default_mobilelogo

Sie wollen Mitglied werden ?

Nichts einfacher als das. Laden Sie sich die Beitrittserklärung auf Ihren PC und schicken Sie das Formular ausgefüllt und unterschrieben per Post an unsere Geschäftsstelle oder per Fax an 06131-6690810.

Wer ist online!

Aktuell sind 60 Gäste und keine Mitglieder online

WERBUNG

sidebanner halle45

VERBANDSLIGA Nach 0:2-Niederlage gegen Pirmasens II muss Mombach um Klassenverbleib bangen

MAINZ - Das Zittern beginnt. Durch die 0:2 (0:1)-Niederlage gegen den FK Pirmasens II muss Fortuna Mombach um den Klassenverbleib in der Fußball-Verbandsliga bangen. Als oberligaambitionierter Vizemeister gestartet, sind die Mainzer nun davon abhängig, dass in den Aufstiegsspielen Richtung Regional- und Oberliga alles in ihrem Sinne läuft. Die Gäste feierten ihren Erfolg mit Feuerwerk, Sekt- und Bierduschen: Als Meister steigen sie in die Oberliga auf, Vizemeister Alemannia Waldalgesheim muss in die Aufstiegsrunde – wo die Mombacher kräftig die Daumen drücken werden.

Aber die Mombacher, wer sind das noch? Nach diversen Abgängen steht auch Krystian Borowski (Spvgg. Ingelheim) auf dem Absprung. „Ich habe zugesagt, aber unter Bedingungen“, sagt Andreas Rudolf, der stellvertretend die Kapitänsbinde trug. Dass diese Bedingungen erfüllt werden, steht in den Sternen. Allerlei Personalien hängen offenbar von der Ligazugehörigkeit ab, vermelden will Trainer Thomas Eberhardt noch nichts. Ob er selbst auch beim Abstieg bleibt? „Wird man sehen“, sagt der 33-Jährige, „ich gehe davon aus, dass wir nächstes Jahr Verbandsliga spielen.“ Und weiter: „Fortuna Mombach gibt es auch nächstes Jahr, aber mit einem ganz anderen Gesicht – mit feineren Charakteren.“ Spielerschelte, explizit und implizit. Die 0:2-Niederlage sei „nach dem, was man unter der Woche im Training gesehen hat, ein herausragendes Ergebnis“, erklärt Eberhardt sarkastisch.

Dabei war der Mombacher Auftritt so schlecht nicht. Klar, den Toren von Christopher Ludy (6.) und Dennie Schmidt (77.) gingen jeweils eklatante Stellungsfehler voraus, aber ansonsten hielt die in zwei engen Ketten formierte Fortuna dem Meister ganz gut stand – und hätte durch Stipan Jakic und Igor Heizmann (beide 8.) zwingend treffen müssen. Ansonsten war in einigen verheißungsvollen Szenen „oft noch ein Bein dazwischen“, klagt Manager Mirko Vorih, „heute kann man der Mannschaft keinen Vorwurf machen“. Der Abstieg, so er denn geschehen sollte, wurde bei der monatelangen Sieglos-Serie zuvor verschuldet.

Dass ganz ligaunabhängig kein Stein in Mombach auf dem anderen bleiben wird, merkte man nach Spielende. „Der letzte Wille hat gefehlt“, monierte Rudolf. „Für mich war der Umbruch im Winter ausschlaggebend“, erklärte Mate Malenica, „es wurden viele Fehler gemacht, auch von uns Spielern.“ Auch der frühere Stammkeeper Pasquale Patria, der zugunsten des unsicheren Alexander Rudolph erneut auf der Bank Platz nehmen musste, beklagte: „Wir hatten in der Winterpause acht Punkte Rückstand auf Rang zwei. Wir hätten das durchziehen sollen, im Winter kann man keinen Umbruch machen. Da bekommst du keine Qualität.“ Trainer gegen Spieler, Spieler gegen Verein, Spieler gegen Spieler – nach drei erfolgreichen Jahren unter Eberhardt liegt der FC Fortuna in Trümmern.