolgreich war, hatte Kitkutani als Vorbereiter geglänzt. Nur den Pfosten traf der eingewechselte Bretzenheimer Jonas Gangl (90.+2).

TSG Bretzenheim: Mock – Popp, Gyamfi, Scherer – Peters (46. Kuntz), Rentschler, Krämer, Quint Vila, Pierrets – Kikutani (87. Yatrakis), Höss (74. Gangl).

Fortuna Mombach: Schneider – Debus (59. Steinmetz), Nungesser, Meier, Frey – Szulc (69. Hiyama), Quint, Mavric, Sula – Kalbfuß (82. Siewe Nana), Zaucker.

Unsere 2. spielt im kleinen Derby bereits um 11:00 bei der TSG Bretzenheium III.

Hier eine Vorschau aus der AZ Mainz

Ein echtes Derby muss es noch werden

Von Lukas Scherhag

LANDESLIGA Fortuna Mombach will den zweiten Dreier / TSG Bretzenheim setzt auf seine Heimstärke

MAINZ - Eine richtige Derbystimmung will sich noch nicht so recht einstellen. Am Sonntag kommt es um 15 Uhr zum Duell der TSG Bretzenheim gegen Fortuna Mombach. Sowohl TSG-Coach Timo Schmidt („man kann ja nicht behaupten, dass wir schon hundertfach gegeneinander gespielt hätten“) als auch Fortuna-Trainer Oliver Schmitt („Bretzenheim gegen Marienborn ist ein sicherlich viel bedeutenderes Derby“) wollen der Partie keinen besonderen Charakter zuschreiben. Dennoch können beide Mannschaften wichtige Weichen für den weiteren Saisonverlauf stellen.

Mombach hat die Möglichkeit, nach dem 4:1 gegen den FSV Schifferstadt – dem ersten Sieg in dieser Spielzeit – sich mit einem weiteren Dreier dringend benötigte Punkte im Kampf um den Klassenerhalt zu sichern. Bretzenheim will in diesen erst gar nicht hereinrutschen und sich nach unten absichern.

Gegen Schifferstadt konnte Mombach erstmals das nötige Spielglück auf seine Seite ziehen. „Wir haben ähnlich gut gespielt wie in den vorherigen Heimspielen, aber diesmal haben wir unsere Torchancen genutzt und die entscheidende Drangphase des Gegners mit Glanzparaden unseres Torhüters heil überstanden“, sagt Oliver Schmitt.

Erster Erfolg macht Hoffnung auf neuen Schwung

Er könne sich zwar durchaus vorstellen, dass der Gegner seine Elf etwas unterschätzt habe und nicht die volle Konzentration gezeigt habe, die richtige Entwicklung bei der Fortuna sei aber eindeutig erkennbar gewesen. Die Abgabe der roten Laterne sei für ihn nicht so entscheidend, auf einen neuen Schwung nach dem Sieg hofft er trotzdem.

Auf die leichte Schulter nehmen wird Bretzenheim das Mombacher Kellerkind nicht. „Ein ganz schweres Spiel“ erwart TSG-Trainer Schmidt, „der Gast wird sicherlich nicht wie ein klarer Absteiger auftreten.“ Nach der unglücklichen 2:3-Niederlage bei Ligaprimus Marienborn setzt der Coach nun auf die beeindruckende Heimstärke seines Klubs. Alle 13 Punkte wurden auf dem eigenen Platz geholt. Dazu sagt er: „Wir mögen halt unseren eigenen Untergrund. Wir haben Kunstrasen und einen sehr großes Spielfeld. Das kommt unserem Spiel sehr gelegen. Dass wir dafür auswärts gar nichts auf die Kette kriegen, geht mir natürlich auf den Zeiger.“

Ein wenig Derbystimmung keimt schließlich doch noch auf: Mit Marcus Nungesser wechselte vergangenen Sommer ein Spieler von Bretzenheim nach Mombach. „Es ihm ein wenig zu beweisen, ist schon ein kleiner Ansporn“, sagt Schmidt.

Belohnung im zehnten Versuch

 
 
aus der AZ von Martin Gebhard

FORTUNA MOMBACH Absteiger feiert gegen den FSV Schifferstadt seinen ersten Saisonsieg in der Landesliga

MOMBACH - Nun darf endlich gejubelt werden: Fußball-Landesligist FC Fortuna Mombach, abgestiegen aus der Verbandsliga, hat am zehnten Spieltag den ersten Dreier gefeiert. Gleichzeitig verließ die Mannschaft von Trainer Oliver Schmitt nach dem 4:1 (1:0)-Heimsieg über den Tabellenneunten FSV Schifferstadt den Platz ganz am Tabellenende.

„Glückwunsch“, rief Schmitt seinen Spielern nach dem Schlusspfiff zu: „Das war eine starke Leistung von jedem. Ich glaube, jetzt sind wir in der Liga angekommen.“ Schon in den vergangenen Wochen habe der Fortuna-Coach von den Seinen gute Leistungen gesehen. „Aber jetzt haben wir uns endlich belohnt.“ Dass die Seinen vor allem in der ersten Halbzeit gleich reihenweise Hochkaräter versiebten: Schwamm drüber. „Ich habe keine Schwachstelle gesehen“, lächelte der 32-Jährige wohlwollend.

In der Tat: Die Platzherren dominierten das Spiel vor rund 80 Zuschauern fast über die gesamte Spielzeit. Vor allem in den ersten 45 Spielminuten als die Rhein-Pfälzer fast gar nicht stattfanden. Verdienter Lohn: ein satter Schuss von Verteidiger Joseph Meier unter die Latte der Gäste zum hoch verdienten 1:0 (45.).

Nach Wiederbeginn agierten die Gäste gefährlicher und erarbeiteten sich den zwischenzeitlichen Ausgleich durch den eingewechselten Stürmer Kai Ringelspacher, dessen abgefälschter Schuss unhaltbar im Gehäuse einschlug (50.).

Aber die Fortuna ließ sich nicht beirren und riss die Partie endgültig an sich. Große Kampfbereitschaft, hohes Laufpensum und feine Kombinationen sorgten schließlich – bei weiteren vergebenen Hochkarätern – für drei weitere Treffer von Angreifer Felix Zaucker nach feinem Steilpass (56.), Egzon Sula nach unwiderstehlichem Solo (77.) und Stürmer Pascal Kalbfuß nach feiner Ballstafette (87.).

Fortuna Mombach: Rudolph – Debus, Nungesser, Meier, Frey – Szulc (87. Steinmetz), Mavric, Quint, Sula (84. Hiyama) – Kalbfuß, Zaucker (80. Schmuck).

Unsere 2. ist an diesem Wochenende spielfrei

 

Fortuna Mombach – FSV Schifferstadt (Sonntag, 15 Uhr): Trotz fünf Pleiten in Serie gibt sich Fortuna-Trainer Oliver Schmitt positiv. Er sagt: „Wir sind nicht die einzige Mannschaft, die mal in Rülzheim verliert.“ Sein Team hätte die Partie (1:3) sogar lange offengehalten und insgesamt ein gutes Spiel gemacht. Als nächstes steht erfreulicherweise wieder ein Heimspiel an: „Wir haben hier gute Leistungen gezeigt, im letzten Spiel auch lange geführt.“ Dementsprechend mutig will er seine Elf einstellen. Er spricht von kontrollierter Offensive: „Wir wollen ab dem Anpfiff Druck erzeugen. Jeder Spieler darf mit nach vorne.“ Abgesehen von zwei Langzeitverletzten ist der gesamte Kader einsatzbereit. (luks)