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FC Fortuna Mombach auf FuPa

Mombacher Stehaufmännchen

 

VERBANDSLIGA Fortuna holt nach 0:3-Rückstand beim Ludwigshafener SC noch ein 3:3

LUDWIGSHAFEN - (tor). Sein Debüt als Cheftrainer von Fortuna Mombach wird Daniel Kittl so schnell nicht vergessen. 0:3 lag seine Mannschaft im Verbandsliga-Kellerduell beim Ludwigshafener SC zur Pause hinten. „Die Zuschauer draußen haben schon davon geredet, wie hoch der Sieg ausfällt“, erzählt Kittl. Gar nicht, lautete die Antwort, denn die Mombacher kamen noch zum 3:3-Ausgleich. Rückkehrer Marvin George erfüllte – nach Maßflanken von Jonathan Trost (57.) und Kevin Frey (75.) – seinen Torjäger-Auftrag zweimal per Kopf und hatte sogar den lupenreinen Hattrick auf dem Fuß. Doch Georges Elfmeter wurde gehalten, der gefoulte Kevin Frey drosch den Nachschuss in die Maschen (78.).

„Danach hat unser Torwart Kay Schotte zwei, drei Hundertprozentige gehalten und uns den Punkt gerettet“, berichtet Kittl. In der Nachspielzeit hätte die Partie indes komplett kippen können, doch LSC-Keeper Niklas Wiegand kratzte Joseph Meiers Schuss noch von der Linie. „Die erste Halbzeit haben wir verpennt, aber in der zweiten Hälfte hat die Mannschaft stark reagiert. Das 4:3 wäre wohl zu viel des Guten gewesen, aber für unsere Moral ist dieses Spiel Weltklasse“, hält Kittl fest – und ärgert sich dennoch über die Nachlässigkeiten vor dem Seitenwechsel, die Robert Moldoveanu (6., 13., 41.) nutzte: „Das waren Geschenke, die nicht passieren dürfen. Aber auf der Leistung nach der Pause kann man aufbauen.“

Eklatante Abschlussschwäche

 
 
 

Von Torben Schröder

VERBANDSLIGA Fortuna Mombach muss sich gegen Winnweiler mit 1:1 begnügen / Was wird aus Trainer Eberhardt?

MOMBACH - Thomas Eberhardt gab noch einmal alles, trieb sein Team an. Und die Leistung von Fortuna Mombach gegen den ASV Winnweiler passte eigentlich – genauso wie es zur Saison passt, dass trotz eines klaren Chancenplus’ lediglich ein 1:1 (0:0) heraussprang. „Wir sind wieder an unserer Abschlussschwäche gescheitert“, schüttelte der 34-Jährige den Kopf, „und erneut daran, dass wir den Ball nicht auch mal klar raushauen, wenn es sein muss.“ In Minute 83 hätte es sein müssen, doch der bis dahin so starke Joseph Meier servierte einen eher planlos nach vorne gebolzten Ball genau für Jakob Siebecker, der humorlos aus gut 20 Metern zum 1:1 ins kurze Eck traf.

Zweimal hatten die Gäste zuvor, erst per Hereingabe durch Hendrik Petrusch (48.), dann durch Waldemar Schneiders Flatterball (62.), das Aluminium getroffen, und doch war die Fortuna nach sehr mühsamen ersten 30 Minuten das deutlich spielstärkere Team. Vier gute Chancen brauchte es, ehe Davin Dzaka sich wuchtig in den Zweikampf mit ASV-Innenverteidiger Lukasz Dreger, der später glatt Rot sah (84.), warf. Keeper Gerd Hanauer war zuvor herausgekommen, Karim Hadri schob den Abpraller ins verwaiste Tor (58.). Dzaka vergab im Fallen den Matchball (74.), Christian Geißlers missratener Rückpass kullerte gegen den Pfosten (80.). Es bleibt dabei: Die Gegner können sich deutlich mehr Fehler erlauben als die Fortuna. „Wir scheitern immer an denselben Dingen, die ganze Saison schon“, klagt Eberhardt. Die Konkurrenten patzen, die Mombacher nutzen es erneut nicht wirklich. Ob es im Nachhinein besser gewesen wäre, wenn das Spiel abgesagt worden wäre? Schiedsrichter Adrian Kokott war mit dem – eigentlich unproblematischen – Kunstrasen nicht zufrieden, doch das nebenan gelegene Multifunktionsfeld war frei, sodass mit 20 Minuten Verzögerung dort gespielt wurde. Kein Grund zur Ausrede angesichts des Spielverlaufs, aber irgendwas ist eben immer.

Mangelnden Einsatz kann man Eberhardt in seinem höchstwahrscheinlich letzten Spiel als Mombacher Chefcoach jedenfalls nicht nachsagen. „Ein Thomas Eberhardt hat genug Angebote“, erklärt der 34-Jährige, „ich muss nicht warten.“ Präzisere Aussagen über seine Zukunft macht Eberhardt noch nicht – ahnend, dass die Entscheidung über seine Demission längst gefallen ist, auch wenn Abteilungsleiter Johann Grabowski dazu weiterhin keinen Kommentar abgeben möchte: „Ich habe Thomas damals nach Mombach geholt. Wir hätten uns alle eine andere Entwicklung gewünscht.“ Doch in dieser Saison läuft eben gar nichts nach Wunsch.

aus der AZ Mainz von Torben Schröder

 

Eberhardt schimpft auf den Referee

 

FORTUNA MOMBACH Coach des Verbandsligisten fühlt sich beim 0:3 in Zeiskam verschaukelt

ZEISKAM - (tor). Auch im zehnten Auswärtsspiel dieser Verbandsliga-Saison blieb Fortuna Mombach sieglos. Eine Woche nach dem 3:0-Heimsieg gegen Herschberg, der viel Optimismus beim Abstiegskandidaten ausgelöst hatte, setzte es eine Niederlage in derselben Höhe bei Jahn Zeiskam.

„Wir haben guten Fußball gespielt, hatten mehr Ballbesitz und haben mehr fürs Spiel gemacht“, sagte Fortuna-Trainer Thomas Eberhardt, „beide Teams hatten ähnlich viele Chancen, Zeiskam hat seine genutzt, wir nicht.“ Serkan Toker (25.) und Felix Sitter (31.) nutzten Nachlässigkeiten in Mombachs Deckung, Tokers Kontertor zum finalen 3:0 (68.) besiegelte die achte Auswärtspleite. Karim Hadri, der aus aussichtsreicher Position knapp daneben zielte, und Davin Dzaka, der freigespielt den Ball nicht richtig traf, hatten vor dem Seitenwechsel die besten Mombacher Chancen. Nach dem Kabinengang kam Dzaka zweimal im Strafraum zu Fall. „Zweimal klares Foul, es hätte zwei Elfmeter geben müssen“, schimpft Eberhardt über den Unparteiischen Ingo Hees, dem er persönliche Motive unterstellt: „Er hat was gegen mich, aber er muss Neutralität wahren.“ Der 34-Jährige hat nicht das beste Verhältnis mit den Schiedsrichtern, „aber ich habe diese und letzte Saison keine Strafen bekommen“, betont Eberhardt: „Ich werde ihn nicht mehr unsere Spiele pfeifen lassen.“ Wie er das bewerkstelligen will? „Das geht mit Sicherheit.“

aus der AZ von Torben Schröder

Freude und Erleichterung

FORTUNA MOMBACH Fußball-Verbandsligist gelingt mit dem 3:0 über Herschberg ein Befreiungsschlag

MOMBACH - Als Jonathan Trost die Sieger-Humba anstimmte, mischte sich unter die Freude eine große Menge Erleichterung. 3:0 (1:0) gegen den SV Herschberg, der erste Dreier nach sechs sieglosen Spielen, überhaupt erst der dritte in 17 Verbandsliga-Partien – es wurde – das spürte man – allerhöchste Zeit für Fortuna Mombach. „Das war bitter nötig“, erklärte Trost, der per Heber nach Peter Staegemanns Freistoßflanke den Endstand hergestellt hatte (90.), „wir haben den Gegner kämpferisch total dominiert.“

 

Dass Trainer Thomas Eberhardt nach 50 Minuten dennoch wie ein HB-Männchen die Linie entlang tobte, lag an der grob fahrlässigen Chancenverwertung der Mombacher, die wie entfesselt spielten, aber reihenweise gute bis sehr gute Gelegenheiten liegen ließen. Karim Hadri war, nachdem Trost in den Strafraum zu Davin Dzaka gespielt und dieser abgelegt hatte, per Flachschuss das 1:0 gelungen (12.). Und Hadri war es, der zwingend auf 2:0 stellen musste (48., 50.), aber erst frei stehend den Torwart anschoss und dann, als er aus spitzem Winkel abzog, im Zentrum gleich drei frei stehende Kollegen übersah. „Besser“ machte es Marius Müller, Innenverteidiger der Südwestpfälzer, der den Ball aus zwölf Metern ins kurze Eck grätschte (53.). „Das war mit Abstand die beste Saisonleistung“, war Eberhardt nach dem Abpfiff deutlich entspannter, „wir waren ganz klar die bessere Mannschaft, das Ergebnis ist viel zu niedrig.“ Herschberg-Kapitän Daniel Lenhard gab zu, die Mainzer unterschätzt zu haben. So waren die saft- und kraftlosen Gäste an diesem Tag genau der richtige Aufbaugegner für die krisengebeutelten Mombacher. Montag und Mittwoch blieb bei der Fortuna im Training der Ball im Schrank. „Laufen, laufen, laufen war angesagt, das haben wir gebraucht als Signal“, erzählte Trost. „Ich gehe auch gern joggen, da bekomme ich den Kopf frei“, berichtete Eberhardt, „es ging bei den Spielern ebenfalls nur um den Kopf. Fußballspielen können sie ja, deswegen haben wir sie geholt.“ Trost blickte bereits voraus: „Jetzt haben wir noch zwei Sechs-Punkte-Spiele bis zur Winterpause. Wenn wir da punkten, sieht es wieder ganz anders aus.“

Abstiegskampf nicht angenommen

 

FORTUNA MOMBACH Verbandsligist kassiert beim VfR Kandel eine bittere 0:4-Niederlage

KANDEL - (tor). Der Abwärtsstrudel, in dem sich Fußball-Verbandsligist Fortuna Mombach befindet, wird immer rasanter. Beim VfR Kandel setzte es eine bittere 0:4 (0:2)-Pleite. „Acht Punkte nach 16 Spielen, das ist richtig hart“, zieht Co-Trainer Daniel Kittl Bilanz, „wenn man sich immer wieder schützend vor die Mannschaft stellt, möchte man als Trainer auch irgendwann etwas sehen.“

 

Was die Verantwortlichen zu sehen bekamen, war ein Bild des Grauens. Noch nicht einmal 180 Sekunden waren gespielt, da kam Felix Forstner nach einer Ecke völlig frei zum Kopfball und nickte zum 1:0 ein (3.). „Man muss ganz offen und ehrlich sagen: Das war kein Abstiegskampf“, stellt Kittl klar, „so, wie wir momentan verlieren, ohne uns zu wehren – das tut richtig weh. Ich habe immer noch nicht das Gefühl, dass wir den Abstiegskampf angenommen haben.“ Eine angesichts des Tabellenbildes erschütternde Diagnose. Auch das Argument, doch eigentlich gut gespielt zu haben, zieht spätestens nach dieser Partie nicht mehr. „Der Gegner hat uns an die Wand gespielt, obwohl sie meiner Ansicht nach keine besseren Kicker haben als wir.“ Eine Analyse, die auf Mannschaft und Trainerteam gleichermaßen zurückfällt. „Dabei hatte ich ein gutes Gefühl, wir haben endlich mal wieder richtig geil trainiert“, berichtet Kittl, „jetzt fällt eine Analyse richtig schwer.“ Stefan Heinrichs Dreierpack (40., 70., 73.) besiegelte ein Resultat, das nach Ansicht des Mombacher Co-Trainers komplett zum Spielverlauf passt: „Ich hoffe nur, dass die Spieler aus all diesen Situationen lernen. Schlimmer geht es ja auch nicht mehr.“