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Mombacher Wochenmarkt

Alemannia macht Werbung fürs Derby
Nach 3:0 in Mombach mit lupenreiner Weste im neuen Jahr gegen die Hassia

Mainz. Sechs Punkte aus den zwei Spielen nach der Winterpause, fünf Tore, kein Gegentreffer. Nach dem 3:0 bei Fortuna Mombach hofft man bei Alemannia Waldalgesheim auf den Fortgang der kleinen Serie mit einem weiteren Dreier am Freitagabend im Derby gegen Hassia Bingen. Bei Fortuna Mombach schwindet hingegen die Hoffnung, dass man den Abstieg aus der Fußball-Verbandsliga noch abwenden kann. Die Mainzer waren mit dem 0:3 (0:1) gegen keinesfalls überragende Gäste noch gut bedient.

Die individuellen Patzer der Gastgeber machten der Alemannia das Siegen leicht. Mete Alp Akcay übersah beim Rückpass auf Keeper Kay Schotte den Waldalgesheimer Arlind Mulaj, der die Kugel nur noch ins leere Tor zu schieben brauchte (6.). Bei einem Freistoß griff Schotte daneben, der erst Sekunden zuvor eingewechselte Christoph Schunck nickte die Kugel mit seinem ersten Ballkontakt ins Netz (64). Francesco Teodonno – wieder ein Joker – erhielt bei einem Konter freies Geleit und zielte flach ins lange Eck (74.). Vorher, nachher, zwischendurch wurden fast nur die Gäste gefährlich. Glück für die Fortuna, dass es keinen Strafstoß gab, als Schotte in einen Pulk aus zwei Mombacher Verteidigern und Mulaj hinein boxte und dem Gäste-Stürmer dabei eine Gesichtsverletzung beibrachte (54.). Statt eines Elfmeters gab es die Auswechslung Mulajs samt anschließender Fahrt ins Krankenhaus. Auch Marius Breier musste mit muskulären Problemen vorzeitig vom Feld.

Eitel Sonnenschein herrschte nach dem zweiten Zu-Null-Sieg dieses Jahres bei den Gästen. „Wir haben es gut gemacht, das Spiel bestimmt und gut gegen den Ball gearbeitet“, lobt Trainer Patrick Joerg, „was mir in der ersten Halbzeit gefehlt hat, waren die Tempowechsel in der nächsten Linie.“ Nach einem zügigen und zwingenden Start plätscherte das Spiel in Halbzeit eins etwas, „in der zweiten Halbzeit waren wir dann richtig gut dabei und hätten das Ding noch höher schrauben können“. Ein Sonderlob hatte Joerg für seine Ersatzspieler übrig: „Sie wollen, sind direkt im Spiel drin.“ So kommen auch die zwei Joker-Tore nicht von ungefähr. Die Fortuna trennt nun vom letzten Tabellenplatz nur noch ein Punkt, als nächstes geht es zu Spitzenreiter Dudenhofen.