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Freys Traumtor lässt Fortuna jubeln

Beim 2:1 im Kellerduell mit Alzey haben die Mombacher erst viel Glück, steigern sich aber nach der Pause

MAINZ. Die Fortuna wird ihrem Namen gerecht. Mit einem Traumtor von Kapitän Kevin Frey und viel Glück in der Defensive schaffen die Mombacher die Wende im Abstiegskampf. 2:1 (0:0) heißt es nach zuvor vier Niederlagen in Serie im Kellerduell mit RWO Alzey.

Aber auch die Gäste reisten mit vier punktlosen Spielen in Serie an. Die Nervosität war zu Beginn aber vor allem auf Mainzer Seite zu spüren. Unbeeindruckt von der schlechten Phase dominierten die Gäste das Spiel – und vergaben Chance um Chance. Die Fortuna konnte von purem Glück reden, dass es zur Pause nicht 0:2 oder gar 0:3 stand.Schenks Führungstor schockt die Gäs

Zur Halbzeit kam Eric Hübler für Aaron Bendle – und die Mombacher wachten auf. Sie waren nun ballsicherer, präsenter in den Zweikämpfen und näherten sich dem RWO-Strafraum zusehends an. Und so war auch die Führung nicht völlig unverdient. In der 61. Minute zog Kapitän Kevin Frey gleich mehrere Gegenspieler auf sich und steckte den Ball geschickt auf Patrick Schenk durch – 1:0.

Gegen sichtlich geschockte Gäste ergaben sich nun Räume zum Kontern. In der 70. Minute fasste sich dann Kevin Frey ein Herz. Der Kapitän nahm eine halbhohe Flanke aus 16 Metern direkt und bugsierte den Ball in den Winkel – Traumtor! 2:0 hieß es in einem Spiel, in dem die Mombacher zumindest in der ersten Halbzeit kaum einen Fuß auf den Platz bekamen. Der Anschlusstreffer in der 88. Minute durch Simon Bumb war für die Gäste dann nur noch Ergebniskosmetik.

Markus Nungesser zeigte nach dem Spiel sichtlich erleichtert: „In der Halbzeit haben wir uns Riemen gerissen, waren dann deutlich präsenter in den Zweikämpfen und haben unsere Chancen genutzt“, sagt der Mombacher Co-Trainer. Darauf ließe sich für das Derby gegen Bodenheim am kommenden Wochenende aufbauen, zumal es endlich mal wieder nicht in die Pfalz gehe.

Unsere 1. Mannschaft spielt am Sonntag um 15:00 in Mombach gegen RWO Alzey.

Im Vorspiel spielt die 2. um 12:00 gegen Vorwärts Orient.

Pfostenknaller statt Pokalfeier

Fortuna Mombach findet nach Freys verpasster Großchance gegen Morlautern keine effektiven Mittel

Mombach. Den einen Moment hatten sie. Ein diagonaler Ball in die Spitze, Kevin Frey läuft aufs Tor zu, überlegt lang – und knallt den Ball aus sechs Metern an den Pfosten. Diese 36. Minute hätte das Verbandspokalspiel des FC Fortuna Mombach gegen das Verbandsliga-Topteam SV Morlautern in die Bahnen des Landesligisten lenken können.




Stattdessen setzte es eine 0:2 (0:0)-Niederlage, weil die Pfälzer nach der Pause ihre Klasse ausspielten. „Wir haben die Startphase überstanden, waren danach gut im Spiel und hatten vor der Pause 7:2 Ecken“, fasst Oliver Schmitt zusammen. Der Trainer pushte seine Mannen pausenlos, und die Mombacher probierten auch alles. Und foulten das eine Mal zu viel in Strafraumnähe. Anton Artemov, der zudem zwei Freistöße ans Gebälk nagelte (47., 86.), schlenzte den Ball ins Netz (68.). Auch Justin Smith hatte für die Gäste das Aluminium getroffen (51.). Die Fortuna kam kaum noch zur Geltung, blieb aber immer willig, schenkte am Ende aber drei ruhende Bälle her. Leopold Mühlen (90.+2) machte mit einem Konter den Deckel drauf.

„Die Jungs haben alles dafür gegeben, dass wir bis zum Schluss im Spiel sind“, lobt Schmitt. Doch neben dem Selbstvertrauen fehlen derzeit zu viele Spieler. Schmitt selbst will in der Landesliga nicht mehr auflaufen, Jonathan Trost (Meniskus) droht eine Knie-OP. „Wir haben den ganzen September über 15 Mann, das wird sich nicht ändern“, sagt Schmitt, „aber jeder legt sich ins Zeug.“ Die Moral wirkt intakt. Und Kalibern wie Morlautern wird die Fortuna diese Saison nicht mehr begegnen. Jetzt heißt es volle Konzentration auf den Abstiegskampf.

Am Mittwoch erwartet die Fortuna den Verbandsligisten SV Morlautern zur 4. Verbandspokalrunde. Anpfiff

ist um 19:30.

Mombach geht in Grünstadt 1:5 unter

GRÜNSTADT. Vielleicht kam diese 1:5-Klatsche zur rechten Zeit, hofft Fortuna Mombachs Coach Oliver Schmitt. Er sah eine „verdiente Niederlage“ des Landesliga-Aufsteigers in Grünstadt.„Ich hoffe, dass es beim ein oder anderen klick gemacht hat“, sagte er, „wenn man von Grünstadt so an die Wand gespielt wird, gehe ich davon aus, dass der Abstiegskampf keine einfache Sache wird.“ Auch wenn es bis kurz vor Schluss dauerte, bis Grünstadt das Ergebnis in die Höhe schraubte, kam Fortuna vor allem in der zweiten Hälfte beim Tempo der Pfälzer nicht mit. Der Ausgleich von Mombachs Peter Staegemann (40.+5) per Elfmeter verpuffte.

Auch die 2. kam bei Inter am Sonntag mit 5:2 unter die Räder.