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LANDESLIGA TSG Bretzenheim setzt sich in Unterzahl 2:1 gegen tapfere Mombacher durch

BRETZENHEIM - Zu Hause ist die TSG Bretzenheim einfach eine Macht. Auch im Stadtderby gegen den Vorletzten FC Fortuna Mombach sackte der Fußball-Landesligist beim 2:1 (2:0)-Sieg drei Zähler ein. Das reichte dem Team von Trainer Timo Schmidt nach schwacher Auswärts-Ausbeute, sich immerhin im sicheren Mittelfeld der Tabelle zu etablieren.

„Wir hatten das bessere Gesamtpaket und der Sieg ist hochverdient“, resümierte Schmidt eher erleichtert nach über 90 ereignisreichen Spielminuten vor rund 100 Zuschauern. Mehr Fans gönnten sich wohl wegen des kalten, nassen und windigen Herbstwetters diesen mit Spannung erwarteten lokalen Vergleich allerdings nicht. Sowohl spielerisch als auch mental hatte der TSG-Coach die Seinen im Vorteil gesehen. Und schob lächelnd nach: „Naja – klingt blöd nach der Roten Karte.“

Rote Karte nach einer Beleidigung

Was war passiert? Es lief die zweite Minute der Nachspielzeit in der ersten Halbzeit. Die Bretzenheimer führten bereits mit 2:0. Nach einem Gerangel vor dem eigenen Strafraumeck sah der Bretzenheimer Innenverteidiger Kingsley Gyamfi die Rote Karte. „Wegen Spielerbeleidigung“, wie Schiedsrichter Felix Zirbel (Idar-Oberstein) erläuterte. Timo Schmidt konnte es allerdings nicht fassen. „Der Mombacher sagt: ‚Halt’s Maul‘ und kriegt nichts – und wir sagen ‚Halt die Fresse‘ und werden bestraft.“

Schnell nach Wiederbeginn (48.) schien es knüppeldick für die Platzherren zu kommen. Nach einem Zweikampf zwischen dem Bretzenheimer Fynn Pierrets und dem Mombacher Egzon Sula ging Letzerer zu Boden. Der Schiedsrichter zeigte sofort auf den Punkt. Über diese Entscheidung waren der TSG Trainer und Gäste-Coach Oliver Schmitt unterschiedlicher Meinung, wie unüberhörbar war.

Der Fortune Denis Mavric ließ sich die Chance nicht entgehen und verwandelte den Strafstoß sicher: Nur noch 2:1. „Nach der Roten Karte und dem Elfmeter war unheimlich viel für uns drin“, befand der Gäste-Coach. „Ein 2:2 oder noch mehr zu holen.“ Aber seine Mannschaft habe es einfach nicht hinbekommen, sich Großchancen zu erspielen.

Nur Zaucker wird gefährlich

Bis auf eine Möglichkeit, als sein Stürmer Felix Zaucker den Ball am 46er Keeper Nico Mock vorbeispitzelte (70.). „Wir müssen einfach selbst aktiv werden“, bemängelte Schmitt. „Man muss in Bretzenheim schon eine Schippe drauflegen, um dort was zu holen.“

Die Gastgeber dominierten vor allem in der ersten Halbzeit, erspielten sich Dank feiner Kombinationen und viel Druck zahlreiche Möglichkeiten. Eine davon nutze der agile und laufstarke TSG-Angreifer Atsushi Kikutani, der nach schöner Vorarbeit von Antonio Quint Vila zentral aus 18 Metern traf – 1:0 (33.). Beim 2:0 durch Höss, der im Nachsetzen erfolgreich war, hatte Kitkutani als Vorbereiter geglänzt. Nur den Pfosten traf der eingewechselte Bretzenheimer Jonas Gangl (90.+2).

TSG Bretzenheim: Mock – Popp, Gyamfi, Scherer – Peters (46. Kuntz), Rentschler, Krämer, Quint Vila, Pierrets – Kikutani (87. Yatrakis), Höss (74. Gangl).

Fortuna Mombach: Schneider – Debus (59. Steinmetz), Nungesser, Meier, Frey – Szulc (69. Hiyama), Quint, Mavric, Sula – Kalbfuß (82. Siewe Nana), Zaucker.

Belohnung im zehnten Versuch

 
 
Von Martin Gebhard

FORTUNA MOMBACH Absteiger feiert gegen den FSV Schifferstadt seinen ersten Saisonsieg in der Landesliga

MOMBACH - Nun darf endlich gejubelt werden: Fußball-Landesligist FC Fortuna Mombach, abgestiegen aus der Verbandsliga, hat am zehnten Spieltag den ersten Dreier gefeiert. Gleichzeitig verließ die Mannschaft von Trainer Oliver Schmitt nach dem 4:1 (1:0)-Heimsieg über den Tabellenneunten FSV Schifferstadt den Platz ganz am Tabellenende.

„Glückwunsch“, rief Schmitt seinen Spielern nach dem Schlusspfiff zu: „Das war eine starke Leistung von jedem. Ich glaube, jetzt sind wir in der Liga angekommen.“ Schon in den vergangenen Wochen habe der Fortuna-Coach von den Seinen gute Leistungen gesehen. „Aber jetzt haben wir uns endlich belohnt.“ Dass die Seinen vor allem in der ersten Halbzeit gleich reihenweise Hochkaräter versiebten: Schwamm drüber. „Ich habe keine Schwachstelle gesehen“, lächelte der 32-Jährige wohlwollend.

In der Tat: Die Platzherren dominierten das Spiel vor rund 80 Zuschauern fast über die gesamte Spielzeit. Vor allem in den ersten 45 Spielminuten als die Rhein-Pfälzer fast gar nicht stattfanden. Verdienter Lohn: ein satter Schuss von Verteidiger Joseph Meier unter die Latte der Gäste zum hoch verdienten 1:0 (45.).

Nach Wiederbeginn agierten die Gäste gefährlicher und erarbeiteten sich den zwischenzeitlichen Ausgleich durch den eingewechselten Stürmer Kai Ringelspacher, dessen abgefälschter Schuss unhaltbar im Gehäuse einschlug (50.).

Aber die Fortuna ließ sich nicht beirren und riss die Partie endgültig an sich. Große Kampfbereitschaft, hohes Laufpensum und feine Kombinationen sorgten schließlich – bei weiteren vergebenen Hochkarätern – für drei weitere Treffer von Angreifer Felix Zaucker nach feinem Steilpass (56.), Egzon Sula nach unwiderstehlichem Solo (77.) und Stürmer Pascal Kalbfuß nach feiner Ballstafette (87.).

Fortuna Mombach: Rudolph – Debus, Nungesser, Meier, Frey – Szulc (87. Steinmetz), Mavric, Quint, Sula (84. Hiyama) – Kalbfuß, Zaucker (80. Schmuck).

Fortuna verliert 1:3 in Rülzheim

 
 RÜLZHEIM - (br). Einige Minuten lang hatte Oliver Schmitt ein richtig gutes Gefühl. Der von ihm trainierte Fußball-Landesligist Fortuna Mombach war auf einem guten Wege, dem Spitzenteam SV Rülzheim Punkte abzuknöpfen. Die Fortunen hatten einen Rückstand wettgemacht und sich zwischen der 25. und 35. Minuten mehrere Eckbälle erspielt. Doch dann gestatteten sie den Gastgebern noch vor der Pause einen Doppelpack, und verließen den Platz mit einer 1:3 (1:3)-Niederliga. Zweimal Carsten Lutz (8., 39.) und einmal Daniel Geiger (43.) hatten für den SV getroffen, Pascal Kalbfuß auf Vorarbeit von Denis Mavric zwischenzeitlich ausgeglichen (24.). Fortuna-Keeper Alexander Rudolph hielt noch einen Strafstoß (50.).

Schmitt ärgerte, dass das vorentscheidende 1:2 wieder einmal nach einem Freistoß fiel. „Wir machen zu viele blöde Fouls“, schimpfte er. Gleichzeitig lobte er sein Team für eine starke Leistung nach der Pause, bei der nur die Chancenverwertung nicht stimmte.

Fortuna Mombach: Rudolph – Steinmetz (46. Debus), Meier, Nungesser, Yesilyurt (85. Omokaro) – Frey, Mavric, Quint, Hiyama – Siewe, Kalbfuß (59. Schmuck).

Mombach spielt, Marienborn trifft

Von Torben Schröder

LANDESLIGA Das Cakici-Team tut sich lange schwer, entscheidet das Derby gegen Schlusslicht Fortuna aber 3:0 für sich

MARIENBORN - Die einen sind punktgleich mit dem Ersten, die anderen Tabellenletzter. Und genau das sah man beim Landesliga-Derby zwischen der TuS Marienborn und Fortuna Mombach. Nicht, weil die Platzherren deutlich überlegen gewesen wären, vielmehr war der Absteiger aus dem Mainzer Norden das bissigere und auch gefährlichere Team. Doch dann passierte, was eben so passiert, wenn die einen einen Lauf und die anderen das Pech an den Stiefeln haben: Andreas Klappers Freistoß prallte vom Innenpfosten ins Netz (63.), Tarek Schwiderskis Pfostenschuss prallte zu Klapper, der abstaubte (72.), und dann ließ Alexander Rudolph auch noch einen haltbaren Distanzschuss von Etienne Portmann durchrutschen (84.).

So steht am Ende ein 3:0 (0:0)-Sieg des Aufsteigers. „Die zwei klaren Chancen hatte vor dem 1:0 Mombach“, räumte TuS-Trainer Ali Cakici ein, „sie wurden unter Wert geschlagen, waren ein gut eingestellter Gegner.“ Die Fortuna wirkte geschlossen, bissig, hungrig.

Nach einem Gegenstoß legte Samuel Omokaro in guter Schussposition quer auf Pascal Kalbfuß, der im direkten Duell mit Timon Hammer scheiterte (43.). Cedric Siewe Nana spurtete vom Flügel Richtung Tor, doch der TuS-Torhüter zog blitzschnell die Fäuste hoch (49.). „Dieses Ergebnis tut einfach weh“, sagte Mombachs Co-Trainer Felix Zaucker, „wir haben gut umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Rausgespielt hat der Gegner sich über 90 Minuten keine Chancen. Von den Spielanteilen her war es ein verdienter Sieg, aber die besseren rausgespielten Torchancen hatten wir.“ Die Fortuna war deutlich besser gestartet, brachte eine Reihe verheißungsvoller Gelegenheiten aber nicht zu Ende. Die TuS fand lange keinen Schlüssel zur Partie, einzig Portmanns Versuche aus der Distanz erzeugten etwas Gefahr (35., 42., 61.).

Eine Stunde lang wäre eine Fortuna-Führung verdient gewesen. „Uns hat die Geduld gefehlt, dadurch haben wir ihnen in die Karten gespielt. Nach dem 1:0 haben wir es besser ausgespielt“, resümierte Cakici. „Wir stehen mit leeren Händen da und wissen eigentlich nicht warum“, schüttelte Zaucker den Kopf. Zu allem Überfluss flog Tobias Schneider nach dem 0:2 vom Feld. Er habe, so der Fortuna-Keeper, nachdem er vorher beleidigt worden sei, Richtung Zuschauer „Halt die Fresse“ gesagt. Wenn man unten steht, läuft eben alles schief.

Fortuna Mombach lässt gegen Geinsheim Chancen und Punkte liegen

 
aus der AZ von David Martenstein

MOMBACH - Wer seine Chancen nicht nutzt, kassiert die Quittung. Dies hat Fortuna Mombach bei der 1:3 (0:0)-Niederlage gegen SV Geinsheim aus erster Hand erfahren. Bis zur 82. Minute war der Tabellenletzte der Fußball-Landesliga Ost das bessere Team, dominierte das Spiel und führte verdient. Eine unkonzentrierte Schlussphase verbockte allerdings den langersehnten Befreiungsschlag.

Die Mombacher kontrollierten die Partie in der ersten Halbzeit, während die Gäste aus Geinsheim auf Konter lauerten. Beide Teams taten sich jedoch im letzten Spielfelddrittel schwer und erspielten sich kaum Torchancen. Nach dem Seitenwechsel erhöhte die Fortuna den Druck: Der eingewechselte Cedric Siewe Nana spielte den Ball raus auf den aufgerückten Kevin Frey, dessen scharfe Flanke Fortuna-Stürmer Pascal Kalbfuß über die Linie drückte (55. Minute). Von diesem Erfolgserlebnis beflügelt, drehte das Team von Trainer Oliver Schmitt weiter auf: „Wir wurden zwar mit der Zeit immer besser, haben aber unsere Chancen nicht genutzt. Das hat Körner gekostet“, sagte der Fortuna-Coach.

Lange Zeit blieb diese Fahrlässigkeit unbestraft, bis in der 82. Minute der Geinsheimer Kapitän Julian Pfeifer die Unordnung der Fortuna-Abwehr ausnutzte und den glücklichen Ausgleich erzielte. „Das war ein echter Nackenschlag“, sagte Schmitt. Fortuna wollte nun den Dreier unbedingt und investierte viel nach vorne. Die dadurch entstandenen Lücken im Mittelfeld nutzten die Gäste jedoch eiskalt aus. Das 1:2 durch Fabijan Alois Theobald (86.) brach schließlich den Willen der Fortuna. Der Treffer zum 1:3 durch Pascal Nebel besiegelte mit dem Schlusspfiff den glücklichen Auswärtssieg des SV Geinsheim.

„Wir waren am Ende zu gierig“, sagte Schmitt, dessen Team zwar geschlagen, aber dennoch mit einer guten Leistung vom Platz ging. „Mavric und Quint haben den Gegner im Mittelfeld stark weggehalten“, lobte Schmitt seine Doppelsechs. Darauf können die Mombacher aufbauen.

Fortuna Mombach: Schneider – Yesilyurt, Meier, Nungesser, Frey – Hiyama, Mavric, Quint (84. Omokaro Eshaso), Szulc (60. Sula) – Zaucker (52. Siewe Nana), Kalbfuß.