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FC Fortuna Mombach auf FuPa

Mombach am Tabellenende

HORCHHEIM - (rpk). Oliver Schmitts Fazit war deutlich: „Wir sind in dieser Liga überfordert.“ Das wurde dem Coach bei der 0:2 (0:2)-Niederlage von Fortuna Mombach beim SV Horchheim klar und wird auch in der Tabelle deutlich: Nach der Pleite beim Tabellenletzten ist Mombach das neue Schlusslicht der Fußball-Landesliga.

Schon der Verlauf von Halbzeit eins hatte dem Fortuna-Trainer zugesetzt. Es spielte nur Horchheim. Die zwei Tore der Gastgeber fielen früh (12./26.). Schmitt wurde laut in der Kabine, es änderte nichts. Schmitt: „Ich hätte auch zehn Spieler auswechseln können. Wir spielen ohne Selbstvertrauen.“

Fortuna Mombach: Schneider – Steinmetz, Meier, Nungesser, Yesilyurt – Frey, Sula, Mavric – Siewe Nana (75. Schimmer), Schmuck (46. Zaucker), Hiyama (55. Kalbfuß).

Fortuna Mombach gibt in der Landesliga gegen VfR Grünstadt zweimal die Führung aus der Hand   

aus der AZ Mainz von Frederik Voss

MOMBACH - Oliver Schmitts Plan ging auf. Zumindest eine Halbzeit lang. Doch am Ende reichte es für Schmitt und sein Team Fortuna Mombach in der Fußball-Landesliga auch im fünften Spiel nicht zum ersten Sieg. Mit 2:2 (1:0) endete die Heimpartie der Fortuna gegen den VfR Grünstadt. „Bitter“ fand der Trainer vor allem, dass sein Team gleich doppelt die Führung hergab.

Die erste Führung erspielten sich die Mombacher vor 60 Zuschauern gleich nach drei Minuten. Wie von Schmitt gefordert, stand die Fortuna tief und sicher in der Defensive. Cedric Siewe Nana schnappte sich einen der ersten Ballverluste der Gäste und sprintete mit dem Ball bis zum Grünstadter Strafraum. Da bediente er Stürmer Felix Zaucker, der zum 1:0 verwandelte. Zaucker hätte vier Minuten vor der Pause sogar das zweite Tor erzielen können. Das wäre jedoch zu diesem Zeitpunkt unverdient gewesen. Grünstadt nämlich war bis zum Halbzeitpfiff die bessere Mannschaft.

Die Bälle kamen mal von links, mal von rechts, mal durch die Mitte auf die Abwehr der Hausherren zu. Es passierte jedoch nichts. Mombachs Defensive stand. „Wir haben in der Halbzeit besprochen, dass der Gegner immer gefährlicher wird. So konnte es nicht weitergehen“, sagte Schmitt.

Doch Grünstadt wurde noch gefährlicher. In der 51. Minute kombinierten sich die Gäste zum 1:1. Jetzt reagierte die Fortuna und Schmitt brachte Takeru Hiyama. „Du machst heute eins“, rief der Trainer ihm hinterher und behielt Recht. Der Japaner drehte einen Freistoß von der Strafraumkante ins kurze Eck (69.). Hiyamas Teamkollegen erdrückten ihn danach nahezu. Der Jubel kam allerdings zu früh.

Mombach richtete sein Defensivbollwerk nach der erneuten Führung nicht wieder ein, spielte lieber mit. Die Strafe verpassten die Gäste der Fortuna in der 85. Minute mit einem Kopfballtor. „Das sind Erfahrungswerte. Da sind manche zu grün hinter den Ohren“, sagte Oliver Schmitt und verließ den Platz. „85. Minute“, sagte er dabei ungläubig und klatschte sich auf die Oberschenkel. Dieses späte Gegentor war in seinem Plan nicht vorgesehen.

Fortuna Mombach: Schneider – Debus, Nungesser, Meier, Yesilyurt – Sentuerk – Sula (54. Lutterbuese), Siewe Nana, Mavric (59. Hiyama), Frey – Zaucker (84. Omokaro Eshaso).

Risiko in Unterzahl bleibt unbelohnt

 
 FORTUNA MOMBACH Landesligist verliert bei TuS Altleiningen 1:4 / Meier sieht Gelb-Rote Karte

ALTLEININGEN - (br). Das Geräusch war auf dem Sportgelände des TuS Altleiningen laut zu hören und mit ihm die Gewissheit, dass Fußball-Landesligist Fortuna Mombach die schnelle Antwort auf den Rückstand verwehrt blieb. Der Schuss von Fabian Steinmetz aus fünf Metern klatschte in der 16. Minute an die Latte. Am Ende traten die Mombacher mit der dritten Niederlage im vierten Saisonspiel die Heimfahrt an. 1:4 (0:2) hieß es aus Mombacher Sicht.

0:2-Rückstand schon nach 26 Minuten

Schon nach einer knappen halben Stunde lagen die Fortunen durch Treffer von Luca Pompeo (4.)und Luis McColgan (26.) 0:2 zurück. „Der Rückstand zur Pause war gerecht, wenn auch vielleicht ein Tor zu hoch“, analysierte Fortuna-Coach Oliver Schmitt, dem gefiel, wie sich seine Mannschaft nach der Pause zurückmeldete. „Da haben wir dann sehr gut gestanden und auch den Anschlusstreffer erzielt“, sagte Schmitt. Takeru Hiyama war in der 51. Minute zur Stelle, als TuS-Keeper Lars Dößereck einen Schuss nicht festhielt. Doch dann sah Fortuna-Innenverteidiger Joseph Meier nach einem Foul die Gelb-Rote Karte (61.), und Schmitts Risiko, fortan mit einer Dreierkette zu spielen, blieb unbelohnt. Sebastian Luber (80.) und Mohannad Mghames (83.) trafen noch für die TuS. „Wir haben das Gefühl, dass wir gut dabei sind und fahren wieder mit leeren Händen nach Hause. Das wird langsam gefährlich“, sagte Schmitt.

Fortuna Mombach: Schneider – Steinmetz, Meier, Sentürk, Frey – Siewe (46. Yesilyurt), Mavric, Sula (80. Kalbfuß), Hiyama – Zaucker, Omokaro (65. Schimmer).

Schmitts Gefühl täuscht

Von Stephan Thalmann

FORTUNA MOMBACH Landesligist verliert gegen FSV Offenbach 2:4

MOMBACH - Gleich nach dem Abpfiff versammelte Oliver Schmitt sein Team. Ganz ruhig sprach der Trainer mit den Landesliga-Fußballern von Fortuna Mombach, kein lauter Ton drang nach außen. Nach dem 2:4 (0:1) gegen den FSV Offenbach war das keine Selbstverständlichkeit. „Ich habe der Mannschaft gesagt, dass es positive und negative Dinge gab. Die erste Hälfte war sehr enttäuschend, die zweite viel lebendiger“, fand Schmitt.

In der Summe war seine Fortuna gegen die viel reifer agierenden Pfälzer ohne Chance. Alle vier Treffer erzielte der FSV aus der Distanz. „Das ist schon bitter, wenn fast alles, was aufs Tor geht, direkt reingeht“, ärgerte sich der Coach. Das 0:1 meinte er nicht: Ein klassischer Sonntagsschuss aus 25 Metern von Alexander Hayes klatschte vom Innenpfosten unhaltbar für Keeper Alexander Rudolph ins Tor (34.).

Passive Mombacher fanden in dieser Phase offensiv kaum statt. Offenbach tat das Nötigste. Nach der Pause kamen die Hausherren um ihre Einwechselspieler Cedric Siewe Nana und Takeru Hiyama agiler zurück. Zwar fehlte in einigen Aktionen die letzte Entschlossenheit, doch nach einer schönen Kombination mit Felix Zaucker gelang Hiyama nicht ganz unverdient der Ausgleich (67.).

Die Gäste reagierten mit dem entscheidenden Doppelschlag: Erst schnürte Hayes mit einem direkten Freistoß aus 20 Metern den Doppelpack (69.), nur eine Minute später erhöhte der Sekunden zuvor eingewechselte Rico Gaab aus 16 Metern. „Ich hatte nach dem 1:1 das Gefühl, dass wir gewinnen werden“, meinte Schmitt. „Die schnellen Gegentore zeigen aber, dass viele in der Mannschaft noch grün hinter den Ohren sind.“

Nach einigen vergebenen Großchancen und einem Abseitstor machte Daniel Evrard unbedrängt aus 20 Metern alles klar (87.). Zauckers Treffer im Gegenzug war nur noch Ergebniskosmetik. „Wir werden wohl erstmal da unten bleiben“, konstatierte der Coach. „Es wird eine schwierige Saison.“

Fortuna Mombach: Rudolph – Frey, Meier, Steinmetz, Debus – Schmuck (46. Hiyama), Sula, Lutterbuese (71. Omokaro), Mavric – Zaucker, Streker (46. Siewe Nana).

Nackenschläge zur ungünstigsten Zeit

Fortuna Mombach unterliegt 0:4 in Schifferstadt +++ Rudelbildung mit Phönix-Trainerteam

Schifferstadt. In der schweren Auswärtspartie gegen den DJK-SV Phönix Schifferstadt muss sich Fortuna Mombach 0:4 geschlagen geben. Nach einer guten Anfangsphase der Fortuna geht Schifferstadt durch Dana Kader in Führung (7. Minute). Auf das anschließende 0:2 durch Manuel Maier (35.) reagiert Fortuna-Trainer Oliver Schmitt und bringt Stürmer Felix Zaucker. Dieser hat direkt mit seinem ersten Ballkontakt eine Großchance, als er alleine auf den gegnerischen Torwart zuläuft und vergibt (38.).

Zur zweiten Halbzeit nutzt Schmitt seine letzten beiden Wechsel und bringt unter anderem den Mittelfeld-Neuzugang Paul Lutterbüse, der von Wehen Wiesbaden gekommen war. „Ein sehr guter Junge, der kann nächste Woche Startelf spielen“, lobt Schmitt den Mittelfeldspieler. Die Umstellung zeigt Wirkung, denn in der Folgezeit spielt die Fortuna guten Fußball, ohne jedoch zu klaren Chancen zu kommen. „Mit dem 0:3 war das Spiel dann gelaufen“, beschreibt Schmitt den nächsten Nackenschlag durch Phönix-Verteidiger Said Rhannam in der 53. Minute. Vorausgegangen war ein zweifelhafter Handfreistoß für die Gastgeber. „Wir haben die Gegentore immer zu den ungünstigsten Zeitpunkten bekommen. Leider waren wir nur phasenweise ebenbürtig.“

Einen Aufreger gibt es in der 70. Minute, als Lutterbüse böse gefoult wird und es zu einer Rudelbildung kommt, bei der auch die Schifferstädter Trainer auf dem Platz mitmischen. Der Schiedsrichter zeigt lediglich Gelb. Den Endstand besorgt Osman Sanli (75. Minute). „Wir haben noch viel Trainingsbedarf“ sagt Fortuna-Trainer Schmitt, der nun am Mittwoch auf einen Pokalerfolg gegen Stadecken-Elsheim hofft.