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6:1! Marienborner Offensivstärke zu viel für Fortuna Mombach

 
 asu der AZ von Carsten Zillmann

MOMBACH - Die Spieler von Fortuna Mombach wirkten am Ende niedergeschlagen. Eine deutliche Heimniederlage macht keinen Spaß – vor allem wenn man derart chancenlos ist. 6:1 (4:1) setzte sich der Wieder-Spitzenreiter der Landesliga, die TuS Marienborn, im Derby durch. Eine Erkenntnis wird den Mombachern aber Trost spenden: Gegen eine TuS in dieser Tagesform gibt es praktisch keine Mittel.

Fortuna-Coach Oliver Schmidt hatte seinen Jungs ein hohes Pressing verordnet, damit die Kombinations-Maschinerie der Gäste nicht anlaufen kann. Sie brauchte aber nur zwei Minuten, um hochzudrehen. Dennis Ritz spielte quer auf Etienne Portmann, der verfehlte das leere Gehäuse. Nur zwei Minuten später der nächste Angriff. Linksverteidiger Lukas Harden überlief Ritz und fand an der Strafraumgrenze den nachrückenden Moritz Freisler. Der Mittelfeldspieler klatsche die Kugel mit der Innenseite ins Tornetz.

Eins-gegen-Eins-Situationen nicht zu verteidigen

Mombach schien sich kurz zu fangen, doch die Problematik blieb gleich. Marienborn kombinierte sich aus dem Druck heraus. Mateo Trapp fand Ritz auf der linken Außenbahn zweimal mit diagonalen Anspielen. Zunächst scheiterte der Kapitän (16.). Im zweiten Anlauf netzte er zum 2:0 (18.) ein. Hauptproblem: Das zahnlose – oder besser von Marienborn entzahnte – Pressing zwang die Mombacher Viererkette immer wieder in Eins-gegen-Eins-Duelle mit Ritz und Co. „Das ist dann kaum noch zu verteidigen“, sagte Schmidt, und räumte ein: „Wir haben gedacht, wir könnten sie hoch anlaufen. Das war ein Fehler.“

Vorm 3:0 war es wieder Ritz, der Nick Debus unter Druck setzte und für das Engagement belohnt wurde. Der Ball sprang zu Frank Berninger: Querpass zu Andreas Klapper, Tor (18.). Dann schaltete die TuS in den Kombinationsmodus. Ellenlange Passstaffetten bis Trainer Ali Kayhan Cakici brüllte: „Jetzt steil!“ Portmann chippte zu Berninger (34.). Der Rest war Formsache. Den einzigen wirklichen Schnitzer leistete sich dann ebenfalls Portmann. Seinen Ballverlust nutzte Felix Zaucker, um Takeru Hiyama das 1:4 aufzulegen (40.).

Zweite Hälfte: Ergebnis statt Erlebnis

Nach der Pause verlor die Partie ihre Dynamik. Mombach setzte tiefer stehend auf Schadensbegrenzung. Marienborn auf Ballbesitz entgegen dem Klubmotto „Erlebnis, statt Ergebnis“. Die Platzherren deuteten mit Hiyama und Joker Samuel Omokara ihre Konterstärker an. Ritz (77.) und Nermin Fakovic (90.) schraubten den Endstand auf 6:1. „Für uns hat sich jetzt nichts geändert“, sagte Schmidt nach der Partie. „In einer Woche geht es wieder bei 0:0 los. Dann müssen wir Punkte holen.“

Fortuna Mombach: Atashkar – Debus, Meier, Janke, Frey – Szulc (63. Greiner), Sula (46. Mavric), Trost, Hiyama – Zaucker (46. Omokara Eshaso), Kalbfuß.