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Mombacher Wochenmarkt

Endlich mal zu Null

 
 
 

aus der AZ Mainz Vvn Torben Schröder

FORTUNA MOMBACH Fußball-Verbandsligist trennt sich von Speyer torlos / Erstes Spiel unter Kittl ohne Gegentreffer

MOMBACH - Ein lautes „Ja“ schrie Betreuer Uwe Köth heraus. „Super, blau!“ rief Trainer Daniel Kittl. Die Frage, ob das 0:0 des Fußball-Verbandsligisten Fortuna Mombach gegen den FC Speyer einen gewonnenen Zähler oder zwei verlorene Punkte bedeutet, war schnell beantwortet. Sein erstes Spiel als Chefcoach zu Null war nach zuvor elf Gegentoren in vier Partien für Kittl „fast wie ein Sieg“. Den fuhr allerdings Kellerkonkurrent Ludwigshafener SC gegen Schlusslicht Offenbach ein, so dass die Mombacher durch das Remis sogar auf den vorletzten Platz zurückgefallen sind.

Mit dem Fünften auf Augenhöhe

„Wir müssen auf die anderen hoffen“, so viel ist nicht nur für Kittl längst klar. Wichtig ist ihm das Signal, gegen den hoch eingeschätzten Tabellenfünften auf Augenhöhe unterwegs gewesen zu sein. Der ansonsten gut in Schach gehaltene 16-Tore-Mann Marvin Sprengling zielte aus der Distanz zu ungenau (51.), Andreas Backmann köpfte nach einem Freistoß drüber (55.), Fidan Haxhijajs Gewaltschuss nach einer Ecke zischte knapp daneben (61.), und als Eric Häußler schon durch zu sein schien, hielt ihn Nick Debus doch noch vom Torabschluss ab (85.). Auf der Gegenseite zielten die Brüder Marvin (3., Distanzschuss) und Christian George (72., Freistoß) zu ungenau. Man kann auch sagen: Das Ergebnis passte punktgenau zum Spiel. Umso überraschender war es da, als in der Schlussphase bei einer Ecke auf einmal Gäste-Keeper Sascha Rausch mit nach vorne kam. In den letzten Minuten war die Partie in der Tat etwas offener geworden, doch ins Risiko ging nach wie vor kein Team. „Mombach hat tief in der eigenen Hälfte gestanden, da war es schwer durchzukommen“, fasst FC-Trainer Ralf Gimmy zusammen. Auf dem Weg nach vorne waren die Hausherren ihrerseits zu zögerlich und umständlich unterwegs. „Und unser Pressing hat in letzter Zeit überhaupt nicht geklappt“, erläutert Kittl die sehr vorsichtige Herangehensweise.

Der 41-Jährige musste ohne die privat oder beruflich verhinderten Karim Hadri, Davin Dzaka und Marco Bergmann auskommen, so dass es vor allem offensiv an Möglichkeiten fehlte nachzulegen. Da nahmen Kittl und Co. lieber einen Zähler mit. Ob der am Ende reicht, wird sich erweisen.