default_mobilelogo

Sie wollen Mitglied werden ?

Nichts einfacher als das. Laden Sie sich die Beitrittserklärung auf Ihren PC und schicken Sie das Formular ausgefüllt und unterschrieben per Post an unsere Geschäftsstelle oder per Fax an 06131-6690810.

Wer ist online!

Aktuell sind 73 Gäste und keine Mitglieder online

WERBUNG

sidebanner halle45

Mombach spielt, Marienborn trifft

Von Torben Schröder

LANDESLIGA Das Cakici-Team tut sich lange schwer, entscheidet das Derby gegen Schlusslicht Fortuna aber 3:0 für sich

MARIENBORN - Die einen sind punktgleich mit dem Ersten, die anderen Tabellenletzter. Und genau das sah man beim Landesliga-Derby zwischen der TuS Marienborn und Fortuna Mombach. Nicht, weil die Platzherren deutlich überlegen gewesen wären, vielmehr war der Absteiger aus dem Mainzer Norden das bissigere und auch gefährlichere Team. Doch dann passierte, was eben so passiert, wenn die einen einen Lauf und die anderen das Pech an den Stiefeln haben: Andreas Klappers Freistoß prallte vom Innenpfosten ins Netz (63.), Tarek Schwiderskis Pfostenschuss prallte zu Klapper, der abstaubte (72.), und dann ließ Alexander Rudolph auch noch einen haltbaren Distanzschuss von Etienne Portmann durchrutschen (84.).

So steht am Ende ein 3:0 (0:0)-Sieg des Aufsteigers. „Die zwei klaren Chancen hatte vor dem 1:0 Mombach“, räumte TuS-Trainer Ali Cakici ein, „sie wurden unter Wert geschlagen, waren ein gut eingestellter Gegner.“ Die Fortuna wirkte geschlossen, bissig, hungrig.

Nach einem Gegenstoß legte Samuel Omokaro in guter Schussposition quer auf Pascal Kalbfuß, der im direkten Duell mit Timon Hammer scheiterte (43.). Cedric Siewe Nana spurtete vom Flügel Richtung Tor, doch der TuS-Torhüter zog blitzschnell die Fäuste hoch (49.). „Dieses Ergebnis tut einfach weh“, sagte Mombachs Co-Trainer Felix Zaucker, „wir haben gut umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Rausgespielt hat der Gegner sich über 90 Minuten keine Chancen. Von den Spielanteilen her war es ein verdienter Sieg, aber die besseren rausgespielten Torchancen hatten wir.“ Die Fortuna war deutlich besser gestartet, brachte eine Reihe verheißungsvoller Gelegenheiten aber nicht zu Ende. Die TuS fand lange keinen Schlüssel zur Partie, einzig Portmanns Versuche aus der Distanz erzeugten etwas Gefahr (35., 42., 61.).

Eine Stunde lang wäre eine Fortuna-Führung verdient gewesen. „Uns hat die Geduld gefehlt, dadurch haben wir ihnen in die Karten gespielt. Nach dem 1:0 haben wir es besser ausgespielt“, resümierte Cakici. „Wir stehen mit leeren Händen da und wissen eigentlich nicht warum“, schüttelte Zaucker den Kopf. Zu allem Überfluss flog Tobias Schneider nach dem 0:2 vom Feld. Er habe, so der Fortuna-Keeper, nachdem er vorher beleidigt worden sei, Richtung Zuschauer „Halt die Fresse“ gesagt. Wenn man unten steht, läuft eben alles schief.

Fortuna Mombach lässt gegen Geinsheim Chancen und Punkte liegen

 
aus der AZ von David Martenstein

MOMBACH - Wer seine Chancen nicht nutzt, kassiert die Quittung. Dies hat Fortuna Mombach bei der 1:3 (0:0)-Niederlage gegen SV Geinsheim aus erster Hand erfahren. Bis zur 82. Minute war der Tabellenletzte der Fußball-Landesliga Ost das bessere Team, dominierte das Spiel und führte verdient. Eine unkonzentrierte Schlussphase verbockte allerdings den langersehnten Befreiungsschlag.

Die Mombacher kontrollierten die Partie in der ersten Halbzeit, während die Gäste aus Geinsheim auf Konter lauerten. Beide Teams taten sich jedoch im letzten Spielfelddrittel schwer und erspielten sich kaum Torchancen. Nach dem Seitenwechsel erhöhte die Fortuna den Druck: Der eingewechselte Cedric Siewe Nana spielte den Ball raus auf den aufgerückten Kevin Frey, dessen scharfe Flanke Fortuna-Stürmer Pascal Kalbfuß über die Linie drückte (55. Minute). Von diesem Erfolgserlebnis beflügelt, drehte das Team von Trainer Oliver Schmitt weiter auf: „Wir wurden zwar mit der Zeit immer besser, haben aber unsere Chancen nicht genutzt. Das hat Körner gekostet“, sagte der Fortuna-Coach.

Lange Zeit blieb diese Fahrlässigkeit unbestraft, bis in der 82. Minute der Geinsheimer Kapitän Julian Pfeifer die Unordnung der Fortuna-Abwehr ausnutzte und den glücklichen Ausgleich erzielte. „Das war ein echter Nackenschlag“, sagte Schmitt. Fortuna wollte nun den Dreier unbedingt und investierte viel nach vorne. Die dadurch entstandenen Lücken im Mittelfeld nutzten die Gäste jedoch eiskalt aus. Das 1:2 durch Fabijan Alois Theobald (86.) brach schließlich den Willen der Fortuna. Der Treffer zum 1:3 durch Pascal Nebel besiegelte mit dem Schlusspfiff den glücklichen Auswärtssieg des SV Geinsheim.

„Wir waren am Ende zu gierig“, sagte Schmitt, dessen Team zwar geschlagen, aber dennoch mit einer guten Leistung vom Platz ging. „Mavric und Quint haben den Gegner im Mittelfeld stark weggehalten“, lobte Schmitt seine Doppelsechs. Darauf können die Mombacher aufbauen.

Fortuna Mombach: Schneider – Yesilyurt, Meier, Nungesser, Frey – Hiyama, Mavric, Quint (84. Omokaro Eshaso), Szulc (60. Sula) – Zaucker (52. Siewe Nana), Kalbfuß.

Mombach am Tabellenende

HORCHHEIM - (rpk). Oliver Schmitts Fazit war deutlich: „Wir sind in dieser Liga überfordert.“ Das wurde dem Coach bei der 0:2 (0:2)-Niederlage von Fortuna Mombach beim SV Horchheim klar und wird auch in der Tabelle deutlich: Nach der Pleite beim Tabellenletzten ist Mombach das neue Schlusslicht der Fußball-Landesliga.

Schon der Verlauf von Halbzeit eins hatte dem Fortuna-Trainer zugesetzt. Es spielte nur Horchheim. Die zwei Tore der Gastgeber fielen früh (12./26.). Schmitt wurde laut in der Kabine, es änderte nichts. Schmitt: „Ich hätte auch zehn Spieler auswechseln können. Wir spielen ohne Selbstvertrauen.“

Fortuna Mombach: Schneider – Steinmetz, Meier, Nungesser, Yesilyurt – Frey, Sula, Mavric – Siewe Nana (75. Schimmer), Schmuck (46. Zaucker), Hiyama (55. Kalbfuß).

Fortuna Mombach gibt in der Landesliga gegen VfR Grünstadt zweimal die Führung aus der Hand   

aus der AZ Mainz von Frederik Voss

MOMBACH - Oliver Schmitts Plan ging auf. Zumindest eine Halbzeit lang. Doch am Ende reichte es für Schmitt und sein Team Fortuna Mombach in der Fußball-Landesliga auch im fünften Spiel nicht zum ersten Sieg. Mit 2:2 (1:0) endete die Heimpartie der Fortuna gegen den VfR Grünstadt. „Bitter“ fand der Trainer vor allem, dass sein Team gleich doppelt die Führung hergab.

Die erste Führung erspielten sich die Mombacher vor 60 Zuschauern gleich nach drei Minuten. Wie von Schmitt gefordert, stand die Fortuna tief und sicher in der Defensive. Cedric Siewe Nana schnappte sich einen der ersten Ballverluste der Gäste und sprintete mit dem Ball bis zum Grünstadter Strafraum. Da bediente er Stürmer Felix Zaucker, der zum 1:0 verwandelte. Zaucker hätte vier Minuten vor der Pause sogar das zweite Tor erzielen können. Das wäre jedoch zu diesem Zeitpunkt unverdient gewesen. Grünstadt nämlich war bis zum Halbzeitpfiff die bessere Mannschaft.

Die Bälle kamen mal von links, mal von rechts, mal durch die Mitte auf die Abwehr der Hausherren zu. Es passierte jedoch nichts. Mombachs Defensive stand. „Wir haben in der Halbzeit besprochen, dass der Gegner immer gefährlicher wird. So konnte es nicht weitergehen“, sagte Schmitt.

Doch Grünstadt wurde noch gefährlicher. In der 51. Minute kombinierten sich die Gäste zum 1:1. Jetzt reagierte die Fortuna und Schmitt brachte Takeru Hiyama. „Du machst heute eins“, rief der Trainer ihm hinterher und behielt Recht. Der Japaner drehte einen Freistoß von der Strafraumkante ins kurze Eck (69.). Hiyamas Teamkollegen erdrückten ihn danach nahezu. Der Jubel kam allerdings zu früh.

Mombach richtete sein Defensivbollwerk nach der erneuten Führung nicht wieder ein, spielte lieber mit. Die Strafe verpassten die Gäste der Fortuna in der 85. Minute mit einem Kopfballtor. „Das sind Erfahrungswerte. Da sind manche zu grün hinter den Ohren“, sagte Oliver Schmitt und verließ den Platz. „85. Minute“, sagte er dabei ungläubig und klatschte sich auf die Oberschenkel. Dieses späte Gegentor war in seinem Plan nicht vorgesehen.

Fortuna Mombach: Schneider – Debus, Nungesser, Meier, Yesilyurt – Sentuerk – Sula (54. Lutterbuese), Siewe Nana, Mavric (59. Hiyama), Frey – Zaucker (84. Omokaro Eshaso).

Risiko in Unterzahl bleibt unbelohnt

 
 FORTUNA MOMBACH Landesligist verliert bei TuS Altleiningen 1:4 / Meier sieht Gelb-Rote Karte

ALTLEININGEN - (br). Das Geräusch war auf dem Sportgelände des TuS Altleiningen laut zu hören und mit ihm die Gewissheit, dass Fußball-Landesligist Fortuna Mombach die schnelle Antwort auf den Rückstand verwehrt blieb. Der Schuss von Fabian Steinmetz aus fünf Metern klatschte in der 16. Minute an die Latte. Am Ende traten die Mombacher mit der dritten Niederlage im vierten Saisonspiel die Heimfahrt an. 1:4 (0:2) hieß es aus Mombacher Sicht.

0:2-Rückstand schon nach 26 Minuten

Schon nach einer knappen halben Stunde lagen die Fortunen durch Treffer von Luca Pompeo (4.)und Luis McColgan (26.) 0:2 zurück. „Der Rückstand zur Pause war gerecht, wenn auch vielleicht ein Tor zu hoch“, analysierte Fortuna-Coach Oliver Schmitt, dem gefiel, wie sich seine Mannschaft nach der Pause zurückmeldete. „Da haben wir dann sehr gut gestanden und auch den Anschlusstreffer erzielt“, sagte Schmitt. Takeru Hiyama war in der 51. Minute zur Stelle, als TuS-Keeper Lars Dößereck einen Schuss nicht festhielt. Doch dann sah Fortuna-Innenverteidiger Joseph Meier nach einem Foul die Gelb-Rote Karte (61.), und Schmitts Risiko, fortan mit einer Dreierkette zu spielen, blieb unbelohnt. Sebastian Luber (80.) und Mohannad Mghames (83.) trafen noch für die TuS. „Wir haben das Gefühl, dass wir gut dabei sind und fahren wieder mit leeren Händen nach Hause. Das wird langsam gefährlich“, sagte Schmitt.

Fortuna Mombach: Schneider – Steinmetz, Meier, Sentürk, Frey – Siewe (46. Yesilyurt), Mavric, Sula (80. Kalbfuß), Hiyama – Zaucker, Omokaro (65. Schimmer).