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Kleinigkeiten entscheiden das Derby

Nach 2:4-Niederlage in Bodenheim muss Fortuna Mombach weiter um Klassenverbleib zittern

BODENHEIM. Fußball-Landesligist Fortuna Mombach muss weiter zittern. Nach dem mit 2:4 (1:1) verlorenen Lokalderby beim Tabellenachten VfB Bodenheim bleiben den Mainzern nur noch drei Spieltage, um den drittletzten Rang, der möglicherweise für den Klassenerhalt reicht, zu halten.

Aber Vorsicht: Der Vorletzte SV Horchheim ist punktgleich mit der Mannschaft von Trainer Oliver Schmitt. Der viertletzte Rang, den Wormatia Worms II einnimmt, ist für die Fortuna bei neun Zählern Rückstand realistisch betrachtet nicht mehr zu erreichen.

Die Enttäuschung war Oliver Schmitt nach dem Schlusspfiff vor nur rund 80 Besuchern anzumerken. „Der Sieg der Bodenheimer ist verdient“, war er sich mit seinem Gegenüber, Jürgen Collet, einig. „Doch es waren nur ein paar Schlüsselszenen, die das Spiel entschieden haben“, befand Schmitt. Denn nach dem Führungstreffer seiner Mannschaft, den Felix Zaucker nach feiner Kombination erzielte (28.), hätte der Fortuna-Trainer gerne gesehen, dass nach einem Zusammenprall von VfB-Keeper Alexander Rudolph und Zaucker der Schiedsrichter Elfmeter gegeben hätte (33.). Aber Marcel Bender entschied auf Stürmerfoul. Dann sei ärgerlich gewesen, so Schmitt, dass die Seinen noch einen Foulelfmeter, den der von Fabian Steinmetz gefoulte VfB-Stürmer Lirion Aliu selbst verwandelte, in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit kassiert hätten.

„In den ersten 30 Minuten hat man von Fortuna Mombach kaum etwas gesehen“, befand Jürgen Collet. „In der zweiten Halbzeit haben wir dann Ball und Gegner laufen lassen“, freute er sich. Mit einem satten Schuss vom Strafraumeck brachte VfB-Mittelfeldspieler Manuel Wein seine Farben wieder in Führung (53.). Doch fast postwendend mit einem ähnlichen Treffer sorgte Zaucker für den 2:2-Ausgleich (55.). Norman Loos brachte den VfB mit einem Flachschuss aus 14 Metern erneut nach vorn (63.).

Was dann passierte gehört eher ins Kuriositäten-Kabinett. Fortuna-Außenverteidiger Nick Debus spielte einen – nicht unbedingt notwendigen – Rückpass. Den verstolperte sein Keeper Tobias Schneider. Was den 4:2-Endstand bedeutete (68.). „Ich mache meinem Torwart keinen Vorwurf“, betonte sein Trainer. „Er hat uns von den 18 Punkten 15 Zähler gerettet.“