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FC Fortuna Mombach auf FuPa

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Auswärtstor nur ein schwacher Trost

 

VERBANDSLIGA Mombach verliert in Rodenbach

RODENBACH - (tor). Das erste Auswärtstor am letzten Hinrunden-Spieltag war nur ein schwacher Trost: Durch eine 1:4 (1:2)-Niederlage bei Keller-Konkurrent SV Rodenbach steckt der FC Fortuna Mombach weiter tief im Schlamassel der Fußball-Verbandsliga. Nach Kevin Freys Distanzschuss an den Pfosten staubte Jonathan Trost zum 1:2 ab (37.), zu mehr reichte es in einer flotten Partie nicht.

„Der Gegner war sehr effektiv“, erklärte Co-Trainer Daniel Kittl, „die bessere Mannschaft war Rodenbach nicht, aber das ist egal. Wir machen einfach zu wenige Tore.“ Die Lage bleibt „bitter“, der Vorletzte verliert zunehmend den Anschluss an die sicheren Plätze. Nach dem frühen Rückstand (Dennis Leist/20., Sebastian Hornef/ 23.) nicht aufgesteckt, gekämpft, Moral gezeigt, Chancen erarbeitet – das, was zu loben ist, bringt derzeit keinen Ertrag. Immer wieder nicht. „Das Eiskalte vor dem Tor fehlt uns“, sagt Kittl. Ein Musterbeispiel gaben die Pfälzer, für die Johannes Schick (61.) nach einer Ecke und Marco Heieck (72.) nach einem Konter den Deckel draufmachten.

„Ich bin ganz ehrlich noch positiver Dinge. Wir sehen im Training, dass die Spieler es besser können, aber sie setzen es nicht um“, betont Kittl, „wir werden nicht aufstecken und wollen unbedingt drinbleiben. Es ist schwerer aufzusteigen, als die Verbandsliga zu halten.“ Für Letzteres wird sich die Fortuna in der Rückrunde allerdings gewaltig steigern müssen.

Umstrittener Elfer besiegelt Pleite

 
 
 

aus der AZ Mainz von Torben Schröder

FORTUNA MOMBACH Fußball-Verbandsligist hadert nach dem 0:1 gegen Idar-Oberstein mit dem Schiedsrichter

MOMBACH - In Minute 63 explodierte Thomas Eberhardt. „Ein ganz normaler Pressschlag“, polterte der Trainer des FC Fortuna Mombach, als Schiedsrichter Florian Stahl auf den Elfmeterpunkt gezeigt hatte, „das macht keinen Spaß mehr.“ Es ist lange nicht das erste Mal, dass Eberhardt seine Mannschaft benachteiligt sah, und zwar erneut entscheidend. Denn Xavier Do Nascimento verwandelte den Foulelfmeter, den Marco Bergmann an Florian Galle verübt haben soll, zum 1:0-Siegtreffer des SC Idar-Oberstein (63.). Mit dem ersten und zugleich letzten Schuss überhaupt auf ein Tor in diesem Verbandsliga-Spiel.

„Das war Ball an Ball. Er schießt mit dem Spann, ich halte seitlich den Fuß dagegen“, beteuerte Bergmann, „einfach nur schade, dass wir wegen so etwas verlieren.“ Kapitän Jens Eberhardt, aus nächster Nähe Augenzeuge, betonte: „Das war gar nichts! Beide sind am Ball, das ist kein Foul.“ Galles Sicht der Dinge: „Ich drehe mich und will schießen, dann spüre ich etwas. Ob Pressschlag oder drübergehalten, das sehe ich nicht genau.“

Thomas Eberhardt sah eigentlich ein 0:0-Spiel, „und das wäre auch absolut okay gewesen“. Er hatte seine Elf im 5-3-2 formiert, mit drei Verteidigungslinien, die eng beieinander standen, und auf Konter lauern lassen. Keine allzu mutige, aber gegen den zweitbesten Sturm der Liga probate Herangehensweise, denn mehr als Galles Kopfball aus sieben Metern, der drüberflog (28.), kam von den Gästen nicht. Das Problem: Auch die Mombacher machten aus ihren verheißungsvollen Ansätzen viel zu wenig. Bergmanns 20-Meter-Hammer über das Gehäuse (45.), Vladimir Borovskijs verunglückter Kopfballversuch aus spitzem Winkel (86.), Joseph Meiers geblockter Schuss nach einem Freistoß (88.), mehr Abschlüsse gab es nicht. „Wir haben diese Saison leider das Talent, gefährliche Situationen ungefährlich zu machen“, ärgerte sich der Chefcoach nach dem neunten (von 14) Spielen ohne eigenen Treffer, „aber abgesehen davon kann ich den Jungs wieder keinen Vorwurf machen.“ Dass die Fortuna erneut auf den vorletzten Platz zurückfällt, ist allerdings nicht nur mit Pech zu erklären, sondern auch mit einer gehörigen Portion Unvermögen im Angriffsspiel.

Fortuna Mombach: Rudolph – Frey, J. Eberhardt, Meier, Pflüger, Fischer (79. Kikuchi) – Bergmann (88. Akcay), Trost, Staegemann – Dzaka, Hadri (67. Borovskij).

Remis nicht gerade prickelnd

 

VERBANDSLIGA Fortuna Mombach kommt im Kellerduell beim FSV Offenbach über 0:0 nicht hinaus

OFFENBACH - (tor). Fortuna Mombach wartet weiter auf sein erstes Auswärtstor dieser Verbandsliga-Saison. Im siebten Versuch gab es immerhin den zweiten Zähler auf fremdem Geläuf: Wie schon vor 14 Tagen in Bad Kreuznach, holte die Fortuna auch beim Tabellenletzten FSV Offenbach ein 0:0. „Das ist kein Hurra-Punkt, aber wir sind wieder einen Zähler an die Konkurrenz herangerückt“, zog Trainer Thomas Eberhardt das Positive aus einem Spiel, das die Gäste vor dem Seitenwechsel durchaus in ihre Richtung hätten lenken können.

Jonathan Trost, dessen Schuss am langen Pfosten vorbeistrich (30.), Peter Staegemann, der eine parallel zur Torlinie kullernde Hereingabe knapp verpasste (31.), und Marco Bergmann, der frei zum Kopfball kam, aber zu hoch zielte (37.), ließen Chancen der Kategorie „hundertprozentig“ aus. Die vor dem Seitenwechsel dominanten Gäste mussten sich erst nach dem Seitenwechsel verstärkter Angriffe der Platzherren erwehren, Jannik Jorissens Lattenschuss (47.) kam dem Ziel am nächsten.

„In der ersten Halbzeit kam der Gegner nur sporadisch über die Mittellinie“, berichtet Eberhardt, „nach der Pause haben wir Offenbach durch zwei, drei Nachlässigkeiten ins Spiel geholt. Es kam aber zu keiner Szene, bei der man sagen müsste, dass wir jetzt richtig Glück hatten.“ Pech hatte Fortuna-Innenverteidiger Landry Mben, dessen Foulspiel eine Rote Karte nach sich zog (86.). „Da hätte auch Gelb gereicht“, findet Eberhardt, „insgesamt ist das Unentschieden für uns nicht prickelnd, aber auch keine Enttäuschung.“ Es brachte sogar eine Verbesserung auf den drittletzten Rang.

Mombach fehlt Effizienz

 
 aus der AZ Von Torben Schröder

VERBANDSLIGA Fortuna macht beim 1:3 gegen Fußgönheim eine gute Figur, trifft aber das Tor nicht

MOMBACH - Nach dem Abpfiff brauchte Thomas Eberhardt erst einmal einen tiefen Schluck aus der Wasserflasche. „So hart kann Fußball sein“, schüttelte der Trainer von Fortuna Mombach nach dem 1:3 (0:1) gegen den ASV Fußgönheim den Kopf. Einem Spiel, in dem der Abstiegskandidat gegen das Verbandsliga-Spitzenteam die deutlich bessere Mannschaft war. Die Pfälzer hatten lediglich in einer Disziplin Vorteile: in Sachen Effizienz.

Es waren nicht mal gut getretene Standards, die zum 0:1 und 1:2 führten. Beide Male rutschte die Kugel flach durch den Strafraum, beide Male brachten die Mombacher das Spielgerät nicht aus der Gefahrenzone, beide Male sagte Marco Sorg Danke (27., 65.). Und das jeweils in Phasen, in denen die Fortuna drauf und dran war, selbst in Führung zu gehen. Nach Davin Dzakas Kopfballablage brachte Peter Staegemann in Bedrängnis nur einen Kullerball zustande (17.), Kevin Freys Schuss aus kürzester Distanz blockte ASV-Keeper Kevin Knödler ab (50.). Es war, direkt nach dem 1:1, ein regelrechtes Powerplay, das die Platzherren aufzogen. Dzaka hatte einen Staegemann-Freistoß unbedrängt per Kopf zum 1:1 verwertet (49.). Ein viel zu geringer Ertrag, gemessen an der Anzahl an Angriffen und Torschüssen. Als Marco Strekers Kopfball nach einer Ecke knapp vorbei strich (86.), schien Gewissheit zu herrschen: Diesmal sollte es einfach nicht sein. Steffen Eulers Kontertor besiegelte die Niederlage (90.+3).

„Wir waren die bessere Mannschaft, in allen Belangen“, hiellt Eberhardt fest, „außer bei den Toren. Aber man hat gesehen, was die Jungs imstande sind zu leisten.“ Die Defensive stand sicher, der Spielaufbau war strukturierter und weniger fehlerbehaftet als zum Rundenstart, und die Mannschaft hatte nach zuletzt vier Punkten aus zwei Spielen Selbstvertrauen getankt. Die sportliche Richtung stimmt bei der Fortuna, auch wenn es weiter Verbesserungspotenzial gibt, am auffälligsten direkt in den Gefahrenzonen. „Vom Gegner kam überhaupt nichts Rausgespieltes, Fußgönheim hat unverdient gewonnen“, betont Eberhardt, „aber wir haben gesehen, dass wir mit solchen Mannschaften mindestens mithalten können.“ Wenn die Fortuna ihre Entwicklung fortsetzt, scheint es nur eine Frage der Zeit zu sein, bis weiterer Ertrag folgt.

Fortuna Mombach: Schotte – Fischer, Meier, Mben, Pflüger – J. Eberhardt (75. Streker) – Trost, Staegemann (83. Balibey), Bergmann, Frey – Dzaka.

aus der AZ Kreuznach

Der Ball will nicht ins Tor
SG Eintracht: Gegen Mombach trotz bester Möglichkeiten nur 0:0 +++ Viertes Spiel ohne eigenen Treffer

BAD KREUZNACH. Im ersten Verbandsliga-Duell mit leicht aufkeimendem Abstiegsflair trennten sich die Fußballer von Eintracht Kreuznach und Fortuna Mombach 0:0 unentschieden. Für beide Teams nicht Fisch, nicht Fleisch. Doch konnten die Gäste aus dem Mainzer Stadtteil nach Abpfiff deutlich besser damit leben als die Hausherren, die nun seit vier Meisterschaftsspielen auf einen Sieg warten. Noch schlimmer: Sie warten in diesem Zeitraum sogar auf ein eigenes Tor.

Damit ist auch schon das ganz große SGE-Problem in diesen Wochen genannt. Das Toreschießen. Das Dejà-vu des Thomas Wunderlich: „Wie letzte Woche in Rieschweiler. Wenn du unten stehst, will einfach keiner rein“, grantelte der Coach. In der Tat. Trotz grob geschätzt mindestens einem halben Dutzend erstklassiger Möglichkeiten gegen Mombach brachten die Kreuznacher den Ball nicht über die Linie. Es wäre müßig und ermüdend, diese Möglichkeiten – man nennt sie gerne „Hundertprozentige“ – der Reihe nach zu beschreiben. Nur so viel: René Mecking (43., 67.), Tim Hulsey (22., 58., 67., 79.), Niklas Schneider (31., 67.) oder Henrik Sperling (55., 68.) kamen mehr als einmal und nicht nur außerhalb des Mombacher Fünf-Meter-Raums äußerst aussichtsreich zum Abschluss. Torwart oder Abwehrspieler, Pech oder Unvermögen – irgendetwas war immer. Gerade dem quirligen Sperling hätte man einen Treffer gegönnt. Der Offensivmann für die rechte Eintracht-Seite rechtfertigte seinen ersten Einsatz von Beginn an und machte ordentlich Betrieb. Überhaupt hatte keiner der elf Akteure enttäuscht. Wunderlich hatte seine Aufstellung „zu keiner Sekunde bereut“.

Auch gefühlte 75 Prozent Ballbesitz brachten den Bad Kreuznachern nichts gegen eine Mombacher Mannschaft, die deutlich mehr Lebendgewicht auf den Rasen des Moebusstadions brachte, sich aber gar nicht viel mit Fußball-Leckereien aufhielt, stattdessen viel mehr auf körperbetonte Hausmannskost setzte. Ein hübscher Spielzug zu Beginn der zweiten Halbzeit, dazu zwei gute Möglichkeiten – in jeder Hälfte eine – das war‘s aus Sicht der Gäste.

Wenigstens wehrten sich die Bad Kreuznacher auch im kämpferischen Bereich, gingen ebenfalls bei Zweikämpfen an die Grenzen. Je länger das Spiel dauerte, desto intensiver wurde es. Und mit der Zeit verlor auch das Schiedsrichtergespann um Referee Markus Dunsbach etwas den Überblick. Bei einer angsteinflößenden Grätsche im Mittelfeld etwa war Landry Mben (Fortuna) mit der Gelben Karte bestens bedient. Kurz hätte der eine oder andere Mombacher, der nach einem rüden Foul von Mecking im Zuge einer Rudelbildung handgreiflich geworden war, ebenfalls frühzeitig vom Platz gemusst. Für Wunderlich war die Entwicklung der Partie nicht wirklich überraschend: „Wir hatten doch gewusst, was auf uns zukommt. Mombach spielt nicht den attraktivsten Fußball, ist aber über den Kampf stark.“

Auch wenn das Glas am Ende eher halbleer als halbvoll war, die Eintracht findet bei allem Ungemach auch positive Aspekte: Nach drei Nullnummern gab es wieder einen Punkt. Zum dritten Mal nach dem 6:0 gegen Kandel und dem 2:0 gegen Ludwigshafen blieb man diese Runde ohne Gegentor. Und der Abstand zu Mombach wurde gewahrt. Immerhin geht man so nicht mit einer Niederlage in eine äußerst spannende Woche: Am Mittwoch steht das Pokalviertellfinale gegen Schott Mainz an, zwei Tage später geht‘s zum Derby nach Bingen.