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Mombacher Wochenmarkt

FSV Saulheim - FC Fortuna Mombach 0:3
Die Saulheimer lieferte einen großen Kampf, verloren aber dennoch deutlich. Durch ein Eigentor von Cedric Schmitt in der zwölften Spielminute geriet der FSV in Rückstand. In der Folge wehrte sich Saulheim gegen die drohende Niederlage. Doch mit zunehmender Spielzeit bekam Mombach die Begegnung in den Griff. Peter Staegemann erhöhte per Strafstoß auf 2:0 (60.). Kurz vor Schluss machte Kevin Frey mit dem 3:0 (89.) alles klar. „Wir haben alles versucht, gegen Teams wie Mombach ist für uns aber derzeit nicht mehr drin“, sagte FSV-Coach Sascha Winsi. Pech hatte Daniel Weyl, der zwei mal über den Innenpfosten einlochte. In beiden Fällen versagte Schiedsrichter Bilal Yaren dem Treffer wegen Abseits die Anerkennung. Es waren knappe Entscheidungen. (bore)

Tumulte und Rassismusvorwurf

In der Nachspielzeit eskaliert Bezirksliga-Topspiel zwischen Fortuna Mombach und TSV Zornheim

Mombach. Trauriges Ende mit heftigen Tumulten in der Nachspielzeit des Bezirksliga-Spitzenspiels zwischen dem FC Fortuna Mombach und dem TSV Zornheim. Da geriet der 2:1-Heimerfolg der Fortunen fast in den Hintergrund. Fortuna-Spielertrainer Oliver Schmitt berichtet von verbalen, unerträglichen Aussetzern: „Ein Zornheimer Zuschauer hat unseren Spieler Cedric Siewe rassistisch beleidigt, nachdem der von Nils Horn umgegrätscht worden ist“, beklagte sich Schmitt. „Der Verband wird da wohl eingreifen.“ Der Schiedsrichter fordere hierzu einen Sonderbericht an.


Dirk Willems, Zornheims Coach, wollte das so nicht stehen lassen: „Auslöser der Tumulte war nicht ein Zuschauer, sondern ein aus meiner Sicht rotwürdiges Foul von Oliver Schmitt an Nils Horn vier Minuten vorher, bei dem er die Verletzung von Horn billigend in Kauf genommen hat.“ Willems legte Wert auf die Feststellung, dass er sich mit Schmitt („Er ist ein Sportler durch und durch“) gut verstehe. „Aber Horn kann in dieser Situation nicht damit rechnen, dass ihm jemand von hinten in die Beine rauscht. Dass Oliver Schmitt – der über seine Aktion selbst schockiert war – nur Gelb gesehen hat, halte ich für eine krasse Fehlentscheidung. Für dieses grobe Foul hätte ich mit Rot und vier Wochen Sperre gerechnet. Ein anderer Spieler wäre auch bestimmt nicht mit Gelb davon gekommen.“ Fakt war laut Willems, dass im Finish auf beiden Seiten die Emotionen hochgekocht seien. „Ich habe die Aufgabe, dass meine Spieler diszipliniert vom Platz gehen – und das ist auch der Fall gewesen.“ Positiv sei, dass Horn sich nicht schwerer verletzt habe. Oliver Schmitt sagte selbst zu seiner Aktion: „Ja, ich habe rüde gefoult, wollte den Konter unterbinden. Das war nicht okay von mir. Aber der Rassismus-Vorfall war dann drei Minuten später. Rassismus geht gar nicht

170 Zuschauer bildeten eine tolle Kulisse für das Gipfeltreffen – und brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen. „Da war alles drin, was ein Spitzenspiel ausmacht“, schwärmte Fortuna-Spielertrainer Oliver Schmitt. „Viele Chancen, emotionale Zweikämpfe und ein Lucky Punch.“ Schmitt netzte nach einer Flanke bereits in der dritten Minute ein, doch der Schiri entschied auf Abseits. „Extrem grenzwertig“, wie Schmitt befand. In der fünften Minute scheiterte Schmitt aus zwölf Metern am TSV-Keeper. In den ersten 30 Minuten begeisterte die Fortuna mit einem tollen Powerplay. „Aber wir haben ein bisschen offen gestanden, deswegen ist auch Zornheim in der siebten Minute nach einem Konter und einem sehr harten Flachschuss vom Strafraumeck durch Nils Horn in Führung gegangen.“ Doch die Mombacher zeigten sich nicht verunsichert. „Wir haben direkt weiter gemacht, weil wir gut im Spiel waren.“ Nach einem Schuss von Denis Mavric staubte Schmitt zum 1:1 ab, nachdem Zornheims Keeper die Kugel nicht hatte festhalten können (8.). Der für Mavric eingewechselte Dominik Bäcker avancierte in der 84. Minute zum Goldfüßchen für die Platzherren, als er sich die Kugel nach einer Ecke zurecht legte und in die Maschen haute (84.). „Wir haben uns in den Armen gelegen und mussten nur noch fünf, sechs Minuten überstehen“, berichtete Oliver Schmitt. „Ein extrem wichtiger Sieg in einem Sechs-Punkte-Spiel. Wir sind froh, dass wir den Abstand auf Zornheim vergrößert haben.“ Worüber sie sicher nicht froh sind: die Tumulte am Ende.

FSV Oppenheim - FC Fortuna Mombach 2:3
"Wir hatten eine extrem starke erste Halbzeit“, resümierte Fortuna-Spielertrainer Oliver Schmitt. „Wir hatten eine so hohe Ballkontrolle, Passqualität und Laufbereitschaft, dass wir die Stärke der Oppenheimer – nämlich das Kontern – richtig gut unterbunden haben.“ Im Falle von Ballverlusten eroberten die Mombacher die Kugel blitzschnell wieder zurück. Kevin Frey und Nico Simon vergaben vor der Pause noch mehrere gute Chancen. Nach dem Wechsel schaffte der FSV den Anschluss. „Mit dem 1:2 wurde das Spiel spannend – und wir direkt ein bisschen unsicherer“, sagte Schmitt. „Wir hatten zwar noch zwei gute Möglichkeiten, aber auch die Oppenheimer hätten in der 70. Minute zum 2:2 einschieben können – unser Torwart hat stark pariert.“ Tore: 0:1 Kevin Frey (27.), 0:2 Tobias Günthert (30.), 1:2 Leon Lurkin 51.), 1:3 Dennis Mavric (81.), 2:3 Christoph Rech (88.). Rote Karte für Lurkin (FSV/90.). (MIH)

SV Klein-Winternheim - FC Fortuna Mombach 0:3
Peter Staegemann per Elfmeter (45., nach Foul an Cedric Siewe an der Strafraumgrenze), Spielertrainer Oliver Schmitt (53., nach tollem Dribbling und Flanke von Nick Debus) sowie Innenverteidiger Björn Böhnke (70., wuchtiger Kopfball aus sieben Metern nach Ecke von Staegemann) machten vor 100 Zuschauern alles klar für den Spitzenreiter. „Das Spiel begann erwartungsgemäß mit ganz viel Ballbesitz für die Mombacher“, berichtete SVK-Spielausschuss-Vorsitzender Niclas Himioben. „Wir haben gut gestanden und relativ wenig zugelassen. In der zweiten Halbzeit waren wir besser im Spiel und hatten auch gute Chancen“, sagte Himioben. Doch die Fortuna schoss die Tore. „Unterm Strich war es ein verdienter Sieg für Mombach – wenn auch um ein Tor zu hoch.“ Fortuna-Coach Oliver Schmitt sprach von einer „Topleistung“ seiner Jungs: „Die Führung ist für uns zu einem Superzeitpunkt gefallen. Die erste Halbzeit war ausgeglichen, nach der Pause waren wir stärker und haben auch noch zwei Törchen gemacht. Für uns war es der zehnte Sieg in Folge – so kann man Weihnachten feiern.“ (MIH)


Schiedsrichter: Lars Schiller (Horchheim) - Zuschauer: 60
Tore: 0:1 Peter Staegemann (44. Foulelfmeter), 0:2 Oliver Schmitt (k.A.), 0:3 Björn Böhnke (k.A.)

FC Fortuna Mombach - SVW Mainz 2:0
90 Zuschauer wurden Zeuge eines richtig guten Spiels. „Es war hochklassig, es hat Spaß gemacht – und es war Spannung drin, weil die Weisenauer sich nicht aufgegeben haben“, berichtete Fortuna-Spielertrainer Oliver Schmitt. Die Treffer für die Platzherren im Stadtderby markierten Oliver Schmitt (16.) und Denis Mavric (67.). Für Schmitt war es bereits der 15. Treffer in dieser Spielzeit. Nach einer Rechtsflanke von Nick Debus grätschte der Routinier die Kugel am langen Pfosten aus sechs Metern über die Linie. Mavric war bei seinem Treffer auf den Torwart zugelaufen, packte einen Trick aus und schob das Ding sicher in die Maschen. In der siebten Minute musste die Fortuna eine Schrecksekunde überstehen, als der Weisenauer Julian Hornetz aus sechs Metern freistehend abschloss – und den Pfosten traf. „Entscheidend war, dass wir gerade in der zweiten Halbzeit extrem sicher gestanden haben“, urteilte Schmitt. „Vorne haben wir allerdings noch zu viele Chancen liegengelassen.“ SVW-Co-Trainer Jochen Walter sagte: „Mombach hat sehr wenig Fehler gemacht – und unsere ausgenutzt. Dazu kommt, dass sie aus ihren Chancen zwei Tore gemacht und wir aus unseren leider keinen Treffer erzielt haben.“ (MIH)


Schiedsrichter: Frederic Kaufmann (Nierstein) - Zuschauer: 200
Tore: 1:0 Oliver Schmitt (16.), 2:0 Denis Mavric (67.)