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Fußball 

Ein Sieg der Einstellung

14.10.2013 01:00 Uhr - MOMBACH

Von Torben Schröder

FORTUNA MOMBACH Verbandsliga-Aufsteiger gewinnt Spitzenspiel 3:2

„Das war Einstellungssache“, freute sich Thomas Eberhardt. Einen 0:2-Rückstand hatten seine Verbandsliga-Fußballer von Fortuna Mombach gegen die SG Rieschweiler zu einem 3:2 (2:1)-Sieg umgebogen. Igor Heizmann brachte die Hausherren mit einem Freistoßtor in der 43. Minute zurück ins Spiel (43.), Mate Malenica glich per Kopf nach Adam Gominas Flanke aus (47.). In der 67. Minute brachte Serkan Akinci den Ball von der linken Seite mit dem rechten Fuß in die Mitte, wo Grzegorz Szymanek zum Siegtreffer einschob.

Als glücklich, aber verdient kann man das Resultat einstufen, denn Mombachs Keeper Pasquale Patria hielt in der 84. Minute einen Elfmeter von Frederic Stark (Nico Huber hatte Sebastian Stanjek gefoult). Und Eberhardt hatte sich vor dem Spiel vercoacht. Mit einer Dreierkette wollte der Fortunen-Trainer gegen Torjäger Tobias Leonhard vorgehen, was aber einiges an Verwirrung im Defensivverbund nach sich zog. Nach Ljubo Draguns Foul an Leonhard verwandelte Stark seinen ersten Elfmeter zur Gästeführung (14.), die Christoph Weis (39.) nach Stanjeks Muster-Pass ausbaute. „Die Mannschaft hat das in der ersten Halbzeit nicht so umgesetzt, wie ich mir das vorgestellt habe“, erklärt Eberhardt, „das nehme ich gern auf meine Kappe – zumal wir ja noch gewonnen haben.“ Wieder im gewohnten 4-4-2, in dem die Fortuna die beste Abwehr der Liga stellt, legten die Hausherren eine bärenstarke zweite Halbzeit hin. Vor allem das Sechser-Duo Ivan Idzan und Diego Uhlig lief sich die Lunge aus dem Leib, räumte ab und kurbelte an, was das Zeug hielt. Dabei rutschte Uhlig erst kurz vor Anpfiff durch eine Verletzung von Marcel Kostadinov ins Team. Alles kann für etwas gut sein. Das gilt auch für die aus der Not geborene Auswechslung des mit Gelb vorbelasteten Krystian Borowski gegen Serkan Akinci, der prompt das Siegtor vorbereitete. „Ich habe den Jungs in der Kabine gesagt, dass wir noch gewinnen“, grinste Eberhardt nach der Partie, „und Patria ist nun mal ein Elfmeterkiller.“ Mit dem Sieg gegen das Spitzenteam aus Rieschweiler haben die Mombacher untermauert, dass auch in Zukunft im oberen Tabellendrittel mit ihnen zu rechnen ist – mindestens.

Die 1. lag zur Halbzeit 1:2 hinten. Tor Heizmann. Nach dem Wechsel machte Malenica den Ausgleich und Torjäger Symanek gelang der Siegtreffer. Kurz vor Schluß hielt Paschka "Katze" Patria einen Foulelfmeter.Endstand 3:2. Spiielbericht folgt.

Die 2.ist durch einen 4:2 Sieg gegen Lörzweiler auf den Weg nach oben. Tore: je 2 Frohne und Yurtsel

Die 1. spielr am Sonntag gegen den Tabellendritten aus Rieschweiler. Die Gäste liegen ein Spiel zurück. Leztzten Sonntag fiel ihr Spiel aus. Anpfiff um 15:00. Die 2. hat auf dem Papier einen leichten Gegner. Aus dem hinteren Tabellendrittel kommt Lörzweiler nach Mombach. Das Spiel startet um 12:30.

Eberhardt kritisiert bei 0:1 Einstellung

07.10.2013 01:00 Uhr - BLAUBACH

(tor). Zum ersten Mal in dieser Saison waren die Verbandsliga-Fußballer von Fortuna Mombach schwächer als ihr Gegner. Die logische Konsequenz: eine 0:1 (0:0)-Niederlage bei Kellerkind SG Blaubach-Diedelkopf, die den Sturz des Aufsteigers von Platz eins bedeutet. Weit mehr als über die Tabellensituation – 25 Punkte aus elf Spielen sind noch immer sensationell – ärgerte sich Trainer Thomas Eberhardt über die Einstellung seiner Spieler: „Blaubach hat in allen Bereichen einen Tick mehr gezeigt. Uns war bewusst, dass das ein Kampfspiel werden würde. Wenn du nicht 100 Prozent abrufst, wird es gegen jeden Gegner schwer.“

Mombacher Kopfproblem

Die Heimelf vergab durch Sebastian Koch zwei dicke Chancen (23., 44.) und hätte einen Foulelfmeter bekommen können. Fünf Minuten vor Spielende staubte David Groß nach einem Eckball den Siegtreffer ab. „Nicht unverdient“, betont Eberhardt, „wir haben nichts dazugelernt, und das ärgert mich.“ Die Kritik bezog sich auf das Engagement seiner Spieler – und auf die Chancenverwertung. Nicht nur beim 0:1 gegen Jahn Zeiskam vor zwei Wochen hatte der Trainer die mangelnde Torausbeute kritisiert. Emir Draganovic und Krystian Borowski vergaben in Blaubach die klarsten Chancen. „Das ist unser Manko in letzter Zeit“, so Eberhardt, der bei seinen Spielern ein „Kopf-Problem“ ausgemacht hat. „Jede Woche seine Leistung abrufen, das ist die Kunst. Beständig zu sein, das müssen wir hinbekommen.“ Vom Potenzial her können die Fortunen, die die stärkste Abwehr der Liga stellen, mit jedem Gegner mithalten. Sie müssen es nur wollen.