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FC Fortuna Mombach auf FuPa

VERBANDSPOKAL II Freistoßtor in der 112. Minute beschert Hassia in Mombach das Weiterkommen

MAINZ - Die 112. Minute brachte die Entscheidung in einem typischen Pokalfight zwischen den beiden Fußball-Verbandsligisten Fortuna Mombach und Hassia Bingen. Joseph Meier foulte als letzter Mann Hassia-Stürmer Axel Neumann 20 Meter vor dem Tor und musste mit Gelb-Rot vom Platz. Enes Sovtic nutzte die Gelegenheit, zirkelte das Leder flach und unhaltbar für Kay Schotte ins rechte Eck. Die Binger zogen damit in die vierte Runde des Bitburger Verbandspokals ein.

Auf drei Positionen hatte Hassia-Trainer Nelson Rodrigues seine Elf gegenüber dem 9:0-Sieg gegen Winnweiler geändert. Für die leicht verletzten Alexandru Baltateanu und Beytullah Kurtoglu sowie den geschonten Mükerrem Serdar begannen Jannik Persch, Philipp Schrimb und Shahin Khoshaba, der bisher nur in der zweiten Mannschaft zum Einsatz kam. Von Beginn an taten sich die Binger schwer, auf dem alten und schnellen Kunstrasen ihr Spiel aufzuziehen. Die Fortuna bemühte sich, immer mit dem kompletten Team hinter den Ball zu kommen, attackierte früh und unterband alle Aktionen durch taktische Fouls. Umgekehrt standen die Binger hinten sicher, Torwart Fabian Haas musste erst in der 69. Minute erstmals bei einem Schuss von Faruk Celik aus spitzen Winkel eingreifen.

Die erste Gelegenheit der Binger hatte Axel Neumann, als der starke Espen Lautermann im linken Mittelfeld den Ball gewann, Fabian Liesenfeld danach Neumann ins Spiel brachte, der allerdings von der linken Seite nur das Außennetz traf. Liesenfeld hatte dann auf Lautermann-Flanke die zweite Halbchance, kam per Kopf aber nicht mehr über den Ball (40.). Der ereignisarme erste Abschnitt endete mit einem Foul von Daniel Pflüger an Philipp Schrimb, der verletzt ausgewechselt werden musste.

Spielerisch überlegene Hassiaten, kämpferisch und körperlich präsente Fortunen: In der zweiten Halbzeit änderte sich wenig. Rodrigues stellte um, Dominik Kranz kam in die Innenverteidigung, Christian Klöckner rückte neben Andreas Rudolf auf die Doppel-Sechs, Jannik Persch auf die rechte Seite. Mombach versuchte, eigene Akzente zu setzen, hatte bis auf die Chance von Celik und einen Schuss aus der zweiten Reihe von Kevin Frey aber nichts zu bieten. Die Hassia kam erst in der Schlussminute zum Abschluss. Meier hatte Fabian Liesenfeld gefoult, Sovtic scheiterte mit seinem Freistoß aus 23 Metern an Schotte.

VERBANDSLIGA Fortuna feiert beim 3:0 über den Ludwigshafener SC den ersten Saisonsieg

MOMBACH - Was Fortuna Mombach in diesem Jahr schon alles an Pleiten, Pech und Pannen erlebt hat, genügt andernorts für eine gesamte Fußball-Saison. Wie gut passte da die 36. Minute im Verbandsliga-Spiel gegen den Ludwigshafener SC ins Bild. Jens Eberhardt hatte lang und präzise Luca Serratore bedient, dessen Querpass schoss Karim Hadri vielleicht zwei Meter frei vor dem Kasten stehend aufs Tor. Ins Tor. Dachten alle, doch einen Augenblick später lag der Ball hinter dem Netz. Was nun? Erst als Schiedsrichter Carsten Gassmann unmissverständlich Richtung Anstoßkreis zeigte, setzte der Mombacher Jubel ein. „Es hätte auch zu gut zur Saison gepasst, wenn der auch noch daneben gegangen wäre“, schnaufte Thomas Eberhardt durch. Denn Hadris Treffer war eminent wichtig, am Ende stand ein 3:0 (1:0)-Erfolg der Fortuna.

Der erste in der laufenden Saison, weshalb neben dem Trainer auch Hadri und Kevin Frey unisono von „Erleichterung“ sprachen. „Ein verdienter Sieg und die Belohnung für die ganze Arbeit, die die Mannschaft auch an den ersten vier Spieltagen und in der Vorbereitung geleistet hat“, fand Eberhardt. „Wo wir in den letzten Spielen Pech hatten, hatten wir nun Glück“, gesteht Frey ein. Wobei es zunächst wieder begann wie verhext. Serratores 40-Meter-Flatterball klatschte an die Latte (5.), Joseph Meier köpfte frei stehend weit daneben (18.), Marco Bergmanns Kopfballablage drei Meter vor dem Tor fand exakt das gegnerische Abwehrbein (29.), Frey dribbelte frei durchgehend vom Tor weg, statt zu schießen (30.).

Doch mit Hadris Treffer in die löchrigen Maschen kam das Glück zur Fortuna zurück. Plötzlich köpfte Onur Yildirim bei der ersten dicken LSC-Chance an den Pfosten statt ins Netz (61.), plötzlich verfehlte Meier um Zentimeter den eigenen Kasten, statt ein Eigentor zu produzieren (71.). Und plötzlich spielte der Gegner mit: Kevin Frey, der nach Jonathan Trosts Sololauf über Rechtsaußen mit dem 2:0 keine Mühe hatte (72.), klaute dem dribbelnden Gästekeeper Tobias Grätz die Kugel und vollendete zum Endstand (83.). „Geil für die Jungs“, fand Eberhardt den Erfolg, der in Hadris Augen „nur eine Frage der Zeit war“. Auch wenn die Leistung speziell in der Phase nach dem Seitenwechsel Luft nach oben lässt: Die Mombacher Pleiten-Serie ist beendet.

Fortuna Mombach: Schotte – Serratore (62. Akcay), Meier (86. Mben), Eberhardt, Pflüger – Trost, Bergmann, Staegemann, Fischer – Hadri (72. Acar), Frey.

VERBANDSLIGA Mombach vergibt beste Chancen und verliert 0:1 beim ASV Winnweiler

WINNWEILER - (tor). „Schuss Kemal, Torwart, Abpraller, Schuss Maurice, auf der Linie gerettet, Eckball, Kopfball Kemal, schon wieder auf der Linie gerettet. So ein...“ Wenn die Verbandsliga-Fußballer von Fortuna Mombach spielen, schreibt Manager Mirko Vorih stets Ticker-Meldungen für eine vereinsinterne Whattsapp-Gruppe. Und der Eintrag zu Minute 60, als Kemal Acar und Maurice Fischer eine Dreifach-Chance liegen ließen, genügt im Prinzip als Zusammenfassung der Partie beim ASV Winnweiler.

Im Duell der Punktlosen unterlag die Fortuna 0:1 (0:0), weil sie vorne erneut beste Chancen liegen ließ. „Der Gegner macht gar nichts fürs Spiel, schießt nur die Bälle nach vorn, und wir belohnen uns leider nicht“, ärgert sich Trainer Thomas Eberhardt, „es ist hart, was wir für einen Aufwand betreiben und was wir dann für Gegentore bekommen.“ Einen gegrätschten Schuss mit der Picke versenkte Christian Vollmer von der Strafraumgrenze aus zum Siegtreffer (50.). Zu diesem Zeitpunkt hätte die Fortuna längst den Sack zumachen können, doch Acar (4., 7., 13.) und Jonathan Trost (5.) fehlte die Kaltschnäuzigkeit. Der Gegentreffer war für die Mombacher ein Schuss vor den Bug. „Man merkt der Mannschaft die Unzufriedenheit an, weil sie die Tore nicht macht“, berichtet Eberhardt, „unsere Abwehr hat eigentlich gut gestanden.“ Und doch steht schon im dritten der vier allesamt verlorenen Saisonspiele der glücklosen Fortuna nur vorne die Null.

Fortuna Mombach: Schotte – Pflüger (82. Landry), Meier, Eberhardt, Fischer – Akcay, Staegemann, Bergmann, Trost (72. Serratore) – Hadri, Acar (75. Steinhauer).

VERBANDSLIGA Feldüberlegene Mombacher unterliegen Jahn Zeiskam 2:3

MOMBACH - Für Durchhalteparolen ist es Mitte August definitiv zu früh. Also muss es Überzeugung sein, wenn Mittelfeld-Motor Peter Staegemann sagte, er sei „zu 100 Prozent überzeugt, dass wir am Ende nicht unten drin stehen“. Und wenn Trainer Thomas Eberhardt versicherte, seine Mannschaft habe „ganz andere Möglichkeiten als letztes Jahr. Wir können in dieser Liga jeden schlagen.“ Nur tat es Fortuna Mombach bislang nicht. Im dritten Verbandsligaspiel setzte es gegen Jahn Zeiskam mit 2:3 (1:2) die dritte Niederlage. „Die schlechtere Mannschaft hat gewonnen, die einzige, die Fußball spielen wollte, hat verloren“, bemerkte der Coach. Und: „Es hat wieder nur an uns gelegen.“

Die Hausherren begannen schläfrig und fingen sich, weil sie in der eigenen Gefahrenzone zu zögerlich agierten, einen frühen 0:2-Rückstand ein. Steffen Burnikel (10.) bedankte sich, weil die FC-Deckung den Ball nicht aus dem Strafraum brachte, Eric Kiefer (13.) schweißte die Kugel unbedrängt von der Strafraumgrenze in den Winkel. Nach zwei Zu-Null-Pleiten brauchte es einen Elfmeterpfiff für das erste Saisontor, Kevin Frey fiel, Karim Hadri traf vom Punkt (21.). Die Wende zum Besseren, denn die bereits feldüberlegene Fortuna wurde nun immer torgefährlicher, kam durch Hadris 22-Meter-Geschoss zum Ausgleich (46.) und hätte zwingend führen müssen. Doch Mete Alp Akcays Schlenzer (63.) und Freys Flachschuss (66.) verfehlten ihr Ziel denkbar knapp.

Vorne fehlte das Glück, hinten bestrafte sich die Fortuna selbst. Kiefer durfte die Grundlinie entlang marschieren, Maurice Hafner staubte ab (74.). Ein 2:3-Wirkungstreffer, auf den die Hausherren, bei denen Kapitän Jens Eberhardt nach Foulspiel Gelb-Rot sah (87.), bei aller Überlegenheit nicht mehr zu antworten wussten.

„Uns klebt irgendwie das Pech am Fuß“

„Wir waren auf jeden Fall wieder die stärkere Mannschaft“, fand Hadri. „Wir haben gesehen, dass wir locker mithalten können mit einer Mannschaft, die am Ende garantiert nicht unten drin stehen wird“, betonte Thomas Eberhardt. „Wir waren am Drücker, uns klebt irgendwie das Pech am Fuß“, ärgerte sich Staegemann, „momentan ist der Wurm drin, aber wir kommen da wieder raus.“

Fortuna Mombach: Schotte – Pflüger (77. Dzaka), Eberhardt, Meier, Fischer (70. Trost) – Akcay, Staegemann, Bergmann, Frey – Hadri, Acar (61. Borovskij).

aus der AZ von Torben Schröder

VERBANDSLIGA Fortuna Mombach verliert in Herschberg 0:4 / „Haben noch viel Arbeit vor uns“

HERSCHBERG - (tor). Es gibt Tage, an denen läuft es einfach nicht. Einen solchen erlebten die Verbandsliga-Fußballer von Fortuna Mombach bei Aufsteiger SV Herschberg, wo es eine 0:4 (0:0)-Pleite setzte. „So etwas habe ich noch nie erlebt“, blickt Trainer Thomas Eberhardt auf die Rahmenbedingungen: „Als wir angekommen sind, hat da noch die Zweite gespielt – bis fünf Minuten nach unserer eigentlichen Anstoßzeit. Wir haben uns die Kabine mit deren Gegnern geteilt, warm machen sollten wir uns entweder auf einem schmalen Streifen irgendwo oder auf dem Hartplatz, der aber voller Autos stand. Das soll keine Ausrede sein, aber so etwas ist auf Verbandsliga-Niveau schon schade.“

Auch sportlich waren die Gäste anfangs im falschen Film, die Hausherren legten los wie die Feuerwehr. „Danach haben wir uns aber reingekämpft, es war dann ein Spiel ohne große Torchancen“, berichtet Eberhardt, dessen Team eigentlich sogar besser aus der Kabine kam, dann aber Fehler an Fehler reihte. Ein gerade erst erkämpfter, dann aber zum Gegner gespielter Ball kullerte über den Innenpfosten zum 0:1 ins Tor, wobei Keeper Kay Schotte ebenso noch an Nico Freilers Schuss dran war (51.) wie an Dennie Schmidts Foulelfmeter (55.). Nach einem Freistoß verlängerte ein Mombacher auf Torschütze Jan Böhr (62.), das finale Kontertor durch Heraldo Jorrin bereitete wiederum ein Abspielfehler der Gäste vor (88.). Eberhardt will keinen Spieler persönlich in die Pfanne hauen, betont aber, „dass wir noch sehr viel Arbeit vor uns haben“. Es bleibt die Hoffnung, dass dieser rabenschwarze Tag ein Einzelfall war.

Fortuna Mombach: Schotte – Akcay, Eberhardt, Meier, Fischer – Bergmann (70. Dzaka), Staegemann – Schnoor, Frey, Hadri (78. Celik) – Borovskij (60. Steinhauer).