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aus der AZ von Torben Schröder

VERBANDSLIGA Fortuna Mombach hält die Klasse / Abteilungsleiter Grabowski kritisiert Trainer Eberhardt

MOMBACH - Zum zweiten Mal in Folge beendet der FC Fortuna Mombach eine Verbandsliga-Saison als 13. Und zum zweiten Mal in Folge verhindern andere, in diesem Fall Regionalligist FK Pirmasens mit seinem Klassenerhalt, den Abstieg der Mombacher. „Dafür, dass die Mannschaft für die Landesliga zusammengestellt wurde, ist das Ergebnis gut“, findet Christian George, der die Fortuna beim Saisonfinale bei Alemannia Waldalgesheim als Kapitän aufs Feld geführt hatte. Ein Spiel, bei dem es gut war, dass es für die Gäste um nichts mehr ging. Trotz Marco Strekers Dreierpack setzte es eine 3:7 (1:3)-Pleite gegen einen Gegner, der selbst im Testspielmodus vormachte, wie Verbandsliga-Fußball funktioniert: einstudierte Spielzüge, gegenseitiges Coachen auf dem Feld, individuelle Klasse, die zu einer Mannschaft geformt wurde.

Das ist die Messlatte, will die Fortuna ihren Trainer Thomas Eberhardt künftig wieder zufrieden stellen. Acht Neuzugänge stehen bereits fest, nach Streker, Jens Eberhardt, Faruk Celik, Karim Hadri, Kay Schotte und Alexander Rudolph haben auch Aladin Pilica, Mete Alp Akcay, Daniel Pflüger, Vladimir Borovskij, Andreas Steinhauer und Simon Esper verlängert. Gehen werden Christian und Marvin George (vermutlich zum SV Nauheim), Benjamin Vladic, Imanol Chiappa Gutierrez, Glody Kuba, Mohammad Jamali und Samuel Horozovic. Ein gründlicher Schnitt, erneut, wobei durchaus auch potenzielle und tatsächliche Leistungsträger von Bord gehen.

Bei der Ursachenforschung, warum es mit der Leistung zuletzt haperte – nur zwei Teams waren in der Rückrunde schlechter –, gehen die Meinungen auseinander. „In der Wintervorbereitung kam Selbstzufriedenheit auf. Laufbereitschaft und Einsatz wurden weniger“, sagt George. „Ich habe mit einer Landesligamannschaft in der Verbandsliga die Klasse gehalten“, stellt Eberhardt gewohnt selbstbewusst klar. Gerade die Tatsache, dass der Trainer der Mannschaft immer wieder öffentlich das Potenzial abgesprochen hat, moniert Abteilungsleiter Johann Grabowski: „Das hätte man nicht immer wieder erwähnen dürfen. Es bringt nichts, die eigene Mannschaft in der Presse schlecht zu reden. Viele haben die Köpfe hängen lassen.“ Und: „Nach den Zitaten hat die Mannschaft den Trainer nicht mehr ernst genommen. Daraus muss Thomas lernen.“

Der Coach hält dagegen

„Wenn Leute so was sagen, die nur sonntags auf dem Platz stehen, ist mir das egal“, hält Eberhardt dagegen. Nur Manager Mirko Vorih, Co-Trainer Daniel Kittl und Betreuer Uwe Köth („unsere gute Seele“) hätten das Recht, seine Arbeit zu beurteilen, da sie in jedem Training dabei seien. „So lange ich Trainer bin, werde ich es so machen, wie ich es will“, betont Eberhardt. „Die Spieler können das ja auch als Ansporn auffassen“, sagt Vorih, „wer mit Druck nicht umgehen kann, sollte nicht Verbandsliga spielen.“ Dass die Mombacher dies auch im vierten Jahr tun, lag erneut an der Hilfe anderer. Dazu soll es in der nächsten Saison nicht kommen.

Durch den heutigen Sieg des FK Pirmasens I in Neckarelz (4:1) in der Regionalliga Südwest  bleibt Pirmasens II in der Oberliga und der 13.Platz ,unabhängig vor dem letzten Spieltag am Sonntag , ist in der Verbandsliga ein Nichtabstiegsplatz.Die Fortuna bleibt Verbandsligist.

VERBANDSLIGA Nach 1:3 gegen Kandel bangt Fortuna Mombach weiter um Klassenerhalt

MOMBACH - Sie hatten es in der eigenen Hand – und ließen die Chance auf eine vorzeitige Rettung fahrlässig liegen. Nach der 1:3 (0:0)-Niederlage gegen den VfR Kandel muss der FC Fortuna Mombach weiter um den Verbleib in der Fußball-Verbandsliga zittern. All die Pläne mit namhaften Neuzugängen und Ambitionen auf höhere Tabellenregionen stehen damit weiterhin in Zweifel. Erst recht, wenn man die Leistung betrachtet, die zwischen leblos und hilflos schwankte.

„Die Leidenschaft hat heute gefehlt“, klagt Co-Trainer Daniel Kittl, „aber Abstiegskampf geht bis zum letzten Spiel.“ Und das bestreiten die Mombacher (34 Punkte) kommenden Sonntag bei Alemannia Waldalgesheim, während Kandel (36) gegen Bingen und Zeiskam (34) in Rieschweiler antreten. Zwei der drei Teams werden sich retten, eines landet auf Rang 13, bei Punktgleichheit stehen Entscheidungsspiele an. Ob Rang 13 gefährdet ist, entscheidet sich am Samstag. Dann drücken alle Abstiegskandidaten Regionalligist FK Pirmasens die Daumen, dessen Klassenerhalt auch für den Verbandsliga-13. die Rettung brächte. Wenn nicht, geht das große Zittern und die Abhängigkeit von den Relegationsspielen los.

Rechenspiele, die man in Mombach aus leidvoller Erfahrung kennt und gerne vermeiden wollte. „Laufen, rennen, kämpfen, Leidenschaft, das kann jeder“, hält Trainer Thomas Eberhardt fest – um einen Mangel genau daran dann bei seiner Mannschaft zu monieren, „mit wenigen Ausnahmen. In der ersten Saisonhälfte haben wir das beherzigt, und einige haben am Limit und darüber gespielt. Wenn man sich dann schont, reicht es einfach nicht.“

Sieben Stammspieler fehlen

Erst recht nicht, wenn sieben Stammspieler fehlen. Neben den nicht fitten Pilica und Jamali tauchten als Ersatzspieler Kenny Hentschel aus der „Zweiten“ sowie Eberhardt selbst auf. Schlechte Vorzeichen also, aus denen eine Trotzreaktion erwachsen könnte. Doch die blieb aus.

Patrick Lugert (8.) und Marvin George (55.), die vor dem Tor freigespielt worden waren, fehlte im Eins-gegen-Eins die Kaltschnäuzigkeit, ansonsten produzierten nur die deutlich kampfstärkeren Gäste Torgefahr. Marvin Georges Stellungsfehler und Christian Burgstahlers 0:1 (47.) brachte die bis dahin auf niedrigem Niveau ausgeglichene Partie zum Kippen, Burgstahlers Kopfballtor (76.) war längst überfällig, die lange starken, nun aber schon konditionell im roten Bereich laufenden Stefan Kühne und Glody Kuba ermöglichten mit einem Abstimmungsfehler die Entscheidung durch Florian Hornig (81.), Marvin Georges 1:3 nach einem Freistoßtrick seines Bruders Christian war nur noch Ergebniskosmetik (90.).

„Die Gier, alles für die Verbandsliga zu geben, fehlt uns“, hält Kittl fest, „die Trainingsbeteiligung könnte besser sein, dadurch fehlt auch die Fitness. Aber wir haben es immer noch in der eigenen Hand.“

VERBANDSLIGA Mit 4:0 gegen Fortuna Mombach bleibt die Hoffnung auf den Relegationsrang am Leben

BINGEN - BINGEN. Die Erledigung der Pflicht-Hausaufgaben fiel Fußball-Verbandsligist Hassia Bingen leicht. Mit 4:0 gewann das Team von Nelson Rodrigues vor 155 Zuschauern am heimischen Hessenhaus gegen den FC Fortuna Mombach und wahrte damit seine Minimalchance auf den Relegationsrang zwei. Weil zeitgleich der Tabellendritte aus Rieschweiler gegen den SV Rodenbach 1:2 verlor und tags zuvor der Zweite Morlautern gegen Spitzenreiter TuS Mechtersheim nur ein 2:2 erreicht hatte, darf die Hassia zumindest wieder träumen. Klar ist, dass man die beiden ausstehenden Spiele gegen den SC Idar-Oberstein (am nächsten Freitagabend) und al letzten Spieltag beim VfR Kandel gewinnen muss und zudem von den Resultaten der beiden Konkurrenten abhängig ist.

Fortuna wehrt sich kaum

Gegen Fortuna Mombach, das seinerseits noch Punkte gegen den Abstieg benötigt, ließen die Binger nichts anbrennen. Gegenwehr der Mainzer Vorstädter gab es nur zwischen der 15. und 25. Spielminute. Entsprechend sauer war Fortuna-Coach Thomas Eberhardt auf sein Team. „Das war kein Abstiegskampf, wir haben heute mit wenigen Ausnahmen absolut enttäuscht und müssen uns mit dieser Leistung an die eigene Nase fassen“, war der 34-Jährige vom Auftreten seiner Mannschaft ziemlich bedient. Ein 25-Meter-Kracher von Mete Akcay (17.), den Pascal Eder im Hassia-Tor entschärfte, war die beste Gelegenheit der Fortuna. Gefahr vor dem Binger Tor entstand sonst nur noch einmal, als Schiedsrichter Ingo Hess nach einer Kerze von Sascha Kraft, die Eder aufnahm, auf Rückpass entschied und im Strafraum Freistoß für den Gast gab (75.). Der Schuss von Christian George blieb aber in der vielbeinigen Hassia-Abwehr hängen.

Die Initiative im Spiel übernahmen von Anpfiff weg die Binger. Nach Flanke von Damir Bektasevic war Alexandru Baltateanu schneller als der sehr starke Fortuna-Keeper Kay Schotte, köpfte aber drüber (4.). Sieben Minuten später suchte Baltateanu Fabian Liesenfeld, statt selbst abzuschließen. Mit der dritten dicken Chance ging die Hassia in Führung: Der Ball lief schnell durch das Mittelfeld, bis Baltateanu am rechten Strafraumeck zum Flanken kam, in der Mitte Andreas Rudolf völlig frei zum Kopfball hochsteigen konnte und Schotte keine Chance ließ (27.). „Es ist ein geiles Gefühl“, freute sich Rudolf über seinen ersten Saisontreffer.

Mombacher belohnen sich nicht

 

VERBANDSLIGA Fortuna verliert beim SC Idar 0:2

IDAR-OBERSTEIN - (tor). „Sehr, sehr schade“ fand Co-Trainer Daniel Kittl die 0:2 (0:1)-Niederlage seines FC Fortuna Mombach im Verbandsliga-Fußballspiel beim SC Idar-Oberstein, „da war wirklich mehr drin.“ Dabei erwischte die Fortuna einen schlechten Start, schon nach zwei Minuten gelang Alex da Silva mit einem verdeckten Drehschuss die Führung.

„In den ersten 20 Minuten war Idar-Oberstein bissiger, aber danach haben wir gut ins Spiel gefunden“, fasst Trainer Thomas Eberhardt zusammen. Alexander Davidenko (21.) traf für den SC die Latte, doch danach hätten Karim Hadri (26.) und Benjamin Vladic (44.) auf 1:1 stellen müssen. „In der zweiten Halbzeit war es dann mindestens ausgeglichen, von den Chancen hatten wir sogar die klareren“, berichtet Eberhardt. Sogar die Rote Karte für Daniel Pflüger nach seinem „Gefuchtel“ Richtung Gegenspieler (65.) brachte die Fortuna nicht aus dem Konzept. „Komischerweise war das für uns sogar wie ein Weckruf“, sagt Kittl.

Vladimir Borovskij stand in der Schlussphase zweimal allein vor dem Tor der Hausherren, auch Vladic hatte das 1:1 auf dem Fuß. Doch es war an Alex Xavier Do Nascimento, in der Nachspielzeit nach einer Mombacher Ecke aus einem Konter heraus den Schlusspunkt zu setzen. „Mir tut es Leid für die Jungs, nach dem Seitenwechsel waren wir trotz Unterzahl ebenbürtig“, hält Eberhardt fest.