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TSV braucht nur eine Halbzeit

Gau-Odernheimer feiern mit 6:1 über Mombach eine gelungene Generalprobe

Gau-Odernheim. Die Vorbereitungen des TSV Gau-Odernheim auf das Verbandspokal-Viertelfinalspiel beim VfR Baumholder am Mittwochabend um 20 Uhr begannen früh. Trainer Christoph Hartmüller ließ Florian Schapfel komplett außen vor. Kurz nach der Halbzeitpause wechselte er Eric Wischang und Lukas Knell aus. Alle drei Fußballer, so ließ Hartmüller durchblicken, werden auch beim Highlight in Baumholder von Beginn an starten. Auch andere Spieler hätten beim 6:1 (5:1) im Landesliga-Spiel gegen Fortuna Mombach ein „gutes Bewerbungsschreiben“ abgegeben, berichtete Hartmüller. Die Startelf in Baumholder werde sich demnach auch kaum von der Aufstellung vom Sonntag unterscheiden.

 

 

Den Fokus hatte Hartmüller – anders als gedacht – schnell auf die Partie am Mittwoch richten können. In der Landesliga-Begegnung gegen den FC Fortuna Mombach fiel die Entscheidung quasi schon nach zehn Minuten, als Björn Grimm (3.) und Knell (5./10.) erfolgreich zur Stelle waren. Weil beim TSV Gau-Odernheim dann auch noch Erik Hübler (22.), Wischang (26.) und Raul Marincau (87.) trafen, stand am Ende der Begegnung ein souveränes 6:1 zu Buche. Zum zwischenzeitlichen 1:3 vor 110 Zuschauern hatte Mombachs Felix Zaucker getroffen (19.). Unrühmlich verabschiedete sich Gästespieler Michael Schmuck (76.), der wegen einer Kopfnuss an Erik Hübler mit Rot vom Platz musste.

Der eindeutige Ausgang des Spiels war mit der Leistung beider Mannschaften zu erklären. Einerseits präsentierten sich die Mombacher in der ersten Halbzeit „unterdurchschnittlich“, wie auch TSV-Mittelfeldspieler Simon Kustan meinte. Doch, es war mal wieder auffällig, dass das Team das System Hartmüllers mittlerweile verinnerlicht hat. Es ist durchaus beeindruckend, wie viele verschiedene Variationen, der TSV in seinem Spiel besitzt. Und es ist auch bemerkenswert, wie taktische Veränderungen des Gegners ohne Wirkung bleiben. Egal wie Mombach agierte, ob mit einem hohen Pressing oder einer sehr passiven Haltung: Gau-Odernheim hatte in Hälfte eins Chancen nach Belieben. Für Kustan eine Frage der Spielintelligenz des Teams. Die zweite Hälfte nahm er wie Hartmüller aus der Bewertung heraus. Die Spannung bei einem so deutlichen Spielstand weiter zu hochzuhalten, sei oft nicht zu erwarten. Für den Gast hatte der Gau-Odernheimer Coach aber noch ein Lob übrig. „Ich muss den Hut vor ihnen ziehen. Es ist nicht selbstverständlich, in der zweiten Halbzeit noch mal so aufzutreten.“ Insgesamt sei das Wichtigste an der Begegnung gegen Mombach der Dreier gewesen. Dadurch, so Kustan, habe das Spiel sicher einen positiven Effekt für das Pokalspiel am Mittwoch. Immerhin sind schon 40 Plätze im für die Fahrt nach Baumholder gecharterten Bus belegt.

Sicherlich hilft in diesen harten englischen Wochen auch der harte Konkurrenzkampf im Kader, der die Gau-Odernheimer nun auf den sechsten Rang in der Liga und ins Verbandspokal-Viertelfinale gebracht hat. Die Zuversicht ist groß, jetzt auch ins Halbfinale vordringen zu können. Die perfekte Vorbereitung erledigte Hartmüller, der sich den „starken“ West-Landesligisten beim 4:2-Sieg gegen den SV Nanz-Dietschweiler anschaute. Dennoch ist es durchaus Losglück, auf einen klassengleichen Gegner zu treffen, sagte Kustan und meinte: „Daraus wollen wir unbedingt was machen.“

Fortuna Mombach unterliegt Viktoria Herxheim 1:6

aus der AZ von Julia Sloboda

MOMBACH - In der 23. Minute nahm das Unglück seinen Lauf. Innenverteidiger Pascal Janke knickte nach einem Duell mit seinem Gegenspieler um, schrie laut auf und musste verletzt vom Platz. Als Trainer Oliver Schmitt daraufhin seine Abwehr umbaute, kassierte Fußball-Landesligist Fortuna Mombach innerhalb von sechs Minuten drei Gegentore. Es war der Anfang vom Ende im Spiel gegen den Tabellenzweiten Viktoria Herxheim. Nach 90 Minuten hieß es 1:6.

Auswechslung von Janke sorgt für Verwirrung

Ein Dämpfer für die Fortuna, die in den vergangenen vier Partien neun Punkte geholt hatte. „Die Stimmung war anschließend gedrückt“, erzählte Schmitt, der allerdings auch Erklärungen für die deutliche Niederlage parat hatte. „Pascal Janke gibt uns Stabilität. Nach seiner Auswechslung waren wir hinten sehr verwirrt.“ Mit der Umstellung sei sein Team nicht zurecht gekommen. Die ersten beiden Gegentore resultierten aus Ballverlusten, beim 0:3 schafften es drei Mombacher nicht, den gegnerischen Stürmer vom Ball zu trennen. „Vogelwild“, sagte Schmitt.

Nach einem Foul an Michael Schmuck erzielte Cedric Siewe kurz vor der Halbzeitpause den Anschluss – kurz keimte Hoffnung auf. Doch wieder dauerte es nur wenige Minuten, in denen sich auch diese zerschlagen hatte. Fünf Minuten nach Wiederanpfiff erhöhten die Gäste auf 4:1. Was seine Mannschaft anschließend auf den Platz brachte, sei ein blutleerer Auftritt gewesen. „Es war sehr ruhig, wir haben wenig miteinander gesprochen“, bemängelte der Fortuna-Trainer. Hinzu kam, dass der Landesligist in den letzten 20 Minuten aufgrund eines weiteren Verletzten in Unterzahl spielen musste, weil das Wechselkontingent schon erschöpft war.

„Jeder weiß, dass du das Spiel verlieren wirst. Und jeder hofft, dass der Schiedsrichter vielleicht zwei Minuten früher abpfeift“, beschrieb Schmitt die Schlussminuten. Dabei hatte die Partie für seine Mannschaft eigentlich so gut angefangen. Eine knappe halbe Stunde lang hielt sein gut Team mit, lief früh an und hatte durch Tim Schimmer sogar die Chance, in Führung zu gehen. Doch dann kam die Auswechslung von Pascal Janke – und drei Gegentore in sechs Minuten.

Fortuna Mombach: Schneider – Steinmetz (46. Mavric), Quint, Janke (30. Frey), Yesilyurt – Siewe, Sentuerk, Meier, Sula (52. Kalbfuß) – Schimmer, Schmuck.

Landesligist Fortuna Mombach feiert ersten Auswärtssieg

 
WORMS - (cad). Der erste Auswärtsdreier der Mombacher wurde noch in der Kabine zünftig mit einer Runde Pizza gefeiert. Doch bis die Fortunen beim 2:0 (0:0) die Zweite Mannschaft von Wormatia Worms niedergerungen hatte, war es ein hartes Stück Arbeit. „Ich hatte schon im Gefühl, dass die Mannschaft, die hier das erste Tor schießt, das Spiel auch gewinnen wird“, meinte der Mombacher Coach Oliver Schmitt nach der Partie glücklich. Schon vor dem Seitenwechsel waren es seine Spieler, die einen Tick aggressiver die Zweikämpfe bestritten und die lange Leine, an der Schiedsrichter Lukas Hahl die Spieler agieren ließ, voll ausschöpften.

Auch in der zweiten Halbzeit war die Partie vom Kampf geprägt und bot den Zuschauern nur wenige Strafraumszenen. So dauerte es bis zur 68. Minute, bis die Mombacher jubeln durften. Nachdem die Wormser Happersberger-Zwillinge Andreas und Markus in der Vorwärtsbewegung den Ball verloren, machten es die Fortunen einmal ganz schnell, Denis Mavric leitete schnell auf den eingewechselten Egzon Sula weiter, der wiederum den vollkommen freistehenden Michael Schmuck schickte. Dessen Schuss ins lange Eck war für Wormatia-Keeper Enez Aslan nicht zu erreichen. In der Nachspielzeit legte dann der flinke Cedric Siewe Nana noch den zweiten Treffer nach und sicherte so die Pizza-Siegesfeier ab.

Fortuna Mombach: Schneider – Frey, Quint, Janke, Yesilyurt – Siewe Nana, Meier, Mavric, Hiyma (54. Sula) – Schimmer (59. Zaucker), Schmuck (90. Steinmetz.

 

 
 

Fortuna Mombach gewinnt Landesliga-Derby gegen VfB Bodenheim

 Von Martin Gebhard

MOMBACH - „Wir leben noch“, waren die ersten Worte beim Statement von Oliver Schmitt, Trainer des FC Fortuna Mombach, nach dem 1:0 (0:0)-Derbysieg über die Gäste des VfB Bodenheim. So erleichtert der 31-Jährige über den Sprung auf den drittletzten Tabellenplatz der Fußball-Landesliga war, so ausgelassen hatten die Seinen kurz zuvor „Derbysieger, Derbysieger – hey, hey!“ skandiert.

„Das war mit das beste Spiel in dieser Saison. Und dann auch noch gegen Bodenheim“, freute sich der Fortuna-Coach. „Wir haben extrem aggressiv gespielt – von der ersten Minute an.“ So eine disziplinierte und konzentrierte Leistung über mehr als 90 Spielminuten habe er selten von seiner Mannschaft gesehen, betonte er. „Ich habe sechs neue Spieler reingebracht – aber der Kader ist eben sehr ausgeglichen.“

Mombach kommt mit ordentlich Druck aufs Feld

Den Platzherren gehörte die erste Halbzeit. Die Mainzer entwickelten enormen Druck nach vorn, präsentierten sich laufstark und teilweise auch kombinationssicher. Kam aber mal ein Pass vor das Tor der Bodenheimer, verpassten ihn die Abnehmer. Kurz vor dem Pausenpfiff lenkte VfB-Keeper Mareck Dörr ein Geschoss des Fortunen Michael Schmuck über die Latte (44.). Allerdings hatte auch VfB-Goalgetter Adem Kaya bereits in der ersten Minute Fortuna-Torwart Tobias Schneider mit einem Freistoß-Hammer zu einer Glanzparade gezwungen.

Nach Wiederbeginn sollte die erste nennenswerte Aktion spielentscheidend sein. Nach einem Zweikampf des Bodenheimers Carlos Stabel und des Mombachers Cedric Siewe Nana im Strafraum der Gastgeber zeigte Schiedsrichter Nico Bauer auf den Punkt. Der gefoulte Rechtsaußen Siewe Nana verwandelte den Foulelfmeter sicher zum Goldenen Tor (53.).

In der Schlussphase vergaben die stark ersatzgeschwächten Gäste zwei hochkarätige Chancen durch Norman Loos (81.) und Adem Kaya (82.). Auch die Mombacher nutzten ihre gute Chance durch Egzon Sula nicht (90.+2). „Das 0:1 geht in Ordnung, weil wir in der ersten Halbzeit nicht in der Lage waren, den Hebel umzulegen“, resümierte Gäste-Trainer Jürgen Collet, der allerdings froh war, aufgrund vieler verletzter oder kranker Spieler überhaupt elf erfahrene Fußballer aufbieten zu können. „Am Ende haben die Körner gefehlt.“ Diesen Umstand wollte er dennoch nicht als Entschuldigung gelten lassen.

Fortuna Mombach: Schneider – Frey, Steinmetz, Janke, Yesilyurt – Sentürk, Meier – Siewe Nana (80. Quint), Schimmer (83. Omokaro Eshaso), Sula – Schmuck (90+3. Zaucker).

LANDESLIGA TSG Bretzenheim setzt sich in Unterzahl 2:1 gegen tapfere Mombacher durch

BRETZENHEIM - Zu Hause ist die TSG Bretzenheim einfach eine Macht. Auch im Stadtderby gegen den Vorletzten FC Fortuna Mombach sackte der Fußball-Landesligist beim 2:1 (2:0)-Sieg drei Zähler ein. Das reichte dem Team von Trainer Timo Schmidt nach schwacher Auswärts-Ausbeute, sich immerhin im sicheren Mittelfeld der Tabelle zu etablieren.

„Wir hatten das bessere Gesamtpaket und der Sieg ist hochverdient“, resümierte Schmidt eher erleichtert nach über 90 ereignisreichen Spielminuten vor rund 100 Zuschauern. Mehr Fans gönnten sich wohl wegen des kalten, nassen und windigen Herbstwetters diesen mit Spannung erwarteten lokalen Vergleich allerdings nicht. Sowohl spielerisch als auch mental hatte der TSG-Coach die Seinen im Vorteil gesehen. Und schob lächelnd nach: „Naja – klingt blöd nach der Roten Karte.“

Rote Karte nach einer Beleidigung

Was war passiert? Es lief die zweite Minute der Nachspielzeit in der ersten Halbzeit. Die Bretzenheimer führten bereits mit 2:0. Nach einem Gerangel vor dem eigenen Strafraumeck sah der Bretzenheimer Innenverteidiger Kingsley Gyamfi die Rote Karte. „Wegen Spielerbeleidigung“, wie Schiedsrichter Felix Zirbel (Idar-Oberstein) erläuterte. Timo Schmidt konnte es allerdings nicht fassen. „Der Mombacher sagt: ‚Halt’s Maul‘ und kriegt nichts – und wir sagen ‚Halt die Fresse‘ und werden bestraft.“

Schnell nach Wiederbeginn (48.) schien es knüppeldick für die Platzherren zu kommen. Nach einem Zweikampf zwischen dem Bretzenheimer Fynn Pierrets und dem Mombacher Egzon Sula ging Letzerer zu Boden. Der Schiedsrichter zeigte sofort auf den Punkt. Über diese Entscheidung waren der TSG Trainer und Gäste-Coach Oliver Schmitt unterschiedlicher Meinung, wie unüberhörbar war.

Der Fortune Denis Mavric ließ sich die Chance nicht entgehen und verwandelte den Strafstoß sicher: Nur noch 2:1. „Nach der Roten Karte und dem Elfmeter war unheimlich viel für uns drin“, befand der Gäste-Coach. „Ein 2:2 oder noch mehr zu holen.“ Aber seine Mannschaft habe es einfach nicht hinbekommen, sich Großchancen zu erspielen.

Nur Zaucker wird gefährlich

Bis auf eine Möglichkeit, als sein Stürmer Felix Zaucker den Ball am 46er Keeper Nico Mock vorbeispitzelte (70.). „Wir müssen einfach selbst aktiv werden“, bemängelte Schmitt. „Man muss in Bretzenheim schon eine Schippe drauflegen, um dort was zu holen.“

Die Gastgeber dominierten vor allem in der ersten Halbzeit, erspielten sich Dank feiner Kombinationen und viel Druck zahlreiche Möglichkeiten. Eine davon nutze der agile und laufstarke TSG-Angreifer Atsushi Kikutani, der nach schöner Vorarbeit von Antonio Quint Vila zentral aus 18 Metern traf – 1:0 (33.). Beim 2:0 durch Höss, der im Nachsetzen erfolgreich war, hatte Kitkutani als Vorbereiter geglänzt. Nur den Pfosten traf der eingewechselte Bretzenheimer Jonas Gangl (90.+2).

TSG Bretzenheim: Mock – Popp, Gyamfi, Scherer – Peters (46. Kuntz), Rentschler, Krämer, Quint Vila, Pierrets – Kikutani (87. Yatrakis), Höss (74. Gangl).

Fortuna Mombach: Schneider – Debus (59. Steinmetz), Nungesser, Meier, Frey – Szulc (69. Hiyama), Quint, Mavric, Sula – Kalbfuß (82. Siewe Nana), Zaucker.