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Blutleer nach turbulentem Beginn
Hassia Bingen tut sich trotz 45-minütiger Überzahl schwer beim 3:1 gegen Fortuna Mombach

Bingen. Der Favorit tat sich schwerer als erwartet, gewann dann doch aber letztlich verdient mit 3:1. Fußballverbandsligist Hassia Bingen nahm mit dem Sieg gegen Fortuna Mombach Revanche für die 0:2-Niederlage im Hinspiel. Diese hatte umso mehr weh getan, als die Hassia damals nach der Partie drei Spieler wegen Verletzungen teils langfristig ersetzen musste, darunter ihren Führungsspieler Fabian Liesenfeld. Der zeigte sich denn auch nach seinem verwandelten Foulelfmeter zum 3:1 in der 89. Minute besonders zufrieden über den Heimerfolg vor gut 150 Zuschauern im Stadion am Hessenhaus.

Drei schelle Tore in der turbulenten Anfangsphase

Die Anfangsphase des Spiels versprach eine abwechslungsreiche Partie. Schon nach fünf Minuten ging die Hassia in Führung. Joseph Meier hatte Philipp Schrimb im Strafraum zu Fall gebracht, Mükerrem Serdar verwandelte den fälligen Elfer zum 1:0. Doch Mombach schlug zurück. Ein schnell ausgeführter Freistoß von Christian George von der rechten Seite segelte in den Binger Strafraum, die Hassia-Abwehr hatte sich nicht richtig formiert und Marvin George konnte ungestört zum 1:1 einköpfen (12.). Nur vier Minuten später gingen die Gastgeber erneut in Führung: Axel Neumann behauptete den Ball in der Mombacher Hälfte, passte zu Christopher Lind, dessen Schuss konnte Kay Schotte im Mombacher Tor nur nach vorne abwehren und Neumann traf zum 2:1 (16.). Nur vier Minuten später rettete Joseph Meier nach einem Schuss von Neumann auf der Linie. In der 35. Minute traf der im ersten Durchgang stark aufspielende Binger Angreifer nur den Pfosten.

Zwei weitere Schlüsselszenen sollten sich als spielentscheidend erweisen. Mombachs Peter Staegemann verletzte sich bei einem Zweikampf mit Serdar in der 21. Minute so schwer, dass er minutenlang auf dem Platz behandelt und mit lädiertem Knie zur genauen Diagnose ins Krankenhaus gebracht werden musste. „Mehr wissen wir im Augenblick noch nicht. Ich hoffe nur, dass es nichts Ernstes ist und er uns für den Rest der Saison nicht ausfällt“, sagte Fortuna-Coach Daniel Kittl nach der Partie, die im zweiten Durchgang ziemlich verflachte. Und das, obwohl Bingen bei sommerlichen Temperaturen nun in Überzahl spielte. Denn Jospeh Meier hatte nach einem überflüssigen Foul an Philipp Schrimb kurz vor dem Pausenpfiff die Gelb-Rote Karte gesehen.

In der Anfangsphase der zweiten Hälfte versuchte es die Fortuna gegen eine nicht immer sattelfest wirkende Hassia-Abwehr mit langen Bällen aus der eigenen Hälfte und mit Standards. Aber eine wirklich zwingende Chance zum Ausgleich ergab sich nicht. Die Hassia ihrerseits leistete sich in vielen aussichtsreichen Umschaltsituationen umständliches, teils ungenaues Passspiel und versäumte es damit, schon früher alles klar zu machen. Einige Chancen gab es dennoch: Einen Schuss von Serdar aus dem Gewühl im Strafraum heraus nach einem Eckball klärte Kevin Frey auf der Linie (67.). Ein Fallrückzieher des eingewechselten Fabian Liesenfeld nach Flanke von Burak Tasci ging knapp über Tor (79.) Liesenfelds Kopfball nach Flanke von Alexandru Baltateanu strich am Pfosten vorbei (85.). Bis dann schließlich Liesenfeld, erneut nach Zuspiel von Tasci, von Landry Mben zu Fall gebracht wurde und mit dem sicher verwandelten Strafstoß selbst den Schlusspunkt setzte.

Rodrigues: Es gibt Spiele, da zählt nur das Ergebnis

„Es gibt so Spiele, mit denen man nicht zufrieden sein kann, wo dann aber letztlich nur das Ergebnis zählt“, kommentierte Hassia-Trainer Nelson Rodrigues den seltsam blutleeren Auftritt seiner Mannschaft. Daniel Kittl wusste, „dass es nach der erneuten schellen Führung und spätestens nach dem Platzverweis für uns sehr, sehr schwer werden würde. Wir müssen die nötigen Punkte gegen den Abstieg im direkten Duell mit den anderen gefährdeten Mannschaften holen“, blickte der Fortuna-Trainer nach vorne. Mombachs Spielmacher Christian George war unzufriedener: „Die Fouls, die zu den Elfmetern geführt haben, waren unnötig, der Platzverweis auch.“